Nachruf auf mich selbst
Die Kultur des Aufhörens
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Gesprochen von:
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Harald Welzer
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Von:
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Harald Welzer
Bestseller-Autor Harald Welzer stellt fest, dass unsere Kultur kein Konzept vom Aufhören hat. Deshalb baut sie Autobahnen und Flughäfen für Zukünfte, in denen es keine Autos und Flughäfen mehr geben wird. Und sie versucht, unsere Zukunftsprobleme durch Optimierung zu lösen, obwohl ein optimiertes Falsches immer noch falsch ist. Damit verbaut sie viele Möglichkeiten, das Leben durch Weglassen und Aufhören besser zu machen. Diese Kultur hat den Tod genauso zur Privatangelegenheit gemacht, wie sie die Begrenztheit der Erde verbissen ignoriert.
Harald Welzer zeigt in einer faszinierenden Montage aus wissenschaftlichen Befunden, psychologischen Einsichten und persönlichen Geschichten, wie man aus den Absurditäten dieser gesellschaftlichen Entwicklung herausfindet. Man muss rechtzeitig einen Nachruf auf sich selbst schreiben, damit man weiß, wie man gelebt haben will.
©2021 Argon Verlag AVE GmbH, Berlin (P)2021 Argon Verlag AVE GmbH, BerlinDieses Kredo spielt für jeden Menschen eine echte Rolle.
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Ein Nachruf als Weckruf
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Ich habe das Buch als Hörbuch genossen, und gerade weil es so persönliche Erlebnisse und Begegnungen miteinbezieht - teilweise hier und da von Hölzchen auf Stöckchen - war es schön, es vom Autor selbst vorgetragen zu hören.
Ohne seinen Herzinfarkt gäbe es wohl weder dieses Werk, noch die darin entwickelten Einsichten in das Leben, was es sinnvoll, was es kostbar macht, wie wir damit umgehen und was wir tun könnten, um es als Spezies noch etwas länger zu haben...
Dass wir Krankheit und Tod so weit wie möglich aus dem Alltag verbannen und auch nicht aufhören können, Dinge zu tun, weil wir sie immer schon getan zu haben meinen, ist nicht neu, aber meines Wissens wurde bisher noch nicht so eloquent darüber laut nachgedacht wie hier.
Ein wirklich zu empfehlendes Buch, auch als Geschenk an Mitmenschen mit einem Sinn für die eigene Endlichkeit.
Sehr persönliche und kluge Betrachtungen...
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Sehr zu empfehlen
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Sollte jeder lesen
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