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    Inhaltsangabe

    Die neue Saga von Bestsellerautorin Marie Lacrosse (Das Weingut).

    Wien, Ende des 19. Jahrhunderts: Sophie von Werdenfels verlebt eine unglückliche Jugend, die nur durch zwei Lichtblicke aufgehellt wird: Ihre Besuche im angesehenen Wiener Kaffeehaus ihres Patenonkels, das sie später einmal erben wird. Und ihre Freundschaft mit Mary Vetsera, der Tochter einer angesehenen Familie, die sogar Kaiserin Sisi kennt.

    Auf einer der zahlreichen Veranstaltungen, auf die sie Mary begleiten darf, lernt Sophie Richard von Löwenstein kennen. Schon bald verlieben sich die beiden ineinander. Dann erfährt Sophie jedoch, dass Richard seine Verlobung nicht lösen kann und bricht den Kontakt mit ihm ab. Kurz darauf bringt Richard Sophie durch eine Indiskretion in größte gesellschaftliche Schwierigkeiten...
     

    >> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung genießt du exklusiv nur bei Audible.

    ©2020 Goldmann Verlag (P)2020 der Hörverlag

    Das sagen andere Hörer zu Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre

    Bewertung
    Gesamt
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
      394
    • 4 Sterne
      107
    • 3 Sterne
      28
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    Sprecher
    • 4.5 out of 5 stars
    • 5 Sterne
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    Geschichte
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      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Super recherchiert und mitreißend geschrieben!

    Natürlich war mir die Tragödie von Kronprinz Rudolf und Mary Vetsera im Großen und Ganzen bekannt, in Wien geht kein Weg an den Habsburgern vorbei. Besonders neugierig wartete ich seit Monaten auf diesen Roman, von dem ich auf der Facebook-Seite der Autorin erfuhr. Das Lesen des Buches war von Anfang an ein Genuss. Die Geschichte wurde von Marie Lacrosse ausgezeichnet recherchiert und, noch besser als erwartet, hauchte sie den Figuren dieser traurigen Erzählung, rund um das Drama von Mayerling, wieder Leben ein.


    Mit ihren fiktiven Figuren Sophie von Werdenfels, genannt „Phiefi“, deren Vater in den sogenannten Beamtenadel erhoben wurde, und Hauptmann Richard von Löwenstein, genannt „Richie“, der einer verarmten Linie des Hochadels entstammte, baute die Autorin einen sehr guten Spannungsbogen auf. Angelehnt an die geschichtlichen Ereignisse, lässt sie in ihrem Roman noch einmal die Größe und Macht des österreichischen Kaiserreiches aufleben.

    Gut aufgezeigt wird der Unterschied zwischen Personen, die dem Hochadel angehörten, mit einem jahrhundertealten Stammbaum, zum Teil hoch verschuldet oder gänzlich verarmt, doch in der Wiener Gesellschaft angesehener, als jene des sogenannten Beamtenadels, die aufgrund besonderer Verdienste erst kürzlich geadelt wurden, sie nahmen den niedrigsten Rang in der Wiener Gesellschaft ein. Allein der Satz aus dem Buch: „Welch ein Verfall der Sitten, seit man diese Neureichen geadelt hatte, sie arbeiten wie die kleinen Leute und sind sich für nichts zu schade“, sagt alles aus.

    Mit dem Tod des Vaters der Protagonistin Sophie wird gut beschrieben, wie lebensgefährlich Pferdekutschen zu jener Zeit sein konnten. Sehr dramatisch und authentisch auch der Brand des Ringtheaters in Wien, dem die Brüder von Sophie und ihrer Freundin Mary zum Opfer fielen.

    Genial beschreibt die Autorin, dass quasi alle Macht vom Manne ausging. Die „hohen Herren“ hatten jegliche Rechte, so lange sie diskret blieben, durften sie sich Mätressen halten oder sogenannte Edelhuren besuchen, entjungferten und schwängerten naive, harmlose Bürgertöchter, ohne dass die Gesellschaft Anstoß daran nahm. Verfügten die Herren noch dazu über genügend Geld, konnten sie ihr Gspusi „fast“ zu einer ehrbaren Frau machen. So kaufte Kronprinz Rudolf seiner Geliebten, der Luxusprostituierten Mizzi Caspar, ein Mietshaus in der Heumühlgasse im 4. Bezirk, in dem sie ihm ständig zur Verfügung stand und mit den Mieteinnahmen ein gutbürgerliches Leben führen konnte. Ich wohne nur ein paar Häuser entfernt und fand das Zinshaus, gestrichen in einem frischen Gelbton, noch immer in einem tadellosen Zustand vor.

