Gerd Scherm, 1950 in Fürth geboren und aufgewachsen, lebt seit 1996 mit seiner Frau Friederike Gollwitzer in einem alten Fachwerkgehöft in Binzwangen bei Colmberg. Gerd Scherm ist als Schriftsteller und bildender Künstler tätig.
Von 1972 bis 1983 als Kreativdirektor für die Rosenthal AG tätig. Gerd Scherm organisierte die Selber Literaturtage, die Rosenthal Künstlertage auf der Mathildenhöhe, Darmstadt und die Fürther Kunst-Begegnungen. Er war Mitarbeiter von Eugen Gomringer, dem Begründer der „Konkreten Poesie“, und Projekt-Assistent des ZERO-Künstlers Prof. Otto Piene (M.I.T., Cambridge, Mass., USA) für verschiedene Umweltkunst-Projekte.
Gerd Scherms literarisches Spektrum umfasst Lyrik, Theaterstücke, Romane, Erzählungen, Kurzgeschichten, Satiren und Essays. Sein Roman „Der Nomadengott“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Für die Oper „Das Labyrinth – der Zauberflöte zweyter Theil“ und für das Oratorium „Der Heilige Benedikt“ schrieb er das Libretto.
Gerd Scherm war u.a. Gastdozent an der Freien Universität Berlin, an der Uni St. Gallen und an der Ludwig-Maximilian-Universität München.
Auszeichnungen:
2018 Deutscher Phantastik Preis
2017 Dr. Bernard-Beyer-Medaille für "Hervorragende Verdienste um freimaurerische Forschung und Wissenschaft"
2013 „Künstler des Monats“ Juni der Metropolregion Nürnberg
2010 Förderung des Dramas „Alexander der letzte Markgraf“ durch das Bayerische
Kultusministerium
2007 Turmschreiber auf Burg Abenberg
2006 Friedrich-Baur-Preis für Literatur der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
2004 BoD Autoren Award für den Roman „Der Nomadengott“ auf der Leipziger Buchmesse
2001 Paulskirchen-Medaille
1998 Matthias-Claudius-Medaille, Berlin
1995 Stipendium des Auswärtigen Amtes, Aufenthalt in Schottland
1995 Wolfram-von-Eschenbach-Förderpreis
1977 Rosenthal Grenzland-Lyrik-Preis
1974 Stipendium des Auswärtigen Amtes, Aufenthalt in Italien
1972 Kulturförderpreis der Stadt Fürth
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