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Das Böse im Blut Hörbuch

Das Böse im Blut

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Inhaltsangabe

Im Herbst 1842 bricht das Unglück über die Brüder Edward und John Little herein. In Georgia ersticht der Vater der beiden Jungen einen Mann, der so unvorsichtig war, ihre Mutter zum Tanz aufzufordern. Die Familie flieht vor dem Gesetz in die Sümpfe Floridas, wo es zur Katastrophe kommt. Nach einer Bluttat, die von nun an ihre Träume beherrschen wird, brechen die Brüder nach Westen auf, um dort ihr Glück zu finden.

Aber das Grenzland zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko entpuppt sich als Vorhof zur Hölle, wo Mörderbanden und blutrünstige Indianer Angst und Schrecken verbreiten. Getrieben von ihren inneren Dämonen verstricken sich Edward und John Little in ein Leben voll roher Gewalt. Doch dann werden die beiden in den Wirren des Amerikanisch-Mexikanischen Krieges getrennt... und stehen sich plötzlich auf feindlichen Seiten gegenüber.



>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2013 Liebeskind GmbH & Co. KG. Übersetzung von Matthias Müller (P)2015 Audible GmbH

Kritikerstimmen


Dieser Autor macht keine Gefangenen.
-- USA TODAY


Das Böse im Blut ist ein Roman mit einer enormen Sogkraft.
-- Stuttgarter Zeitung

Hörerrezensionen

Bewertung

4.2 (145 )
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Gesamt
4.1 (138 )
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Geschichte
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Sprecher
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    Wolfram Ottenbach, Deutschland 05.08.2015
    Wolfram Ottenbach, Deutschland 05.08.2015

    Ich fahre täglich mindestens 2 Stunden Auto und da begleitet mich stets eine Geschichte. Danke, daß es Hörbücher gibt.

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    Geschichte
    "Wenn ein zerschossenes Auge eine Bagatelle ist!"

    Uve Teschner ist in der Zwischenzeit mein persönlicher Favorit der Stimmen. Sie passt super zu dieser sehr harte Geschichte über eine Familie, die sich selbst nie eine Chance gab gut zu werden. Drei Kinder, jedes im Strudel einer brutalen, schonungslosen Zeit. In einer Weise erzählt, bei der im Laufe der Geschichte alles was weniger ist als abgehäutet oder geköpft, oder entmannt zu einer Bagatelle wird.

    Und genau da ist der Makel der Geschichte. Wo man mit dezenten Grausamkeiten Schrecken beim Hörer verursachen kann, führt die Anhäufung dieser zu einer Abstumpfung und zu einem gewissen Unglauben und Widerwillen.

    In dieser Geschichte gibt es keine Gutmenschen, wie wir sie kennen. Da alle sich prügeln und töten und Trieb gesteuert sind, gibt es keinen Gegensatz und nichts, an dem man sich moralisch festhalten kann. Zwar versucht der Autor dies, durch wenige Sekunden des Zweifels bei ausgewählten Antagonisten (Protagonisten gibt es eigentlich nicht) und indem er immer beteuert, daß die Drei aufgrund ihrer Eltern eh keine Chance hatten. Doch in Summe mißlingt dieser Versuch.

    Warum aber trotzdem vier Sterne. Weil die Story spannend erzählt wird und meine Recherchen ergaben, daß vieles davon wahr sein kann. Die San Patricios gab es, sogar die Höhe der erwähnten Skalpprämien sind korreckt.

    Also möglicherweise ist das ja kein Buch, sondern ein Tagebuch. Manchmal erscheint es mir fast in diesem Licht. Und das macht dieses Buch zu etwas Besonderem.

    Allerdings - ACHTUNG - es ist aufgrund dieser Authenzität brutaler als alles, was ich bisher hörte.

    13 von 13 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Saarpirat Saarbrücken 08.11.2015
    Saarpirat Saarbrücken 08.11.2015

    Jahrgang 1963 und schon ewig süchtig nach Büchern. Seit einigen Jahren auch nach Hörbüchern.