    Marie Lacrosse liegen auch in diesem Roman die Rechte der Frauen am Herzen, was sie anhand der unterschiedlichen Charaktere der weiblichen Protagonistinnen bildhaft beschreibt. Wenn ein Madl vorzeitig ihre Jungfräulichkeit verlor, brachte sie „Schande“ über die ganze Familie. Ohne Erlaubnis des Ehemannes oder Vaters durften Frauen selbst nichts entscheiden, und verstarb dieser, wurde ein männlicher Vormund aus der Familie bestimmt. Viele dieser Regeln galten noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein. Die Ausnahme im 19. Jahrhundert bildete in den Romanen der Autorin Irene von Sterenberg, ehemals Gerban, Hauptfigur aus der Weingut-Trilogie, ebenfalls sehr empfehlenswert, die auch in diesem Roman „Das Kaffeehaus“ zwei kurze, aber eindrucksvolle Auftritte hatte. Ihr adliger Schwiegervater Graf von Sterenberg, der leibliche Vater ihres Ehemannes, wohnte in Wien und unterstützte ihre Tätigkeiten als Frauenrechtlerin, in dem er beispielsweise ein Haus für ledige, schwangere Mädchen finanzierte. Historische Romane wie dieser zeigen uns, wie viel Rechte wir Frauen heutzutage inzwischen haben, die ohne Frauen mit dem Charakter der Irene Gerban nicht möglich gewesen wären.

    Das Café Prinzess durfte von Damen, bis bis einige Jahre vor Beginn der Haupthandlung, nur in Begleitung ihrer männlichen Familienangehörigen besucht werden, da es sich nicht schickte, allein in der Öffentlichkeit aufzutreten. Doch angesichts des unkonventionellen Verhaltens von Kaiserin Sisi lockerten sich die Sitten allmählich. Inzwischen kamen die Damen in Begleitung ihrer Gesellschafterinnen oder Zofen werktags, nachdem sie ihre Einkäufe in der Stadt erledigt hatten, um sich an den Köstlichkeiten der Konditorei im Café Prinzess zu laben.

    In diesem Zusammenhang war es auch immer wieder Anlaufstelle von Komtess Mary Vetsera und Gräfin Marie Louise von Larisch, Sisis Nichte, die wiederum ein Verhältnis Mary’s Onkel hatte. Die zwei Frauen verband praktisch eine Zweckfreundschaft, als Freundin ihrer Mutter und ehemalige Geliebte ihres Onkels konnte sie im Hause Vetsera ein- und ausgehen und als Rudolfs Cousine war es für die Gräfin ein Leichtes, immer wieder Treffen zwischen Mary, die blind vor Liebe war, und Rudolf mit seiner Todessehnsucht zu arrangieren. Der Spannungsbogen erreichte hier seinen Höhepunkt, weil Phiefi und Richie, die engsten Freunde des „Liebespaares“ laufend konspirative Treffen vereinbarten, um Mary, aber auch Rudolf zu schützen, um am Ende festzustellen, dass sie immer einen Schritt zu spät waren. Der Ausgang der Tragödie blieb, abgesehen von ein paar überraschenden, neuen Erkenntnissen, so, wie er uns seit über einem Jahrhundert bekannt ist.

    Der Punktabzug bei der Sprecherin, die mir grundsätzlich sehr gut gefällt, bezieht sich darauf, dass sie noch an der Aussprache einiger Begriffe und historischer Personen arbeiten kann.

    Dieser gefühlvoll und mitreißend geschriebene Roman hat das Zeug zu einem neuen Bestseller und der geschichtsträchtige Stoff würde sich wunderbar für eine Verfilmung eignen, da könnten wir in Zukunft „Das Kaffeehaus“ zu Weihnachten ansehen, anstatt oder als schöne Ergänzung der „Sissy“-Filme. Ich freue mich schon sehr auf die nächsten zwei Bände.

    39 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      3 out of 5 stars

    Unpassende Sprache

    Die Geschichte spielt in Wien des 19. Jahrhunderts. Leider hat es die Autorin nicht geschafft, das authentische Wienerisch sprachlich korrekt wieder zu geben. Sie verwendet Ausdrücke, die in Ostösterreich einfach nicht verwendet werden. Dies sollte jeder wissen, der sich nur ein bisschen mit den Unterschieden zwischen dem Deutschen und dem Österreichischen Deutsch beschäftigt. Noch schlimmer ist aber die Sprecherin, die nicht einmal den Titel des Buches korrekt aussprechen kann, geschweige denn die Dialoge. Am schlimmsten ist es, wenn sie versucht, die Umgangssprache des Dienstmädls zu imitieren. Auch hat sich die Sprecherin nicht die Mühe gemacht, zu recherchieren, wie die Namen der historischen Persönlichkeiten richtig ausgesprochen werden. In manchen Fällen habe ich zuerst gar nicht verstanden, wer hier eigentlich gemeint war. Der Wiener Bürgermeister Lueger wurde Lüger ausgesprochen (dies ist nur eines von vielen Beispielen)! Schade, damit wurde eine gut recherchierte Geschichte ziemlich zunichte gemacht! Bitte lassen Sie die folgenden Bücher von einer österreichischen Schauspielerin einsprechen!

