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Inhaltsangabe

GEO Hörwelten "Weit draußen" - Klassiker der Abenteuer-Literatur in einer neuen Qualität!

Ein Ehestreit bringt den niederländischen Tabakhändler Jan Van Mitten auf den Gedanken, seinen Freund und Handelspartner Keraban in Istanbul aufzusuchen. In dessen Geschäftsräumen auf der europäischen Seite angekommen, nehmen Van Mitten und sein Diener Kerabans Einladung zum Abendessen an. Eine Entscheidung, die sie bereuen werden. Denn die Villa des Gastgebers liegt auf der asiatischen Seite des Bosporus, und Keraban weigert sich, die Steuer für die Überquerung der Meeresenge zu bezahlen. Um sie zu umgehen, fällt Keraban den aberwitzigen Entschluss, mit seinen Gästen das Schwarze Meer zu umrunden. Eine Tour, auf der sie Piratenkapitänen, Banditen und Karawanenführern begegnen. Bevor der Holländer Wochen später endlich zu seinem Abendessen kommt, wird er um ein Haar eingekerkert und getötet. Und zwangsverheiratet. Während Van Mitten noch überlegt, wie er die ungewollte Braut loswerden könnte, trifft in Kerabans Villa ein seltsames Telegramm ein.

Mit der Figur des Keraban hat Jules Verne einen Mann erschaffen, der sich bis zum Schluss den Neuerungen der Moderne verweigert. Das Buch ist eine Parodie auf den schweren Schritt, sich von alten Lebensformen zu verabschieden.

(c) Gruner + Jahr GmbH & Co KG 2007, (p) 2007 Random House Audio, Deutschland, übersetzt von Martin Doehlemann und Hans-Jürgen Wagener

Hörerrezensionen

Bewertung

Gesamt

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Sprecher

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Geschichte

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Witzige Reiseerzählung

Wieder eine Reiseerzählung. Diesmal ein spleeniger "Alt-"Türke, der, so gar nicht Vernemäßig, moderne technische Errungenschaften ablehnt. Bei dieser (eigentlich) völlig unnötigen Reise um das Schwarze Meer erlebt Keraban, der Starrkopf mit seinen nicht weniger skurrilen niederländischen Begleitern allerhand witzige und auch gefährliche Abenteuer.

Die Geschichte ist zwar nicht allzu lang, aber sie fesselt und immer wieder gibt es, jedenfalls aus heutiger Sicht, Stellen zum Schmunzeln. Sie macht einfach Spaß! Von mir gibt es vier Sterne.

Und sehr gut gelesen ist auch. Peter Matic hat fünf Sterne verdient.

  • Gesamt
    5 out of 5 stars

Geografie und Länderkunde in einer Geschichte

Jules Verne als Erwachsener zu hören, ist eine besondere Freude. Die Geschichten kennen viele - auch ich selbst - schon aus der Zeit eigener Lektüre von Jugendbüchern. Nun hört man es erneut und erinnert sich fragmentarisch. Nein, die schöne Sprache ist mir damals nicht aufgefallen. Ja, das müsste eigentlich klappen, um das Schwarze Meer zu reisen, hatte man damals gedacht. Nein, an diesen ideenreichen Schluss konnte ich mich nicht mehr erinnern, aber war diese Insel im Bosporus nicht auch eine Schauplatz bei James Bond?
Ich habe es genossen, diese kleine Geschichte erneut zu hören und freue mich, dass ich auch bei diesem leichteren Genuss dasselbe empfand wie oft bei der Musik: es gibt sie, die zeitlosen Stücke und es gibt sie, die fulminante Erzählkunst. Schön gelesen und ein herrlich erfrischender Begleiter in meinem Fall auf einem längeren Flug.

  • Gesamt
    4 out of 5 stars

Leicht verdaulich

Jules Verne liefert hier ein (für Verne-Verhältnisse) kurzes Reiseabenteuer.
Die Grundstimmung ist heiter, die Figuren sind Karikaturen und die Handlung ist vorhersehbar und deshalb weitestgehend spannungsfrei. Trotzdem wird man gut unterhalten.

Verne verzichtet im Keraban auf weitschweifige geographische und enzyklopädische Erläuterungen, erhebt also keinen Bildungsanspruch wie in seinen anderen Reisegeschichten (z.B. 20000 Meilen unter dem Meer). Dafür erhalten die skurrilen Figuren mehr Raum. Das macht das Werk kurzweiliger und für Nicht-Verne-Fans verdaulicher.

Manche Handlungsteile kamen mir aus anderen Werken Vernes (insbesondere Die Kinder des Kapitän Grant) bekannt vor. Wahrscheinlich musste Verne mit dem Buch seinen Verleger ruhig stellen...

Peter Matic' prägnante Stimme passt gut zu Verne; beide wirken, wie aus einer leider vergangenen Zeit. Matic verkörpert die Figuren nicht, gibt ihnen also nicht unterschiedliche Stimmen, man muss sich etwas mehr auf das Zuhören konzentrieren, um in Dialogen mitzubekommen, wer jetzt gerade spricht. Solche Stellen sind jedoch selten. Meist trifft Matic den richtigen Ton (aufgebracht, überrascht usw.), wenn die Figuren reden.