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    Geschichte
    "Wirklich harter Tobak - Nichts für zarte Gemüter"

    Wow, was für ein Buch. Selten war es so schwierig, eine Rezension zu schreiben.

    Das Buch ist wirklich gut geschrieben. Verdammt gut sogar. Leider. Sonst wäre es wahrscheinlich schon nach einer Stunde von meinem iPod geflogen. Aber leider ist es nicht schlecht geschrieben.

    Und noch dazu die Lesung. Uve Teschner liest schlichtweg genial. Mitreißend, in knackigem Tempo und auch sein Spanisch klingt für mich absolut authentisch. Schade, dass bei fünf Sternen schon Schluss ist. Die Lesung wäre mehr wert gewesen.

    Die Geschichte selbst ist es, die es mir nicht leicht macht. Sie ist rücksichtslos brutal. Blutrünstig und gewissenlos. Richtig harte Kost. Die Männer töten ohne mit der Wimper zu zucken. Sie foltern, verstümmeln und bringen sich schon aus kleinsten Anlässen gegenseitig um. Die Frauen sind größtenteils schlichtweg Huren.

    Fast allen der Protagonisten hätte man wirklich mit den im Buch geschilderten Methoden entgegentreten sollen. Sich zusammenrotten und einfach totschlagen.

    Bis auf wenige Ausnahmen (selten bricht in der Geschichte mal ein schwacher Lichtstrahl Menschlichkeit durch die trübe Wolkendecke) werden nur die Schattenseiten, die Gewalt und das Elend der Menschen beschrieben. Irgendwo sicher auch realistisch, aber doch bestimmt auch deutlich übertrieben. Im Westen war das Leben sicher hart und oft auch brutal, aber so? Sicher nicht! Wobei wir uns heute in unserer vergleichsweise sicheren und friedlichen Welt das Leben der Menschen in „Wilden“ Westen damals ja kaum noch wirklich vorstellen können. Wir können uns zwar an Ereignisse oder Personen erinnern, aber kaum noch nachvollziehen, wie sie wirklich dachten und fühlten. Zu sehr ist unsere Vorstellung da auch von Karl May oder den unzähligen Western im Fernsehen geprägt. Selbst das Leben vor fünfzig Jahren ist ja kaum noch wirklich vorstellbar, so sehr hat sich die Gesellschaft durch neue Techniken und Entwicklungen geändert. Ich persönlich halte jede einzelne, der geschilderten Erlebnisse für sich genommen für absolut authentisch. Nur als gewaltiges Konglomerat exzessiver Gewalt und Brutalität trotzdem für übertrieben.

    Tja, gefallen hat mir das Buch eigentlich nicht. Aber es hat mich fasziniert. Irgendwie. Zarten Gemütern möchte ich ausdrücklich von diesem Werk abraten. Wer sich aber nicht scheut literarisch knöcheltief im Blut zu waten und tief in schonungslos geschilderte menschliche Abgründe zu blicken, dem möchte ich „Das Böse im Blut“ empfehlen. Es ist zwar extrem hart geschrieben, aber auch extrem gut gelesen.

    Viel Spaß möchte ich dem Hörer wirklich nicht wünschen. Aber gute Unterhaltung mit gepflegtem Schauer ohne Albträume.

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Pseudo Nymphe Chemnitz 20.08.2015
    Pseudo Nymphe Chemnitz 20.08.2015
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    Geschichte
    "Die Entzauberung des Wilden Westens Teil 2"

    Carlos Blakes' Roman "Das Böse im Blut" entlarvt genau so wie McCarthys "Die Abendröte im Westen" die Schattenseiten der Eroberung des Westens - ist aber deutlich besser lesbar. Den US-Amerikanern folgt in diesem Sinne eine Spur des Blutes.

    In dieses Szenario passen die Brüder John und Edward Little wie Schablonen. Sie wachsen ohne moralische Maßstäbe auf - ihr Vater ist ein Psychopath wie er im Bilde steht. Die Mutter eine, die früh Hure wurde und es dem späteren Ehemann verheimlichen konnte. Als er es herausfindet, folgt die Bestrafung prompt und ... spätestens dann eröffnet sich ein Reigen der Gewalt, der das ganze Buch begleiten wird.

