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Minna von Barnhelm oder Das Soldatenglück

Spieldauer: 1 Std. und 14 Min.
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Inhaltsangabe

Nach Ende des Siebenjährigen Krieges wird Major Tellheim, vom Wirt aus seiner Stube in ein schlechteres Zimmer umquartiert, da er nicht mehr zahlen kann. In sein Zimmer zieht eine vermögende Frau mit Kammerjungfer ein, die sich als seine Verlobte Minna von Barnhelm entpuppt. Minna sucht nach Tellheim. Tellheim verkauft seine Verlobungsring begleicht damit seine Wirtsschulden. Nun wohnen er und sein Diener Just in einem heruntergekommenen Haus. Tellheim verlor sein Geld, weil er dem Militär während des Krieges Geld vorschoss. Sein Wechsel jedoch wird nun vom König nicht eingelöst und so bleibt Tellheim auf seinen hohen Ausgaben sitzen. Da er zudem für sein eigentlich nobles Verhalten im Krieg kritisiert und verdächtigt wird, fühlt er sich zusätzlich in seiner Ehre gekränkt.

Als er erfährt, dass Minna von Barnhelm in der Stadt ist, die seinen versetzten Ring gekauft und so von seinem Aufenthalt in Berlin erfahren hat, zieht er sich aus Scham vor ihr zurück. Auch seinem besten Freund, dem Wachtmeister Werner, erlaubt er nicht, ihm mit Geld auszuhelfen. Minna von Barnhelm und ihre Kammerjungfer Franziska, die Gefallen an Werner gefunden hat, wollen Tellheim durch eine List seinen Stolz heimzahlen. Minna verkündet ihrem Verlobten, dass sie seiner nicht würdig sei und ihn daher nie heiraten könne: "Sein Wechsel könne jederzeit eingelöst werden und seine Ehre wiederhergestellt werden, ihre Ehre jedoch sei dahin, da ihr Onkel sie wegen einer verweigerten Ehe mit einem für sie gewählten Mann verstoßen habe". Sie gibt ihm den Verlobungsring zurück, der in Wirklichkeit sein eigener ist. Im gemeinsamen Elend ist Tellheim nun bereit, Minna zu heiraten, doch wirft Minna ihm nun sämtliche Worte vor, mit denen er sich zuvor geweigert hat, wieder mit ihr zusammenzukommen.

Regie und Bearbeitung: Cläre Schimmel, Musik: Rolf Unkel.
©Gemeinfrei (P)1951 SWR

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Hörerbewertungen
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solide aber erkennbar alt

"ungekürzt" trifft bezogen auf Lessings Stück nicht ganz zu … es fehlen kleinere Passagen. Dennoch ist die Geschichte inhaltlich voll verständlich und die wesentlichen Aussagen (immerhin ist Lessing DER Aufklärer) werden klar erkennbar: Falsch verstandener Stolz bei Tellheim, Minnas erstaunlich emanzipierter Konter darauf, der diesen bloslegt. Irgendwie wirken Aussprache und Sprechgeschwindigkeit der Schauspieler/Sprecher für heutige Ohren etwas antiquiert (v.a. die Damen). Ist aber nur so ein subjektiver Eindruck und Heinz Reincke bleibt natürlich dennoch ein zeitloser Hit! :-)