Enceladus
Eismond 1
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Gesprochen von:
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Mark Bremer
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Von:
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Brandon Q. Morris
Über diesen Titel
Setze die Serie fort
Trotzdem ist die Handlung nicht durchgängig spannend, die Charaktere sind nur zum Teil überzeugend, mitreißend ist etwas anderes. Enceladus ist in klassischem Sinne mehr Science als Fiction, Menschen die sich bei emotionaleren Produktionen daran stören, dass irgendein physikalisches Gesetz verletzt wurde, sind hier sicherlich richtig.
Ganz gut wurde das Leben auf Enceladus dargestellt, hier kommt die Fremdartigkeit gut rüber und das ist dann ja doch eine gelungene Leistung. Und obwohl es eine Fortsetzung zu geben scheint, könnte ich mit dem Buch auch erstmal als alleinstehende Geschichte leben, es ist in sich sauber abgeschlossen und das ist gut so.
Solide Produktion ohne große Ausschläge nach oben
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Es ist SEHR schade, dass es nicht alle Teile von ENCELADUS als Hörbuch gibt - ich würde sie sofort kaufen.
Gut
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Hard Sci-Fi, wie es leider zu wenig gibt
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Ich finde es "mittelgut"...
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Vor allem sein Talent vom wirklich gut recherchierten Heute ins nahe Morgen zu spähen und dies dem Leser/Hörer zu beschreiben ist bemerkenswert. Viele Schreiberlinge können unterhaltsam über "in 1000" Jahren schwafeln, aber erleiden gnadenlos Bruchlandung, wenn es eine Story basierend auf aktuellem Wissen/Technik werden soll.
Leider wird die Geschichte im späteren Verlauf ungenau und verliert an Qualität.
Ich kam mir ein bisschen so vor, als wenn ich mit "Der Marsianer" oder "Red Mars" angefangen hätte und dann mit "The Core" veralbert würde
Leider sich offene Fragen/Unklarheiten vorhanden, die durch ein paar erklärende Sätze aus der Welt hätten geschafft werden müssen.
--------------Spoiler----------------
Wieso gibt es nicht genug Treibstoff? Das beschädigte Versorgungsschiff müsste massenhaft unverbrauchten Treibstoff und Reaktionsmasse mitführen, da keine Bremsphase eingeleitet wurde und die defekte Antriebseinheit nahe dem Rest des Schiffes verbleibt. (wird extra beschrieben)
Die Nasa Planer haben keine Schwangerschaft im All vorgesehen (wird extra betont). Der Arzt kann aber die Wehen mittels einem mitgeführten Wehenmedikamentes einleiten.
Beim Triebwerksausfall werden die sechs Triebwerke einzeln hintereinander gezündet. Keine Ahnung, wieso das Schiff nicht trudelt und es dabei zerlegt wird.
Die Mission kann nur mit allen einsatzbereiten Triebwerken abgeschlossen werden. Die Nasa hat den Ausfall eines einzelnen Antriebs nicht eingeplant. Dabei wird auch extra beschrieben, daß die Triebwerke noch auf "Toi Toi" Level arbeiten.
Es wird lange über die Strahlenschäden gesprochen, die durch den Wechseln von Deuterium auf Wasserstoff beim Antrieb erfolgen werden. Am Ende des Buches werden aber noch Extrarunden bei Saturn geflogen (besonders mit einem Baby an Bord, diese sind ja besonders robust gegenüber harter Strahlung)
Es wir vollkommen unterschlagen wie die Mannschaft den auf dem Planeten erzeugten Sauerstoff und Wasserstoff zum im Orbit stationierten Raumschiff bringt.
Ein einzelnes Mannschaftsmitglied (und es heisst nicht Scotty ;-) ) installiert innerhalb von 120Min im Vakuum einen Dynamo am sich drehenden Orbitalring um das Raumschiff während des Triebwerksausfall mit Strom zu versorgen.
Vom Bohrschiff/U-Boot Valkyre will ich gar nicht schreiben. s. "The Core". So etwas erträgt man nur mit genug Promille im Blut :-)
---------Spoiler Ende----------
War auf jeden Fall die Zeit wert
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