House of Ash and Shadow
Die goldene Stadt, Band 1
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Gesprochen von:
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Aileen Wrozyna
Der Auftakt einer neuen Reihe von Bestsellerautorin Leia Stone!
Fallon Bane ist verflucht. Bei jeder Berührung erleidet sie unerträgliche Schmerzen, und selbst ihren Vater wird sie niemals umarmen können. Doch als dieser erkrankt, will Fallon alles dafür tun, um ihn zu retten. Sie reist in die goldene Stadt und trifft auf Heiler Ariyon Madden, der einwilligt, ihr zu helfen. Doch als er sie versehentlich berührt, ändert sich für Fallon alles: Der erwartete Schmerz bleibt aus. Zum ersten Mal träumt sie von einer besseren Zukunft. Aber dann flieht Ariyon vor ihr, und kurz darauf wird sie an eine magische Akademie verschleppt. Fallon wird hineingezogen in einen Strudel aus dunklen Geheimnissen, der nicht nur sie, sondern die gesamte Welt gefährden könnte ...
©2025 Bastei Lübbe AG (P)2025 Lübbe Audio, Bastei Lübbe AGSetze die Serie fort
Tolle Geschichte
Ein Fehler ist aufgetreten. Bitte versuche es in ein paar Minuten noch einmal.
Sehr schöne Geschichte
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Im Zentrum steht Fallon Bane, die zu Beginn als aktive, entschlossene Figur eingeführt wird. Besonders deutlich wird das in der Situation um ihren Vater: Hier handelt sie schnell, übernimmt Verantwortung und setzt alles daran, Hilfe aus der Stadt zu holen. In diesen Momenten wirkt sie wie eine klassische Heldin, mutig, zielgerichtet und handlungsfähig.
Der Bruch in der Figurenentwicklung:
Gerade deshalb fällt der spätere Verlauf umso negativer auf.
Im letzten Teil des Buches ist von dieser entschlossenen Figur nur noch wenig übrig. Fallon verliert zunehmend an Eigeninitiative und wirkt passiv, fast getrieben von äußeren Umständen. Entscheidungen entstehen nicht mehr aus klarer Motivation oder innerer Entwicklung, sondern wirken beliebig und emotional sprunghaft.
Dieser Bruch ist nicht nur auffällig, sondern problematisch:
Die Figur entwickelt sich nicht weiter, sie verliert vielmehr die Eigenschaften, die sie zu Beginn ausgezeichnet haben.
Beziehungsdynamik als zusätzlicher Schwachpunkt:
Parallel dazu kippt auch die Beziehungsebene. Das Hin-und-Her zwischen den beiden Brüdern verstärkt den Eindruck, dass Fallon nicht mehr aktiv handelt, sondern eher reagiert. Die emotionale Tiefe, die hier suggeriert wird, ist nicht ausreichend aufgebaut und bleibt oberflächlich.
Das widerspricht stark dem Ton des Anfangs und untergräbt die Glaubwürdigkeit der gesamten Geschichte.
Inkonsistente Nebenfiguren:
Auch die Darstellung der Königin wirkt unstimmig. Statt einer souveränen, mächtigen Figur zeigt sie in entscheidenden Momenten ein impulsives, fast kindliches Verhalten. Das passt weder zur Welt noch zur zuvor aufgebauten Erwartung.
Fazit:
„House of Ash and Shadow“ beginnt atmosphärisch stark und mit einer vielversprechenden Grundidee.
Die Schwächen zeigen sich jedoch vor allem in der Figurenentwicklung:
Fallon Bane verliert im Verlauf deutlich an Profil, und die Beziehungsdynamik wird unglaubwürdig, insbesondere, weil zunächst einer der Brüder als ihr offizieller Partner aufgebaut wird, sich dann jedoch abrupt zurückzieht und sie unmittelbar darauf mit dem anderen Bruder zusammenkommt.
Auch die Darstellung der Königin bleibt inkonsequent.
So bleibt am Ende ein Buch, das sein eigenes Potenzial nicht ausschöpft, es hätte eine großartige Geschichte werden können, wurde aber leider verpasst.
Starker Anfang, schwaches Ende – verlorenes Potenzial
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