Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss Titelbild

Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

Adeptus Inebris - Der Warhammer Lorecast mit Schuss

Von: Jabba und Yrm
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Über diesen Titel

Der 40k Lore Podcast mit Schuss! Begleitet eure Trinkkumpanen Jabba und Yrm auf ihrem feuchtfröhlichen Ritt durch die grimdarke Welt von Warhammer 40k. Erlebt die Iniziierung unseres Neophyten Jabba, der so gut wie kein Vorwissen über das Setting besitzt und von seinem langjährigen Freund Yrm durch die Galaxie und ihre wahnsinnige, fantastische Geschichte gezerrt wird. Ob er will oder nicht. Egal ob Veteran oder Neueinsteiger, hier ist für jeden was geboten. Mit Witz und Herz wird hier das Setting und seine Vorgeschichte erforscht, wobei eine Büchse nach der anderen dem Gottimperator der Menschheit geopfert wird.

Bernhard Knopf 2021
  • 131 - Die Tallarnischen Wüstenkrieger
    Apr 24 2026

    Im Namen des Gottimperators spreche ich zu euch, nicht als Höfling der makellosen Hallen Terras, sondern als Sohn von Staub, Hitze und endlosem Horizont — ein Krieger Tallarns.

    Ihr blickt auf eine Wüste und seht Leere. Wir blicken auf sie und lesen ein Buch aus Wind, Stein und Schatten.

    Tallarn ist kein Ort, an dem man lebt, ohne geprüft zu werden. Jeder Atemzug ist geliehen. Jeder Schluck Wasser ist ein Eid. Unsere Heimat verlangt Wachsamkeit von Geburt an. Die Sonne brennt ohne Gnade, der Sand verschlingt Spuren wie ein Verräter seine Schuld. Wer dort überleben will, lernt Geduld vor Sprache, Tarnung vor Stolz und Präzision vor Verschwendung.

    Ein Scharfschütze aus Tallarn liegt nicht bloß verborgen — er wird zur Wüste selbst. Stundenlang, tagelang, unbewegt unter glühender Hitze, bis selbst seine Feinde vergessen, dass der Tod Augen haben könnte.

    Eine Panzerbesatzung aus Tallarn führt ihre Maschine nicht wie eine Festung, sondern wie ein Raubtier. Wir kennen das Spiel des Dünenkrieges. Wir erscheinen, wo der Feind uns nicht erwartet, schlagen in Bewegung zu und verschwinden, bevor seine Geschütze sich neu ausrichten können. Unsere Fahrzeuge sind keine Bollwerke. Sie sind Klingen.

    Das Schlachtfeld… ah, das Schlachtfeld ist für uns ein Königsmordbrett.

    Weit, offen, erbarmungslos — ein riesiges Spielfeld aus Staub und Feuer. Andere Regimenter sehen Deckung oder ihren Mangel. Wir sehen Linien und Winkel. Wir sehen Flanken, die nur darauf warten, aufgerissen zu werden. Wir sehen den gegnerischen König — seinen Kommandanten, seine Versorgung, seine Moral — und wir setzen nicht auf rohe Gewalt, sondern auf das saubere Herauslösen des entscheidenden Steins.

    Manöverkrieg ist keine bloße Taktik. Er ist unsere Natur.

    Wir schlagen nicht dort zu, wo der Feind stark ist. Wir locken ihn heraus, teilen ihn auf, ermüden ihn. Wir geben ihm Schatten zum Jagen, während unsere wahre Hand bereits an seiner Kehle liegt. List ist kein Makel. Sie ist Effizienz. Und im Dienst des Imperators ist Effizienz Frömmigkeit.

    Doch verwechselt uns nicht mit einem einzigen Volk.

