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Enceladus

Eismond 1

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Enceladus

Von: Brandon Q. Morris
Gesprochen von: Mark Bremer
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Über diesen Titel

Im Jahre 2031 finden Forscher in den Signalen einer Roboter-Sonde, die den Saturnmond Enceladus studiert, eindeutige Spuren biologischer Aktivität. Beweise für außerirdisches Leben - eine Weltsensation. Fünfzehn Jahre später macht sich ein eilig dafür gebautes, bemanntes Raumschiff auf die weite Reise zum Ringplaneten. Der internationalen Crew stehen nicht nur schwierige siebenundzwanzig Monate bevor: Falls sie es ohne Zwischenfall bis zum Enceladus schafft, muss sie mit einem Bohrschiff den kilometerdicken Eispanzer des Mondes durchdringen. Denn Leben kann nur am Grunde des ewig dunklen Salz-Ozeans existieren, der sich vor Milliarden Jahren in der Schale des Eismondes gebildet hat, sagen die Astrobiologen. Doch schon kurz nach dem Start macht eine Katastrophe ein glückliches Ende des Abenteuers höchst unwahrscheinlich.©2017 Heyne Verlag (P)2018 Rubikon Audioverlag Erstkontakt Fantasy Naturwissenschaften Science Fiction
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Vergleicht man Enceladus mit der auch unlängst von Audible produzierten "Riesen-Trilogie" von James Hogan, schneidet Enceladus ganz gut ab, denn die Geschichte ist doch deutlich weniger trocken. Zwar erscheint mir das Grundszenario einer Weltraumexpedition zu einem Saturnmond im hier vorgestellten Zeitverlauf überaus optimistisch, es wird aber alles technisch sehr glaubwürdig dargestellt und die Tücken der Reise sind ja dann auch ganz enorm. Das kann man also schlucken.

Trotzdem ist die Handlung nicht durchgängig spannend, die Charaktere sind nur zum Teil überzeugend, mitreißend ist etwas anderes. Enceladus ist in klassischem Sinne mehr Science als Fiction, Menschen die sich bei emotionaleren Produktionen daran stören, dass irgendein physikalisches Gesetz verletzt wurde, sind hier sicherlich richtig.

Ganz gut wurde das Leben auf Enceladus dargestellt, hier kommt die Fremdartigkeit gut rüber und das ist dann ja doch eine gelungene Leistung. Und obwohl es eine Fortsetzung zu geben scheint, könnte ich mit dem Buch auch erstmal als alleinstehende Geschichte leben, es ist in sich sauber abgeschlossen und das ist gut so.

Solide Produktion ohne große Ausschläge nach oben

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Das Buch hat mir gut gefallen. Die Story ist auf der einen Seite wissenschaftlich und auf der anderen Seite kommen aber auch zwischenmenschliche Aspekte nicht zu kurz.
Es ist SEHR schade, dass es nicht alle Teile von ENCELADUS als Hörbuch gibt - ich würde sie sofort kaufen.

Gut

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Ja, der Roman ist "wissenschaftslastig", aber das ist ja das schöne an Hard-Sci-Fi. Leider gibt es viel zu wenig davon. Die Masse der heutigen Sci-Fi-Literatur würde ich eher dem Genre Fantasy zuordnen und in die Zukunft projizierte Krimis und Schlachten-Epen sind für mich auch nicht wirklich Sci-Fi. Für Freunde von "echter" Science Fiction eine klare Empfehlung!

Hard Sci-Fi, wie es leider zu wenig gibt

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Schwer zu beschreiben: Die Idee ist sehr gut, die Ausführung ist ganz gut, aber ich finde den Verlauf der Story etwas "hölzern". So ein wenig 2001 und "Der Marsianer"... Den Sprecher finde ich nicht passend.

Ich finde es "mittelgut"...

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Man merkt sofort, daß der Autor sich mit viel Herz und Verstand mit dem Thema Raumfahrt auseinandersetzt.
Vor allem sein Talent vom wirklich gut recherchierten Heute ins nahe Morgen zu spähen und dies dem Leser/Hörer zu beschreiben ist bemerkenswert. Viele Schreiberlinge können unterhaltsam über "in 1000" Jahren schwafeln, aber erleiden gnadenlos Bruchlandung, wenn es eine Story basierend auf aktuellem Wissen/Technik werden soll.

Leider wird die Geschichte im späteren Verlauf ungenau und verliert an Qualität.
Ich kam mir ein bisschen so vor, als wenn ich mit "Der Marsianer" oder "Red Mars" angefangen hätte und dann mit "The Core" veralbert würde
Leider sich offene Fragen/Unklarheiten vorhanden, die durch ein paar erklärende Sätze aus der Welt hätten geschafft werden müssen.



--------------Spoiler----------------
Wieso gibt es nicht genug Treibstoff? Das beschädigte Versorgungsschiff müsste massenhaft unverbrauchten Treibstoff und Reaktionsmasse mitführen, da keine Bremsphase eingeleitet wurde und die defekte Antriebseinheit nahe dem Rest des Schiffes verbleibt. (wird extra beschrieben)
Die Nasa Planer haben keine Schwangerschaft im All vorgesehen (wird extra betont). Der Arzt kann aber die Wehen mittels einem mitgeführten Wehenmedikamentes einleiten.
Beim Triebwerksausfall werden die sechs Triebwerke einzeln hintereinander gezündet. Keine Ahnung, wieso das Schiff nicht trudelt und es dabei zerlegt wird.
Die Mission kann nur mit allen einsatzbereiten Triebwerken abgeschlossen werden. Die Nasa hat den Ausfall eines einzelnen Antriebs nicht eingeplant. Dabei wird auch extra beschrieben, daß die Triebwerke noch auf "Toi Toi" Level arbeiten.

Es wird lange über die Strahlenschäden gesprochen, die durch den Wechseln von Deuterium auf Wasserstoff beim Antrieb erfolgen werden. Am Ende des Buches werden aber noch Extrarunden bei Saturn geflogen (besonders mit einem Baby an Bord, diese sind ja besonders robust gegenüber harter Strahlung)
Es wir vollkommen unterschlagen wie die Mannschaft den auf dem Planeten erzeugten Sauerstoff und Wasserstoff zum im Orbit stationierten Raumschiff bringt.
Ein einzelnes Mannschaftsmitglied (und es heisst nicht Scotty ;-) ) installiert innerhalb von 120Min im Vakuum einen Dynamo am sich drehenden Orbitalring um das Raumschiff während des Triebwerksausfall mit Strom zu versorgen.

Vom Bohrschiff/U-Boot Valkyre will ich gar nicht schreiben. s. "The Core". So etwas erträgt man nur mit genug Promille im Blut :-)
---------Spoiler Ende----------

War auf jeden Fall die Zeit wert

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