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Die juten Sitten

Goldene Zwanziger. Dreckige Wahrheiten.
Autor: Anna Basener
Spieldauer: 8 Std. und 30 Min.
Regulärer Preis: 24,95 €
Danach 9,95 € pro Monat. Jederzeit kündbar.

Trailer zum Hörspiel

Kommen Sie mit ins Bordell Ritze und tauchen ein ins Berlin der 20er Jahre
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Inhaltsangabe

Audible weist darauf hin, dass dieser Titel für Hörer unter 18 Jahren nicht geeignet ist.
 

Das neue Audible Original Hörspiel entführt in die Halbwelt der 1920er Jahre in Berlin: Die berühmte deutschstämmige Hollywoodschauspielerin Hedi (Jeanette Hain) sitzt in einem Frauengefängnis in Hollywood. Sie hat einen Mann erschossen. Dem Journalisten der New York Times, der sie dazu befragen will, erzählt sie allerdings nichts von dieser Tat, sondern berichtet in Rückblenden von ihrer ungewöhnlichen Kindheit in einem Berliner Bordell namens "Ritze". Immer an der Grenze zwischen Legalität und Illegalität wächst sie bei ihrer furchtlosen Oma Minna (Ursula Werner) auf, die das Bordell betreibt. Ihr Vater Fritz (Edin Hasanovic) ist ein egozentrischer Gigolo, der von seiner Tochter nichts wissen will. Zur "Ritze" gehören Colette (Saskia Rosendahl), die schönste Hure Berlins, und die strenge Domina Natalia (Natalia Belitski), die Hedis großes Vorbild ist. Diese außergewöhnlichen Frauen sind es, die Hedi geprägt haben und denen sie mit ihrer Geschichte ein Denkmal setzt. Dies tut sie mit viel Humor und einer großen Portion Liebe.

Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten und Personen, die Handlung ist jedoch frei erfunden.
 

>> Diese Hörspiel-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2019 Agentur Petra Eggers (P)2019 Audible Studios

Jeanette Hain spricht Hedi


Eine Hollywood-Diva im Knast? Das ist Hedi. Die Schauspielerin mit deutschen Wurzeln hat hier nichts von ihrem Charme verloren. Zwar wächst das Rot ihrer gefärbten Haare raus und von ihrer Gefängnisuniform bekommt sie Hautausschlag, doch ihre Geschichte glänzt und ihre Augen leuchten noch. Denn Hedi hat eine große Geschichte. Ihre Jugend hat sie an der Seite ihrer Großmutter Minna in einem Berliner Bordell erlebt, die goldenen 20er verbrachte die kleine Hedwig zwischen Huren – von ihnen hat sie fürs Leben gelernt. Nur so konnte sie zu der werden, die sie heute ist: eine starke Frau, die weiß, was sie will, sich schon als Kind den Mund nicht verbieten ließ, die nicht nur auf der Leinwand begehrt war. Und eine Mörderin. Dem Journalisten Noah öffnet sie sich – entgegen ihrer Art – und erzählt ihm die ungeschminkte Wahrheit, die sie unsterblich machen wird.

Edin Hasanovic spricht Fritz


Dieser überaus schöne Mann ist nicht nur Gigolo im Berliner Hotel Adlon, sondern auch Hedis Vater. Auch er ist in der „Ritze“, dem Bordell, aufgewachsen. Doch zur kleinen Hedwig hat er keine gute Beziehung, ebenso wenig zu seiner Mutter Minna. Er lässt sich aushalten, hat an jedem Finger eine Frau, nimmt nicht nur ihre Herzen in Beschlag, sondern auch ihr Geld. Mit Drogen hält er sich den Schmerz vom Leib, den die tägliche Arbeit in ihm hinterlässt. Denn Fritz hält sich für etwas Besseres, das lässt er alle um sich herum spüren. Seine Schwäche ist die eine Frau, die er nicht haben kann: Natalia. Für sie würde er alles tun.

Saskia Rosendahl spricht Colette


Alle wollen sie, alle begehren sie. Ihr schönes blondgelocktes Äußeres und ihr französischer Akzent locken viele in die „Ritze“ – Männer und Frauen. Colette hat aber noch mehr zu bieten als das, sie hat Ziele und möchte etwas aus sich machen – in Paris. Politik ist ihr wichtiger als Romantik, Erfolg ist ihr wichtiger als die Liebe, deswegen nimmt sie ihr Leben selbst in die Hand. Wenn da nicht noch eins wäre: nämlich Fritz. Ihr Herz hat Colette zwar an ihn verloren, jedoch nicht ihren Kopf. Und wer Colette von selbst nicht lieben will, muss eben für seine Zärtlichkeit bezahlt werden. Doch findet Colette darin ihr Glück?

Natalia Belitski spricht Natalia


Wodka trinkt sie wie Wasser. Schmerzen kontrolliert sie wie andere ihre Worte. Natalia ist Russin und die Domina in dem Berliner Bordell. Ihre Haare trägt sie kurz, ihren Körper zwängt sie jeden Tag in ein altmodisches Korsett, ihre Beine stecken in Lacklederstiefeln, Natalia ist stolz auf das, was sie kann. Äußerlichkeiten interessieren sie nur peripher, ebenso wenig wie Männer und Sex. Dass Fritz sich für sie aufopfern würde, ist ihr egal. Sie hat Wichtigeres zu tun, sie muss sich um die kleine Hedwig kümmern, ihre „Rybka“.

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