Die hilfreichsten Hörerrezensionen
für Liebhaber
von
mink66
aus
Dornbirn, Österreich
am
29.12.2011
Eine Geschichte in der Tradition des "echten" Holmes! Horowitz schreibt eine spannende, fesselnde Kriminalgeschichte mit überraschenden Wendungen und versteckten Hinweisen. Der Plt ist in sich absolut schlüssig. Toll! Ein Stern Abzug für die gekürzte Version!
2 von
2 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Kein echter Holmes
von
Thurid Gspann
aus
Mannheim, Deutschland
am
28.01.2012
Die Story ist tatsächlich ganz gut und hat einige interessante Verwicklungen in sich, auch wenn die letzte Auflösung etwas gezwungen scheint. Aber es ist leider definitiv kein echter Holmes.
Sir A. C. Doyle war ein Meister, Spannung aufzubauen, ohne auf Blut- oder Gehirnspritzer zurückgreifen zu müssen. Horowitz schafft das leider nicht und setzt daher auf drastische Beschreibungen von Gewalt und Perversion, untypisch für das Holmes-Genre und meiner Meinung nach störend.
Vorsicht: Nicht durch das Cover täuschen lassen, dieses Buch ist NICHT FÜR KINDER geeignet!
Johannes Steck ist zwar für Simon-Beckett-Bücher ein hervorragender Sprecher, jedoch nicht für dieses Buch. Er liest in einige Charaktere v.a. Lestrade eine Abneigung herein, die bei Doyle nicht existiert. Mir war Lestrade in diesem Buch dadurch direkt unsympatisch.
Wie gesagt, Story / Plot ziemlich gut, aber kein Holmes und für Fans des großen Detektivs KEIN Muss.
1 von
1 Hörern fanden diese Meinung hilfreich.
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Sehr holmesiger Nachfolger
von
Simone
aus
Würzburg, Deutschland
am
04.02.2012
Sherlock Holmes und Watson werden von einem Galerist um Hilfe gebeten. Er fühlt sich verfolgt und vermutet hinter dem Mann mit der Schiebermütze, der ihm ständig begegnet, das letzte überlebende Mitglied einer Verbrecherbande. Der Galerist selbst war an der Zerschlagung dieser Bande beteiligt und befürchtet nur einen Rachefeldzug des letzten Bandenmitglieds. Holmes muss nicht lange suchen, findet den Verdächtigen aber nur noch leblos vor. Ermordet. Kurz darauf wird einer der Straßenjungen, die Holmes bei der Suche halfen, ebenfalls brutal ermordet. Was hatte er gesehen, das ihn das Leben kostete? Die einzige Spur ist ein weißes Seidenband, das dem Jungen ums Handgelenk gebunden wurde.
„Das Geheimnis des weißen Bandes“ wurde von der Arthur Conan Doyle Estate offiziell als Nachfolger des Originals anerkannt. Wie man ihn kennt, beobachtet und folgert Sherlock Holmes aus Kleinigkeiten, die den meisten anderen entgehen. Als Meister der Tarnung kann er sogar dem guten Watson schon mal ein Schnippchen schlagen. Mal eben ein paar Minuten überhören, sollte man hier lieber nicht. Will man aber auch gar nicht, dafür ist der Fall viel zu spannend.
Die Stimme von Johannes Steck passt wunderbar und entführt den Hörer schnell ins viktorianische London. Viele Kleinigkeiten lassen das Buch zu einer wunderbaren Hommage an Sherlock Holmes und seinen Mitarbeiter werden. Ich hätte nach dem hören am liebsten gleich noch einmal von vorne angefangen.
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