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#lyrikalsmodus – der Lyrik-Podcast

#lyrikalsmodus – der Lyrik-Podcast

Von: Verlagshaus Berlin // www.verlagshaus-berlin.de
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Über diesen Titel

#lyrikalsmodus ist der Lyrik-Podcast aus dem Verlagshaus Berlin. Hier hört Ihr Lyrik-Lesungen und Gespräche, hier besprechen wir Texte und aktuelle Debatten innerhalb der Welt der Lyrik. poetisiert euch!Das Verlagshaus Berlin ist ein Independent-Verlag für Lyrik und Illustration. Wir veröffentlichen Autor_innen, die in ihrem Schreiben Positionen zum Ausdruck bringen. Neben den Texten steht die Illustration als gleichberechtigte Ausdrucksform. Aus Gedichten und Bildern spricht der Mut, Themen zu formulieren und Debatten anzustoßen.© 2023 #lyrikalsmodus – der Lyrik-Podcast Kunst Unterhaltung & Darstellende Künste
  • #lyrikalsmodus Episode 16: Alisha Gamisch und Asmus Trautsch in Lesung und Gespräch mit Tillmann Severin
    Feb 23 2023

    »was vererben wir und was / behalten wir lieber für uns?«, fragt Alisha Gamisch in ihrem Band Lustdorf und webt in ihren Gedichten von da aus ihre Themen weiter: Erzählungen über Geschichte, Fragen nach Sozialisation, Identität in der Migrationsgesellschaft sowie intergenerationale Traumata.
    Der Frage, was wir vererben, nähert sich Asmus Trautsch mit Bezug auf die Klimakrise. Als Spezies haben wir mit einer doppelten Spannung, zwischen dem, was wir vererbt bekommen haben, und dem, was wir hinterlassen möchten, zu kämpfen. »jede sekunde besteht aus 5 chancen / zur intervention«, schreibt Asmus Trautsch in seinem Band CAIRD, aber warum vermeiden wir so viele notwendige Interventionen?

    Aufnahme der Lesung in der Ada Bar in Berlin am 22.2.2023

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    1 Std. und 16 Min.
  • #lyrikalsmodues Episode 15: Museum der aussterbenden Mittelschicht
    Nov 17 2022
    Buchvorstellung von »museum der aussterbenden mittelschicht« von Tillmann Severin. 


    Lesung und Gespräch mit Tillmann Severin, Jo Frank und Andrea Schmidt

    Wie ordnen wir uns die Welt? »museum der aussterbenden mittelschicht« spürt der Sprache nach, in der sich die Gewalt und die Sehnsüchte des bundesrepublikanischen Nachkriegsdeutschland sedimentieren. Tillmann Severin fragt in seinen Gedichten nach dem Zusammenhang von Klasse und Klassifikation, nach der Macht von Zahlen, nach den Voraussetzungen von Normalität.

    Anhand von Familiengeschichte, Gegenständen und zeithistorischen Figuren nimmt dieses Drei-Generationen-Buch eine Ausgrabung vor, zwischen Tradition und Trostlosigkeit. Von Wilhelmshaven bis Australien folgt Severin dem Bildungsaufstieg der Eltern und den Abgründen der eigenen vermeintlichen Wohlstandsgeschichte.

    Es ist ein Museum, das seine eigenen Leitsysteme infragestellt, Dauerausstellungen niederreißt und falsche Fährten in die Vitrinen legt: Von Geschichtsschreibung zu -deutung, von deutschem Kolonialismus zu Geflüchteten an europäischen Außengrenzen, von Klimakatastrophe zu Kapitalismuskritik.

    (c)2022, Verlagshaus Berlin

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    1 Std. und 24 Min.
  • #Lyrikalsmodus Episode 14: Donnerstalk mit Barbara Juch und Tillmann Severin
    Aug 2 2021

    Bei diesem Donnerstalk spricht Tillmann Severin mit Barbara Juch über ihren Band „BARBARA“. 

    Welche Sprache spricht man zwischen Kärnten und New York, Haupt-schule und Kunstuniversität, zwischen Schwimmverein und Burgtheater? Das Debut von Barbara Juch ist kompromisslos: Barbara bekennt sich zur Provinz wie zur Akademie, zum Sport wie zum Volkslied, zur Familie wie zur Kunst. Dass dabei Schuld zurückbleibt, ist nicht gewollt, sondern notwendig: »mein name ist barbara / aber mit kuli aufschreiben / würde ich das noch nicht«. Juchs Sprache ist hemdsärmlig und verletzlich zugleich — daraus schöpft sie eine Unmittelbarkeit, die Sport, Affären und soziale Klasse in einen Gedichtband fasst: »und warum sollte etwas / das du schon imma kanntest / nicht das schönste sein / das du noch heute kennst«.


    Weitere Informationen findet Ihr hier: https://verlagshaus-berlin.de/programm/barbara/

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    48 Min.
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