    23 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Einfach bezaubernd

    Man fühlt sich in der Zeit zurück versetzt und trotz aller historie ist ein Bezug zur heutigen Zeit gegeben. Die Liebe einer verblendeten jungen Frau zu einem höher gestellten ist ja nun nicht gerade soweit wegzuweisen. Ich fühlte mich jedenfalls wundervoll unterhalten und freue mich schon auf den nächsten Teil. Gerade durch Bücher und Hörbücher kann man speziell in diesem äußerst schwierigem Jahr sich wegträumen und in einer anderen Zeit verschwinden

    19 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Schade

    Wenn man schon über Wien und Wiener Kaffeehäuser spricht, sollte man wenigsten das Wort richtig aussprechen ebenso die Eigennamen zb Vetsera ( das spricht man nicht wie WC aus) . Als Österreicher kann man da nicht zuhören. Über die Geschichte kann ich nichts sagen, ich will einfach nicht mehr weiter zuhören.

    17 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      1 out of 5 stars

    Unerträglich...

    Die Geschichte hört sich an wie ein Schüleraufsatz und die falsche Betonung einzelner Worte ist unerträglich.Musste abbrechen...

    10 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      1 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      4 out of 5 stars

    Ohrenschmerz!!

    eine zutiefst österreichische Geschichte, gelesen von einer zutiefst deutschen Sprecherin, beides völlig in Ordnung, zusammen schlicht unmöglich.
    schon die Aussprache des Titels machte Gänsehaut, jedoch nicht im guten Sinne.
    es heißt Kaaafffeeeehaus und nicht Kafffehaus, es heißt Fritatttttensuppe und nicht Friiiitatensuppe, und vor Allem und das ist wirklich schlimm und darüber hätte man sich wirklich kundig machen können, es heißt (Vetschera) Wetschera und Weeedscheera.
    Für eine Österreicherin, also für mich ist es unmöglich diese Geschichte weiter anzuhören, mag sie noch so spannend und unterhaltsam sein.

    6 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      3 out of 5 stars
    • Sprecher
      1 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Leider nicht die passende Sprecherin

    Die Geschichte ist spannend, gut recherchiert und ich freue mich schon auf die Fortsetzungen! Im Prinzip ist auch die Sprecherin sehr gut und deutlich, nur.... für einen Roman in dem viel Wiener Sprachkolorit verwendet wird ist es fatal, wenn aus dem Wiener Kaffeehaus, Betonung auf den “ee” ein Kaffeehaus mit Betonung auf a wird. Ganz schlimm empfand ich, dass der Name Vetsera wie W-cera ausgesprochen wurde. Jeder kennt sie hier als Wetschera, mit Betonung auf der ersten Silbe. Schlimm ist auch, dass aus dem bekannten Wiener Dr. Lueger ein Dr.Lüger wird! Jedes ...erl. wird zum
    ...aal, was sich vor allem beim Annerl nicht gut anhört! Es gibt noch viele Beispiele dieser Art. Schade, denn das hat das Hörvergnügen beeinträchtigt! Ich glaube auch nicht, dass eine österreichische Leserin einen Berliner Roman lesen sollte!

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      2 out of 5 stars
    • Sprecher
      3 out of 5 stars
    • Geschichte
      2 out of 5 stars

    Langatmig

    Die ganze Geschichte wird dermaßen in die Länge gezogen, dass es fast unerträglich wird. Auch sind die Handlung sowie die Reaktionen der Beteiligten doch sehr vorhersehbar. Die Sprecherin ist ganz ok, aber wenn sie versucht Wiener Dialekt nachzumachen möchte man ihr sagen: lass es lieber. Ich kann das Hörbuch nicht empfehlen. Es hinterlässt einen enttäuschten Nachgeschmack.

    4 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Tolles Hörbuch

    Die wunderbare Sprecherin hat das Hörbuch toll gelesen.
    Ich mag Historische Bücher sehr gerne, auch das die Schriftstellerin, die Irene mit zu Wort kommen hat lassen, finde ich wunderschön.
    Freue mich schon auf den nächsten Teil.😊

    3 Leute fanden das hilfreich

    • Gesamt
      5 out of 5 stars
    • Sprecher
      5 out of 5 stars
    • Geschichte
      5 out of 5 stars

    Tolle Aufarbeitung der Geschichte

    Sehr gut recherchiert, geschrieben und erzählt, ich freue mich heute schon auf den nächsten Band

    3 Leute fanden das hilfreich