    Begleiten durch die Erweiterung der USA in den 1840er Jahren mit all seinen Begleiterscheinungen: Banden, die bezahlt werden, möglichst viele Apachen-Skalps abzuliefern. Banden, die amerikanische Nachschublinien angreifen. Banden, die andere mexikanische Banden angreifen und töten, wenn nur die Bezahlung stimmt. Soldaten, die von der amerikanischen zur mexikanischen Streitkraft desertieren. Und umgekehrt.

    Und in all diesen Wirren verirren sich die Brüder Littlle, nachdem sie durch ungünstige Schicksalsschläge getrennt werden. Dabei wirkt der eine Bruder bodenständiger und emotionaler, als ob er der ständigen Gewalt mehr Widerstand entgegen setzen könnte. Dem ist aber nicht so. Beide verfangen sich in einer Spirale der Gewalt, die beiden "im Blut liegt", aber auch von der damaligen Zeit begünstigt wurde. Moral? Gesetz? - Fehlanzeige!

    Und das merkt man dem Buch an - es strotzt nur so vor Gewalt und alle 20 Minuten fällt einer Person der Kopf vom Hals, oder er blutet zu Tode oder sein Skalp wird entfernt oder eine Frau wird geschändet oder ... oder. Dieses Buch kennt keine Grenzen was gewalttätige Beschreibungen betrifft: da wird das Schwert in den Compagnero getrieben und dann noch einmal herumgedreht und das schmatzende Geräusch dabei beschrieben. Definitiv nichts für den schwachen Magen!

    Aber! ... Es ist die Entzauberung der Wild-West-Romantik - Wer recherchiert, wird herausfinden, dass es genau SO gelaufen ist. Der Westen wurde mit äußerster Brutalität erobert.

    Die größte Schwäche war, m. M. n., dass der Autor nicht genug Mitfühlmomente mit den Charakteren schuf. Nur kurz, nur ganz kurz, erlaubt er einen Einblick in die tiefere Menschlichkeit des einen Bruders - als er sich verliebt. Der Moment war aber viel zu schnell wieder vergangen. Trotzdem war er irgendwie schmerzlich, weil der Moment abseits der Gewaltorgien so fremd wirkte.

    Uve Teschner liest das Buch grandios - sein Spanisch! Wow! Ohne Fehler, fließend. Überhaupt passt Teschners Bariton-Stimme perfekt zu diesem Werk. Einen Besseren hätte man nicht finden können! (Ohne seine Vertonung hätte ich das Buch wahrscheinlich nicht gehört)

    7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Regine 28.08.2015
    Regine 28.08.2015
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    "hart härter JCBlake...."

    Ein muss für alle Western Fans...
    Ultra hart in der Geschichte ,schonungslos in seiner Brutalität aber zwischendrin die feine Linie der verletzbarkeit der menschlichen Seele..
    Räumt auf mit dem verzärtelten Western Epos.
    Großartig vorgetragen von Uve Teschner gerade auch in den spanischen Passagen
    Einer der besten Vorleser in dieser Branche...

    3 von 3 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Ingo 13.09.2015
    Ingo 13.09.2015
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    "brutaler Western, der Durchhaltevermögen erfordert"

