Trommeln in der Nacht
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Gesprochen von:
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Hans Helmut Dickow
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Maria Häussler
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Von:
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Bertolt Brecht
Über diesen Titel
Die Uraufführung des Stückes war für Brecht der Durchbruch als Dramatiker. 1922 erhielt er hierfür den Kleist-Preis und lernte bei der Premiere in Berlin die Schauspielerin Helene Weigel kennen.©2018 Suhrkamp (P)2018 DAV
Besonders stark ist die Inszenierung, wenn sie den Kontrast zwischen privatem Drama und politischer Unruhe hörbar macht. Die Intimität der Wohnungsszenen – leise Stimmen, zögernde Atempausen – kollidiert wirkungsvoll mit dem Lärm der Straße, den Rufen der Menge, dem Dröhnen der Trommeln. Das Hörstück betont damit die zentrale Spannung der Vorlage: Die Welt der Figuren zerfällt, während sie gleichzeitig gezwungen sind, sich neu zu positionieren.
Die Sprecherleistungen tragen maßgeblich zur emotionalen Tiefe bei. Die Figur des Heimkehrers wird nicht pathetisch, sondern brüchig und verletzlich gestaltet; Anna wirkt zerrissen zwischen Vergangenheit, Pflichtgefühl und ihrer neu gewonnenen Freiheit. Diese Interpretation wirkt modern, ohne den Kern des Stoffes zu verfälschen.
Auch dramaturgisch überzeugt das Hörstück: Die Adaptation verzichtet auf unnötige Straffungen oder Effekthascherei und setzt stattdessen auf Präzision. Die Regie lässt bewusst Raum für Stille – Momente, in denen man das Schweigen zwischen den Figuren beinahe körperlich spüren kann. Gleichzeitig wirken die revolutionären Szenen kraftvoll und chaotisch, aber nie überladen.
Fazit:
Das Hörstück Trommeln in der Nacht ist eine gelungene, atmosphärisch starke Interpretation des Brecht’schen Frühwerks. Es verbindet emotionale Nähe mit politischer Wucht und nutzt die Kraft akustischer Gestaltung hervorragend aus. Ein empfehlenswertes Hör-Erlebnis – nicht nur für Brecht-Fans, sondern für alle, die ein intensives, spannungsgeladenes Hörspiel suchen
Klang der Revolution
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