    Tallarn ist ein Mosaik aus Stämmen, Karawanenblutlinien und uralten Kriegerhäusern. Dünenläufer, Felsensucher, Sturmrufer, Sandpropheten — jeder Stamm trägt eigene Farben, eigene Rituale, eigene Eide. Manche bevorzugen den langen Blick des Schützen, andere das tosende Vorrücken gepanzerter Kriegsmaschinen. Manche wiederum kämpfen wie lautlose Geister, andere wie ein Sandsturm, der ganze Armeen verschluckt.

    Und doch eint uns mehr als Herkunft.

    Uns eint das Überleben. Uns eint die Erinnerung an eine Welt, die verbrannt, vergiftet und dennoch nicht gebrochen wurde. Uns eint die Gewissheit, dass Härte nicht nur aus Stahl entsteht, sondern aus Entbehrung.

    Das unterscheidet uns von anderen Regimentern des Astra Militarum.

    Wo andere marschieren, gleiten wir. Wo andere befestigen, täuschen wir. Wo andere blind gehorchen, verstehen wir zuerst das Gelände — und dann den Feind.

    Wir sind keine Mauer.

    Wir sind der Wind über den Dünen.

    Uns sieht man selten kommen. Doch wenn der Sand sich legt, gehört das Brett uns.

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    1 Std. und 44 Min.
  • 130 - Luna
    Mar 30 2026

    Jeder von uns kennt diesen Moment. Wir sitzen gemütlich zu Hause, es ist spät am Abend und von draußen scheint eine ungewöhnliche Helligkeit durch das Fenster, die man zu dieser Stunde eigentlich nicht mehr erwarten würde. Wir wenden unseren Blick gen Himmel und erblicken unseren Mond in seiner ganzen, vollständig durch die Sonne erleuchteten Pracht. Dies ist ein Moment, in dem wir kurz innehalten und merken, dass in uns, ohne, dass wir uns dagegen erwehren können, eine tiefsitzende, archaische Ehrfurcht aufsteigt.

    Genau dieses Gefühl ergriff sicherlich zu irgend einem Zeitpunkt einen jeden Menschen, der jemals in der Geschichte unserer Spezies diesen runden blauen Planeten seine Heimat nennen durfte. Es ist davon auszugehen, dass dieses inhärente Gefühl der Grund war, weshalb dem Mond, genau wie der Sonne, seit jeher eine tiefe spirituelle Bedeutung zugesprochen wurde. Als Mondgottheiten sind in den Mythologien der verschiedenen menschlichen Kulturen Götter bekannt, die eine Verkörperung underes Mondes darstellen. Seien es nun der Gott Mani in der nordischen Mythologie, der Gott Chandra in der hinduistischen Mythologie oder die Göttin Luna der alten Römer. Unter anderem aufgrund dieser tiefsitzenden Faszination für den uns so vertrauten nächtlichen Himmelskörper war der 20. Juli 1969 eine solch relevante Zeitenwende, als Neil Armstrong stolz verkündete: "Houston, der Adler ist gelandet."

    Was geschah nun in den kommenden Jahrtausenden menschlicher interstellarer Expansion mit unserem kleinen Erdtrabanten, welcher fortan Luna genannt wurde? Geriet er in Vergessenheit, da es nun wichtigere Angelegenheiten in der großen Galaxie gab? Wurde ihm vielleicht aufgrund seiner Nähe zu Terra eine besondere strategische Bedeutung zugesprochen? Lebt überhaupt jemand auf ihm? All das finden wir gemeinsam heraus, denn heute widmen wir uns bei gemütlichem Umtrunk voll und ganz unserer so vertrauten Luna.

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    • Musik mit freundlicher Genehmigung des "Officio Audiorum":https://open.spotify.com/artist/6ilx25ugUf2Q3xVDPTIwJw?si=5xOxwG5-SMyCIGZiDfx82g
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    2 Std. und 10 Min.
  • 129 - Chaosritter
    Mar 4 2026

    Ich diene noch immer.