    Zuerst zum Sprecher: Einfach nur hervorragend - wie gewohnt bei Uve Tschener.
    Nun zum Inhalt: Hier wird ein brutaler Western mit viel Gewalt und viel Sex erzählt. Und diese beiden Themen füllen das Buch: Ein neuer Ort, also neue Gewalt oder neuer Sex. Ein schonungsloser Blick auf den wilden Western als einerseits gesetzloser Raum und andererseits als Raum mit drakonischen Strafen, die eher als Rachehandlungen definiert werden müssten und außerdem zur Unterhaltung der Menschen dienten. Des Weiteren wird die Besiedlung und Entstehung der USA als Randthema berührt.
    Die Wirkung auf mich: Die Aneinanderreihungen von rohen Gewalt- und Sexszenen wirkten auf mich abstumpfend. Irgendwie wurde es zur Hälfte des Hörbuchs etwas langweilig, meine Aufmerksamkeit ließ merklich nach. Aber das Weiterhören lohnte sich. Zum Ende hin wird die Spannung nicht mehr von der nicht endenden Gewalt getragen, sondern von der Handlung und der Frage, wie das Ende des Hörbuchs aussehen könne.
    Ich kann dieses Hörbuchs aber nur denjenigen empfehlen, denen Gewaltberichte nicht das Hörvergnügen nehmen und die Durchhaltevermögen besitzen.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Jens 02.09.2015
    Jens 02.09.2015
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    "Wahhhhhnnnsinnnn"
    Würden Sie Das Böse im Blut noch mal anhören? Warum?

    auf jeden Fall. Großartiger Plot genialer Sprecher


    Welches andere Buch würden Sie mit Das Böse im Blut vergleichen? Warum?

    Clint Eastwood - Erbarmungslos ... gut ist ein Film aber einen anderen Vergleich kann man nicht ziehen


    Wie hat Ihnen Uve Teschner als Sprecher gefallen? Warum?

    Die Stimme passt zum Thema


    Wenn Sie dieses Hörbuch verfilmen könnten wie würde der Slogan dazu lauten?

    ich hoffe das er mal verfilmt wird !


    Was wäre für andere Hörer sonst noch hilfreich zu wissen, um das Hörbuch richtig einschätzen zu können?

    knallharter Western... ich hab noch keinen besseren gehört

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    wollyosram 13.08.2015
    wollyosram 13.08.2015
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    "Gewalt und Sex"

    Dieses Buch ist schwer verdaulich. Extremste Brutalität und widerwärtiger Sex.Ich war öfters kurz davor abzubrechen, habe aber bis zum bitteren Ende durchgehalten.

    2 von 2 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    Michael Turnage 29.10.2015
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    "blutiger Western der Spaß macht"

    knallharter Western ohne Rücksicht auf Verluste. der Sprecher macht seine Sache ausgezeichnet und schafft eine stimmige Atmosphäre. Teilweise sinnlose Gewalt, die erschüttert und gnadenlos ist. es bleibt bis zum Schluss spannend.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    andreas aulendorf, Deutschland 28.08.2015
    andreas aulendorf, Deutschland 28.08.2015
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    "Das brutalste was ich je gehört habe..."

    Ein absolutes Ausnahmebuch! Teilweise fragt man sich ernsthaft, was den Autoren antreibt, eine Brutalität an die andere zu reihen. Ähnliches findet man höchstens noch in den "120 Tagen von Sodom" des Marquis de Sade. Auf der einen Seite faszinierend, andererseits erschreckend, wie man sich selbst beobachten kann, bei jedem Kapitel mehr und mehr abzustumpfen. Irgendwann kommen einem die ganzen Greuel fast schon normal vor - man gewöhnt sich daran. Hier lernt man viel über sich selbst. Warnung: Dieses Buch lässt wirklich kein Grauen aus!

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich
  •  
    brandenburg,anna 15.08.2015
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    "Sehr Sexlastig...."

    Mir persönlich hat das Hörbuch überhaupt nicht gefallen,habe mir ehrlich gesagt mehr davon erhofft, als das es sich sehr viel um Sex und irgendwelche pervesen und abnormalen Fantasien dreht. Darauf kommt der Autor immer wieder gerne zurück.
    Ist mir einfach zu stumpf und brauch ich nicht über 14 Stunden lang.
    Mag sein,das es eine andere Zeit war und es auch brutaler zu ging,aber ich denke es gibt echt besser verpackte Geschichten,die ein mehr mitreißen als diese.
    Hier musste ich mich ehrlich gesagt echt anstrengen, es zu Ende zuhören.
    Der Sprecher dagegen hat eine sehr angenehme Stimme. Höre ich gerne mal in einem anderen Buch wieder.

    1 von 1 Hörern fanden diese Rezension hilfreich

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