Mono, Poly & Co. Titelbild

Mono, Poly & Co.

Mono, Poly & Co.

Von: Sonja Jüngling
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Über diesen Titel

Finde Tipps, Tricks und Tools, um deine Beziehungswelt so zu gestalten, dass es allen Beteiligten damit gut gehtSonja Jüngling Beziehungen Sozialwissenschaften
  • #116 - Sonjas Jahresrückblick 2025
    Dec 28 2025
    Jahresrückblick mit Sonja: Erfolge, Grenzen und Ausblick – dazu Impulse zu Authentizität, Polysaturation und Ich‑Botschaften.

    In dieser besonderen Zwischen-den-Jahren-Folge zieht Sonja ein persönliches und podcastbezogenes Fazit: Konstanz, Community und ein breites Themenspektrum treffen auf ehrliche Einblicke in Grenzen und Erschöpfung. Es geht um Spiritualität und Intuition in der Beratung, politische Sorgen und Solidarität, Polysaturation im eigenen Leben – und um konkrete Kommunikationstools wie Ich‑Botschaften. Ein offener Blick zurück und nach vorn: Was bleibt, was wird, und wie wir verbunden und wohlwollend ins neue Jahr starten.

    📌 Themen dieser Folge:
    • Wozu MoPoCo da ist – Unterstützung statt Therapie, Einladung zu Selbstfürsorge und professioneller Hilfe
    • Weihnachts-/Silvesterformat: Narrenfreiheit, Spontaneität und der Wert unperfekter Folgen
    • Zwischen den Jahren: Reset-Raum, Spiritualität und Intuition neben Wissenschaft
    • Jahresbilanz: 2 Jahre wöchentliche Folgen, Messeauftritt (BoFeWo), Highlights und Dankbarkeit
    • Inhaltliche Schwerpunkte 2025: Vertrauen, Erstkontakt, Beziehungsöffnung, Grenzen, Kink, Neurodivergenz, Diskriminierung, Polyarroganz
    • Politische Sorgen, Schutz und Ausschluss: Warum Solidarität und Community tragen
    • Operatives: 116 Episoden, prall gefüllte Themenliste, mögliche Formatänderungen, Unabhängigkeit statt Monetarisierung, Website-Umzug, Teamkapazitäten
    • Community-Projekte: TOBT, Polykonferenz, KFPs-Umzug – niedrigschwellige Zugänge und Vernetzung
    • Persönliches: Beziehungspausen, Polysaturation, 50. Geburtstag, mehr Raum für Spiritualität, Erholung und Langsamkeit
    • Beziehungstools: Authentizität leben und Ich‑Botschaften kontextsensitiv verwenden
    💡 Das Wichtigste in Kürze:
    • Authentizität ist Fundament gelingender Beziehungen: Leb dich, mit allem was du mitbringst.
    • Ich‑Botschaften sind hilfreich, wenn sie beim eigenen Erleben bleiben und den Fokus nicht verschieben.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge:
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    • E‑Mail für Feedback: podcast@sonjajuengling.de
    • BoFeWo – Bondage Fetish World: https://bofewo.com/
    • Kunst der Unvernunft: https://kunstderunvernunft.de/
    • Dirk – Herz plus Verstand (Interviewpartner): https://www.herz-plus-verstand.de/
    • Kink‑friendly Professionals: https://kink-friendly.de/
    • Tag der offenen Beziehungstür (TOBT): https://www.netzwerk-polyamorie.de/tobt


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    🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️

    Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    25 Min.
  • #115 - Wie der Kolonialismus unsere Beziehungen prägt
    Dec 21 2025
    Kolonialismus und Monogamie: Timmy erklärt, wie koloniale Macht Sexualität und Geschlecht normierte – und warum diese Narrative bis heute fortwirken.In diesem Interview mit Timmy schauen wir auf Monogamie im historischen Kontext. Sonja und Timmy beleuchten, wie koloniale Ideologien Geschlecht, Sexualität und Beziehungsideale formten – und wie daraus bis heute wirkmächtige Normen und Stereotype entstehen. Es geht nicht um klassische Beziehungstipps, sondern um fundierte, theoretische Einordnung mit vielen Anknüpfungspunkten für eigene Reflexion.⚠️ Hinweis:Diese Folge streift sensible Inhalte wie Rassismus, koloniale Gewalt und sexualisierte Kontrolle im historischen Kontext. Bitte pass gut auf dich auf beim Hören.📌 Themen dieser Folge:Einordnung: Warum Kolonialismus für Beziehungsformen relevant istTimmys Hintergrund: Theorie statt Empirie – und warum das wichtig istWie Wissenschaft sozialisiert ist: Vorannahmen, Perspektiven, MarginalisierungWelche Monogamie ist gemeint? Verbindung zu strikter Zweigeschlechtlichkeit und Rollenbildern„Zivilisation“ als koloniales Argument: Impulskontrolle, Geschlechternormen, MoralRassifizierung von Sexualität: Hypersexualisierung vs. Asexualisierung als HerrschaftspraxisPraktiken in Kolonien: Bordelle, medizinische Kontrolle, Entzug sexueller AutonomieGegenwart: Fortleben kolonialer Narrative (Stereotype, White Saviorism)Widersprüche: Romantik, Leistungsdenken und bürgerliche SexualmoralStrafen und Disziplin: Moral als politisches Werkzeug in den KolonienResümee: Monogamie als Teil eines Legitimationsapparats kolonialer AusbeutungAusblick: Weiterlesen, Quellen nutzen, Perspektiven vertiefen💡 Das Wichtigste in Kürze:Monogamie ist historisch-kulturell geformt – keine naturgegebene Konstante.Die bürgerliche Monogamie koppelt Beziehungsideale mit Zweigeschlechtlichkeit und Impulskontrolle.Koloniale Herrschaft nutzte Sexualität und Geschlecht zur Legitimation von Entmenschlichung und Ausbeutung.Konkrete Praktiken (Bordelle, Kontrollen) zeigen, wie sexualpolitische Ordnung durchgesetzt wurde.Koloniale Narrative wirken bis heute in Stereotypen und politischer Rhetorik fort.Wissenschaft ist nie neutral: Interpretationen sind sozialisiert und kontextgebunden.Kritik zielt auf historische Normen – nicht auf individuelle Entscheidungsfreiheit zur Monogamie.Weiterführende Literatur (u. a. von Frauen) hilft, die Zusammenhänge zu verstehen.🔗 Links & Ressourcen zur Folge:Kobert Kramm: Geschlecht und Sexualität (bpb)Brigitte Vasallo: Monogamous Mind, Polyamorous Terror (SPBH Editions 2024)Anette Dietrich: Weiße Weiblichkeiten – Konstruktionen von „Rasse“ und Geschlecht im deutschen KolonialismusPatricia Purtschert: Kolonialität und Geschlecht im 20. Jahrhundert. Eine Geschichte der weißen Schweiz (Open Access)María Lugones: Heterosexualism and the Colonial/Modern Gender System (Hypatia 22/1, 2007)Podcast PolysophieHast du Fragen oder möchtest uns Feedback geben?Kontakt zu uns:📧 podcast@sonjajuengling.de📸 Instagram: @mopoco_podcast🗣️ Diskussionsgruppe zum Podcast: https://t.me/+qHqB5VYoQSw2NzYy🌐 Webseite: https://mopoco-podcast.de💡 Unterstütze uns:durch Teilen des Podcasts mit deinen Liebsten: mopoco-podcast.demit einer (gerne auch regelmäßigen) Spende an: DE23 5002 4024 6832 2972 01bleib über die neusten Episoden informiert: https://t.me/mopoco_podcastCredits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!🎧 Danke fürs Zuhören – lass uns gemeinsam die Welt liebevoller und verständnisvoller machen - für dich, für deine Beziehung, für alle! ❤️ Zu Sonjas Beziehungs-Coaching und Blog-Beiträgen: https://sonjajuengling.de/
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    53 Min.
  • #114 - Exit Incel: Interview mit Oliver
    Dec 14 2025
    Oliver spricht mit Sonja über Incels: Ursachen, Risiken und Auswege aus Frust und Isolation – mit konkreten Schutzfaktoren und Hilfsangeboten.

    In dieser Folge spricht Sonja mit Oliver über das Incel-Phänomen: Was steckt dahinter, wie entsteht Radikalisierung – und welche Wege führen aus Frust, Einsamkeit und starren Rollenbildern? Oliver teilt offen seine persönliche Geschichte mit unfreiwilliger Enthaltsamkeit und was ihn vor misogynen Echo‑Kammern bewahrt hat. Im Fokus: Aufklärung, Differenzierung und praktische Handlungsmöglichkeiten.

    📌 Themen dieser Folge
    • Definition und Dynamik von Incels: Ursprung, Online-Subkultur, Anspruchsdenken und rigide Geschlechterrollen
    • Olivers Weg: jahrelange unfreiwillige Enthaltsamkeit ohne Abrutschen in Hassstrukturen
    • Schutzfaktoren gegen Radikalisierung: gemischtgeschlechtliche Freundeskreise, reale Begegnungen, Hobbys, Werte
    • Dating-Pragmatik: „die richtige Person zur richtigen Zeit“ und mit Absagen rechnen
    • Polyamorie und Communities als Möglichkeitsräume
    • Prävention: Bildung, Enttabuisierung, Begegnungsangebote, regulierte Sexarbeit
    • Gruppendynamiken in Foren: warum Ausstiege oft sanktioniert werden
    • Konkrete Hilfen: Beratung, Stammtische, Kuschelpartys, Events
    💡 Das Wichtigste in Kürze
    • Sexuelle Frustration ist schmerzhaft, führt aber nicht zwangsläufig zu Misogynie oder Gewalt.
    • Isolation (vor allem online) erhöht Risiko; soziale Einbettung und reale Kontakte schützen.
    • Erwartungsmanagement hilft: Absagen annehmen, Timing beachten.
    • Communities, Begegnungsformate und nicht-monogame Modelle können neue Wege eröffnen – kein Allheilmittel, aber hilfreiche Hebel.
    • Aufgabe für uns alle: enttabuisieren, aufklären und solidarische Räume schaffen.
    🔗 Links & Ressourcen zur Folge
    • Mensa – Verein
    • Tag der offenen Beziehungstür (28.02.2026)
    Nachtrag:
    Menschen wie Oliver bezeichnen sich manchmal als "absolute Beginner". Diese sind unfreiwillig unerfahren bei den Themen Beziehung und Sexualität und deutlich älter als 20. Gründe, Geschlecht ud andere Attribute sind dabei oft sehr unterschiedlich. Die meisten sind keine Incels. Mehr Information findest du im ab-forum.de
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    Credits:Die Musik wurde für uns von NeoKorTechs zusammen gemischt und zur Verfügung gestellt (insta: @neokortechs, Homepage: http://www.christian-janz.de). Vielen lieben Dank!

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    1 Std. und 11 Min.
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