Only Friends - Malte & Joris
Tannstein-Tigers, Band 1
Artikel konnten nicht hinzugefügt werden
Der Titel konnte nicht zum Warenkorb hinzugefügt werden.
Der Titel konnte nicht zum Merkzettel hinzugefügt werden.
„Von Wunschzettel entfernen“ fehlgeschlagen.
„Podcast folgen“ fehlgeschlagen
„Podcast nicht mehr folgen“ fehlgeschlagen
30 Tage Audible Standard kostenlos testen
Für 21,04 € kaufen
-
Gesprochen von:
-
Kai Hochhäusler
-
Noah Bluum
-
Von:
-
Lisa F. Olsen
JorisJo (22:16): Macht das nicht alles kompliziert?
MG_22 (22:19): Du meinst, noch komplizierter als sowieso schon
Bei einem Eishockeyspiel in seinem neuen Wohnort steht Joris plötzlich dem Typen gegenüber, mit dem er Monate zuvor ein misslungenes Date hatte. Doch er scheint der Einzige zu sein, dem dieser peinliche Vorfall im Gedächtnis geblieben ist. Denn Malte Gruber, Kapitän der Tannstein Tigers, erkennt ihn nicht wieder, als Joris versucht, sich dafür zu entschuldigen, dass er das Date fluchtartig verlassen hat. Der Grund dafür: Joris hat einfach kein Glück in der Liebe. Zumindest redet sich das der Medizinstudent ein. Nachdem sie sich auf einer WG-Party näherkommen, stellt Joris einiges infrage. Kann er es trotzdem schaffen, den Mut aufzubringen, Malte kennenzulernen oder siegt am Ende die Angst vor einer erneuten Enttäuschung?
TW: Panikattacken/Anxiety
©2026 Miss Motte AUDIO (P)2026 Miss Motte AUDIOChatGPT hat mir empfohlen, zuerst Tannstein 1 + 2, danach Tannstein-Tigers 1 + 2 und erst anschliessend Tannstein 3, 4 und 5 zu lesen.
(Ja, ich musste tatsächlich ChatGPT konsultieren, weil die Website der Autorin bei der Reihenfolge offenbar irgendwann beschlossen hat, sich selbst nicht mehr zu beteiligen. Eine vollständige Übersicht wäre ja auch zu einfach gewesen.)
Also habe ich voller Euphorie mit Only Friends angefangen. Und anstatt mich entspannt zurückzulehnen und die Geschichte zu geniessen, wurde ich zunehmend wütend.
Denn dieser eine Charakter hat tatsächlich das Kunststück vollbracht, mir eine ansonsten interessante Geschichte gründlich zu vermiesen.
Joris ist ja schon nicht gerade der sympathischste Zeitgenosse, aber seine sogenannte „beste Freundin“ setzt dem Ganzen wirklich die Krone auf.
Sie erkennt keine Grenzen – und wenn man sie ihr aufzeigt, ignoriert sie diese einfach. Einfach nur respektlos, überaus übergriffig, egoistisch und manipulativ.
Wer so jemanden in seinem Leben hat, braucht keine Feinde mehr. Andererseits: Wer so jemanden in seinem Leben lässt, ist auch ein Stück weit selbst schuld …
Irgendwann habe ich mich nicht mehr gefragt, wie die Geschichte weitergeht, sondern nur noch, wann diese Frau endlich aufhört, mir den letzten Nerv zu rauben. Und das ist bei einem Hörbuch jetzt nicht unbedingt das Qualitätsmerkmal, das man sich wünscht.
Meine einzige Hoffnung waren die zwei angekündigten Sprecher. An diesem Strohhalm habe ich mich regelrecht festgehalten, weil ich davon ausgegangen bin, dass dadurch auch Maltes Sichtweise stärker zur Geltung kommt.
Und siehe da: Aus Maltes Sicht macht die Geschichte tatsächlich deutlich mehr Spass. Endlich kommen andere, überaus sympathische Charaktere ins Spiel – und vor allem auch einige, die man bereits kennt. Plötzlich hatte ich wieder das Gefühl, tatsächlich eine Geschichte zu hören und nicht an einem persönlichen Geduldstest teilzunehmen.
Ich habe mich also tapfer bis zum Ende durchgekämpft. Und leider konnte mich auch das nicht mehr versöhnen.
Das Ende? Eher fad als prickelnd – und vor allem unvollständig. Für mich blieben zu viele Dinge offen, sodass am Ende eher das Gefühl zurückblieb, dass die Geschichte einfach aufgehört hat, anstatt wirklich zu einem Abschluss zu kommen. Nach all dem Drama hätte ich mir hier deutlich mehr gewünscht.
Ich hoffe deshalb sehr, dass die nächsten Bücher wieder in einem für mich angenehmeren Stil geschrieben sind und dieser grauenhafte Charakter möglichst nicht mehr vorkommt. Ich habe selten eine Figur erlebt, bei der ich mir so sehr gewünscht habe, dass sie einfach aus der Handlung verschwindet.
Die beiden Sprecher haben übrigens sehr gute Arbeit geleistet. Ich persönlich hätte die Rollen allerdings getauscht. Malte wirkt auf mich maskuliner, weshalb ich ihm die tiefere Stimme gegeben hätte. Aber das ist natürlich reine Geschmackssache und fällt für das eigentliche Hörerlebnis nicht weiter ins Gewicht.
Fazit: Das Tannstein-Universum mag ich weiterhin sehr. Only Friends hat mir allerdings eindrucksvoll gezeigt, dass selbst ein interessantes Universum und gute Sprecher nichts bringen, wenn eine einzelne Figur es schafft, mir beim Zuhören regelmässig den Blutdruck hochzutreiben.
Schade – denn eigentlich hatte ich mich nach den ersten beiden Tannstein-Bänden wirklich auf dieses Universum gefreut.
Enttäuschend – und das ist noch freundlich formuliert
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.