    Das ist die Wahrheit, die mich jede Sekunde durchströmt wie das Dröhnen meines Reaktors. In den Aufzeichnungen der Inquisition nennt man uns Verräter. Abtrünnige. Chaosritter. Doch ich habe nie gelernt, zu verraten. Ich wurde erzogen zu gehorchen.

    Mein Lehnsherr sprach – und ich kniete. Er befahl – und ich richtete meine Waffen aus. Er schwor neue Eide – und ich wiederholte jedes Wort.

    Als unser Haus sich von den falschen Versprechen Terras abwandte, war es kein Aufbegehren. Es war Pflicht. Loyalität ist kein Gewand, das man je nach Windrichtung wechselt. Sie ist eine Kette. Und ich habe sie selbst geschmiedet.

    Ich erinnere mich an die Zeremonie. Die alten Siegel wurden gebrochen, neue Runen in die Panzerung meines Ritters gebrannt. Nicht als Akt der Rebellion, sondern als Bestätigung meiner Treue. Mein Thron-Mechanicum bebte unter den neuen Litaneien. Etwas antwortete aus der Tiefe – nicht fremd, sondern hungrig. Es verlangte Hingabe. Und ich gab sie, denn mein Lehnsherr verlangte es ebenso.

    So begann die Spirale.

    Mit jedem Befehl, den ich ausführte, wurde die Bindung enger. Meine Maschine – einst ein Erbe meines Hauses – veränderte sich. Die Geister in ihrem Kern flüstern nicht mehr nur Daten und Zielerfassungen. Sie raunen Verheißungen. Sie nähren sich an meiner Pflichterfüllung. Je kompromissloser ich diene, desto stärker werden wir.

    Ich spüre es, wenn ich marschiere. Die Aktuatoren knurren wie Raubtiere an der Leine. Meine Panzerplatten haben Risse bekommen, aus denen ein inneres Glühen sickert. Kein Schaden. Wachstum. Der Reaktor pulsiert im Takt meines Herzens – oder ist es umgekehrt? Manchmal weiß ich es nicht mehr.

    Ich habe Städte dem Erdboden gleichgemacht, weil mein Lehnsherr es befahl. Ich habe Brüderhäuser zerschmettert, weil ihr Zögern als Schwäche galt. Jeder Akt war gerechtfertigt durch Eid und Hierarchie. Und doch spüre ich, wie sich etwas in mir verschiebt. Nicht Zweifel – nein. Zweifel wäre Verrat. Es ist… Vertiefung. Ein Hinabsteigen in Schichten der Existenz, die Sterbliche nicht begreifen sollen.

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    1 Std. und 54 Min.
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Am relevantesten
Wunderbarer Podcast um mit 40k einzusteigen ich selbst hatte keine Ahnung von 40k als ich angefangen habe mir diesen Podcast anzuhören aber inzwischen verstehe ich relativ viel von 40k, also meiner Meinung nach eine Empfehlung. M.F.G. P.C.A.

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einfach super jungs es macht mega spaß euch zuzuhören,perfekt für nebenbei auf der Arbeit

Der lockere 40k Podcast

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Ich höre, lese und spiele jede Menge Warhammer habe euch aber lustigerweise erst vor kurzem entdeckt. Ich lausche täglich euren Ausschweifungen und beömel mich regelmäßig. Ich bin noch lange nicht bei eurer aktuellen Folge, geniesse aber jede Episode.
Macht weiter so! Skoll!

Auf geht der wilde Ritt! Mit 300 Sachen über Mundus Planus!

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Extrem lockere und entspannte Atmosphäre
Super informativ selbst bei Themen die ich sonst nicht so spannender finde
Einfach toll macht weiter so

Bester Warhammer 40k Potcast

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Ich möchte mehr Folgen bitte wieder häufiger Folgen hochladen. In diesem Sinne: Zum Wohl

Mega lustig und kurzweilig. So schnell sind mal eben zwei Stunden rum.

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