Die Striga – Geboren mit zwei Seelen (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 2/4) Titelbild

Die Striga – Geboren mit zwei Seelen (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 2/4)

Die Striga – Geboren mit zwei Seelen (The Witcher: 4 Monster und ihr Ursprung Teil 2/4)

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Es ist das allererste Monster der Witcher-Saga – und Geralts Geburtsstunde als Held: die Striga, eine verfluchte Prinzessin, die nachts aus ihrer Gruft steigt. In Teil 2 unserer vierteiligen Reihe über die echten Mythen hinter den Monstern aus „The Witcher" decken wir auf, woher dieses Wesen wirklich stammt. Wir folgen der Spur von Andrzej Sapkowskis Debüt (1986) zurück zu Roman Zmorskis Märchen „Strzyga" (1852) – samt Plagiatsvorwurf –, von dort über den römischen Eulendämon strix bei Ovid bis zum verstörenden Volksglauben von den zwei Seelen, zwei Herzen und zwei Reihen Zähnen.

Wir öffnen die „Vampirgräber" von Drawsko und Pień, hören das literarische Echo in Gogols „Wij" – und fragen am Ende, wer das wahre Monster war.

📖 Weiterführende Quellen & Literatur:

• Roman Zmorski: „Strzyga", in: Podania i baśni ludu w Mazowszu (1852)

• Andrzej Sapkowski: „Wiedźmin" (in: Fantastyka, 1986; gesammelt in „Der letzte Wunsch")

• Magdalena Roszczynialska: „Nowa baśń: 'Strzyga' Romana Zmorskiego i 'Wiedźmin' Andrzeja Sapkowskiego" (2003)

• Ovid: Fasti, Buch 6 (um 8 n. Chr.) – die strix und der Knabe Proca

• Aleksander Brückner: Mitologia słowiańska i polska (Etymologie strix → strzyga)

• Szymon Gonet: „Strzygonie", in: Lud, Bd. 3 (1897)

• Henryk Biegeleisen: Śmierć w obrzędach, zwyczajach i wierzeniach ludu polskiego (1930)

• Kazimierz Moszyński: Kultura ludowa Słowian, Bd. II (1929–1934)

• Jarosław Kolczyński: „Jeszcze raz o upiorze (wampirze) i strzygoni (strzydze)", in: Etnografia Polska 47 (2003)

• Gregoricka, Betsinger, Scott & Polcyn: „Apotropaic Practices and the Undead", in: PLOS ONE (2014) – Friedhof Drawsko

• Prof. Dariusz Poliński, Nikolaus-Kopernikus-Universität Toruń – Ausgrabung Pień / „Zosia" (2022/2023)

• Nikolai Gogol: „Wij" (1835)

• Paul Barber: Vampires, Burial, and Death (Yale University Press, 1988)

Hinweis: Diese Folge behandelt historischen Volksglauben rund um Tod und Bestattung. Wenn euch solche Themen gerade nahegehen, überspringt diese Folge bitte.----Kanalmitglied werden und unterstützen:https://www.youtube.com/channel/UCVOHv0EU1d-B5szK53LumEA/join-----Author: Cris FrickenschmidtMehr zu "Blanker Horror": www.blankerhorror.de

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