Gefallene Ritter Titelbild

Gefallene Ritter

Malteserorden und Vatikan - Der Machtkampf zwischen zwei der ältesten Institutionen der Welt

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Gefallene Ritter

Von: Constantin Magnis
Gesprochen von: Peter Bieringer
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Über diesen Titel

Intrigen. Verrat. Ein Geheimnis - eine abenteuerliche Recherche hinter den Kulissen von Vatikan und Malteserorden.

Aufruhr im Malteser-Ritterorden: Seit den Kreuzzügen versteht der Orden sich als starker Arm der Kirche. Doch 2017 wird zum ersten Mal in seiner fast tausendjährigen Geschichte der Großmeister vom Papst persönlich aus dem Amt kommandiert. Als Ordensfürst Matthew Festing seinen Palast in Rom räumen muss, ist das nur der Gipfel einer Affäre, die weit über die Kirchenwelt hinaus für Schlagzeilen sorgt. Im Orden, der sich eigentlich dem Kampf gegen das Elend dieser Welt verschrieben hat, ist damit eine jahrelang schwelende Krise um Freimaurer, Kondome, Offshore-Millionen und die Macht in Rom vollends eskaliert.

Als die Geschichte sich zum Stellvertreterkrieg zwischen Papst Franziskus und seinen Gegnern in der Weltkirche ausweitet, kommt es zur epischen Konfrontation zwischen Malteserorden und Vatikan - den beiden kleinsten Staaten der Erde und zugleich den ältesten, souveränen Bastionen der westlichen Christenheit. Ein Kulturkampf, in dem es um Abschottung und Öffnung, Treue und Ungehorsam und das Wesen echter Ritterschaft geht und letztendlich um die große, umkämpfte Frage des Christentums: Wer sind wir und wer sollen wir sein?

Der Journalist Constantin Magnis, dessen Familie seit Generationen im Orden vertreten ist, obwohl er selbst nie Mitglied wurde, ist dem rätselhaften Kirchenkrimi in einer zweijährigen Recherche auf den Grund gegangen. Seine investigative Reise durch die Parallelwelten englischer Landsitze, diskreter Herrenclubs, römischer Paläste und vatikanischer Hinterzimmer führt schließlich zum größten Geheimnis des weltweit ältesten, existierenden Ritterordens.

©2020 Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH (P)2020 Verlagsgruppe HarperCollins Deutschland GmbH
Christentum Politik & Regierungen
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Ich war jahrelang Mitglied beim Malteser in Deutschland. Bin dann irgendwann ausgetreten aus Zeitmangel eventuell auch weil ich häufiger irgendwelche Sachen versprochen bekommen habe die dann so nicht eingetreten sind und wenn’s halt kein weiterkommen gibt ist das für mich manchmal ein bisschen schwierig noch sinnend Dingen zu sehen Aber das ist ja nur eine persönliche Note.

Bezüglich des Buches kann ich halt nur sagen, dass es sehr umfangreich sehr gut beschrieben ist gerade dieses Thema mit den Finanzröhmen und den Spenden Thematiken 1A umfasst und sehr gut aufgezeigt wie starr manchmal die Strukturen einfach sind und man lieber jemanden rausschmeißt, als zu überlegen, ob nicht das Problem an einer anderen Stelle liegt ist mir auch in meiner Zeit zu begegnet aber das sind halt Dinge wo man sich halt entwickelt. Es kann sich ja nicht alles gleichzeitig entwickeln und immer perfekt sein. Die Perfektion liegt ja im Wandel und in der Entwicklung irgendwo und ich denke ich werde in der Zukunft auch wieder beim Malteser Mitglied sein und ich würde auch sagen, dass dieses Buch seinen Teil dazu bei geleistet hat, weil es einen noch mal auf die Werte zurückholt, um die es ursprünglich ging beim Malteser Orden nämlich nicht um irgendeine persönliche Entwicklung oder Karriere oder sowas, sondern darum der Gesellschaft etwas zurückzugeben. Eigene Zeit dafür aufzubringen für andere Menschen das Leben etwas lebenswert zu machen. Ich weiß nur nicht, ob das mit meinem Austritt aus der katholischen Kirche eventuell noch zu vereinbaren ist, da ich lieber mein Geld direkt an irgendwelche katholischen Projekte Spende als irgendwie pauschal aufgeführte Summe irgendwohin ableiten zu sehen.

Spannend

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Mir waren die kirchlichen Vereinigungen schon immer suspekt. Dass es aber solche Zustände, internen Kämpfe und Intrigen gibt und die Angehörigen des Malteserordens sich vornehmlich aus dem in Deutschland gottlob abgeschafften „alten Adel“ rekrutieren, macht das Ganze noch viel schlimmer, als ich es mir bisher vorstellen konnte. Der Autor hat alles gut beschrieben und man merkt ihm an, dass er trotz allem sehr viel Sympathien für die „Malteser“ hegt. Das Einzige, was mich etwas versöhnen könnte, ist, dass sich der Orden sehr für Kranke und alle Hilfsbedürftigen engagiert - wenn es denn wahr ist.

Erschreckende Zustände

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Das Buch hat mich total in Bann geschlagen. Von der ersten bis zur letzten Seite ist zu merken, dass der Autor exakt weiß wovon er schreibt. Er ist tief im gesellschaftlichen und wertmäßigen Umfeld des Ordens verankert und dennoch unabhängig, kritisch hinterfragend und offen. Für mich als Johannitertochter, - Schwester, Malteserschwägerin, Lourdesfahrerin und Perlenohringträgerin mit „koketter Sonnenbrille“ im Haar fühlt sich das Buch absolut vertraut und authentisch an. Ich danke Constantin Magnis für spannende Einblicke, Hintergründe und Informationen, für die exakte, breitgefächerte Aufschlüsselung eines Geschehens, dass sich für mich bisher irritierend, zerstörerisch und falsch angefühlt hat. Ich habe jetzt vieles verstanden. Und ab und zu schallend gelacht.
Danke vor allem für den Schlussteil, der die über die Jahrhunderte einende Antriebsfeder und den Geist der Lourdes-fahrenden Malteser (und Johanniter) so eindrucksvoll beschreibt. Genau so habe auch ich ihn erlebt.
Ich werde das Buch definitiv weiterempfehlen und mehrfach verschenken!

Spannend, informativ, authentisch!

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Dieses Buch zeigt überdeutlich, warum Aristokratie und Adel kein gutes Konzept ist und immer wieder das gleiche hochmütige Fehlverhalten an den Tag bringt. Da hilft es auch nicht, wenn einmal im Jahr gute Taten in Lourdes, neben dem gesellschaftlichen Event, erbracht werden. Dazu werden keine Titel und Privilegien benötigt, das machen viel mehr Menschen auch ohne diese. Das sollte der Orden auch ohne den Adel schaffen.

Warum es auch in den letzten Winkeln besser ohne Aristokratie geht

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