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Von: Susanne Klingner und Katrin Rönicke (hauseins)
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Über diesen Titel

Wir machen Podcasts.

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© 2022 hauseins
Management & Leadership Ökonomie
  • So many Voices 25: Zwischen Empathie und Voyeurismus
    Feb 13 2026

    Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.

    Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.


    Persönliche Geschichten mit Respekt erzählen


    Geschichten über Menschen berühren – aber ob sie empowern oder ausnutzen, hängt vom Zugang ab. Empathie ist beim Geschichtenerzählen nicht nur ein Soft Skill, sondern eine echte professionelle Kompetenz. Ein sensibler Umgang mit retraumatisierenden Themen wie z. B. Gewalt oder Verlust ist essentiell. Aber wie erzählen wir Geschichten, sodass sie dem Leid der Menschen gerecht werden? Und gibt es zu viel Leid für eine Geschichte? Wie nah kann man seinen Protagonist*innen kommen, ohne übergriffig oder unkritisch zu sein? Ab wann sollten wir die Protagonist*innen auch schützen? Wie meistert man die Grenze zwischen journalistischer Neugierde und purem Voyeurismus?


    Shalin Rogall ist freie Journalistin und Moderatorin im Radio und auf den Socials. Bei Deutschlandfunk Nova moderiert sie seit 2019 im Liveprogramm und in unterschiedliche Protagonist:innen-getriebene Podcastformaten( Ab21, Einhundert) moderiert. Seit 2024 ist sie im Facts & Feelings Team.

    Teresa Sickert erzählt seit 2011 Geschichten im Radio und in Podcasts – am liebsten nah am Menschen. Ihre Arbeit kann man u.a. in Formaten beim rbb, im Deutschlandfunk Kultur, bei Audible, DER SPIEGEL und bei Wondery hören.

    Für den Podcast “Unter Mördern – Leben im Gefängnis” wurde sie 2024 vom medium Magazin zu einer der Top-Journalistinnen im Bereich Unterhaltung gezählt.

    Lukas Schöne ist Journalist und Branchenbeobachter. Er arbeitet beim MedienNetzwerk Bayern als Experte für Audio und Journalismus. In dieser Funktion organisiert er unter anderem die Audio-Panels der MEDIENTAGE MÜNCHEN, der Lokalrundfunktage sowie verschiedene andere Events. Häufig sieht man ihn als Moderator auch selbst auf den Bühnen. Außerdem ist er Host und Redakteur des Podcast „This is media NOW – das Update für alle die Medien machen“. Lukas steht im regelmäßigen Austausch mit der Branche. Das Ziel: Kooperationen anstoßen und Ideen entwickeln, die die Branche voranbringen. Zuvor war er, nach seiner Ausbildung zum Redakteur an der Deutschen Journalistenschule (DJS), als Radiojournalist für das Münchner Kirchenradio und den Deutschlandfunk tätig.


    Links und Hintergründe
    • Shalin Rogall auf Instagram
    • Teresa Sickert auf Instagram
    • Lukas Schöne auf LinkedIn
    • Präsentationen der Speaker*innen
    • So many Voices Website
    • So many Voices Instagram
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    49 Min.
  • So many Voices 25: Zwei weiße Männer unterhalten sich…
    Feb 13 2026

    Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.

    Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.


    Wie werden Podcasts diverser?


    Die Podcastbranche ist zwar jung und entstand als Grassroots-Bewegung, aber besonders divers ist sie deshalb noch lange nicht. Die Charts sind geprägt von den immer gleichen Stimmen: männlich, weiß, prominent. In dieser Session geht es um eine Bestandsaufnahme mit harten Zahlen aus der Wissenschaft: Wie steht es um die Vielfalt in Podcasts? Und wir suchen nach den Knackpunkten, warum es weibliche, non-binäre und nicht-weiße Stimmen so viel schwerer haben. Was müsste sich ändern, damit das Podcasting sein großes Versprechen wieder halten kann, dass doch jede*r zum Mikrofon greifen und senden könne.


    Ayesha Khan ist freie Journalistin, Autorin und politische Bildnerin. Gemeinsam mit Dîlan Karacadağ hostet sie seit 2024 den Podcast (un)deutsch, in dem postmigrantische Perspektiven und antirassistische & feministische Kämpfe im Mittelpunkt stehen. Ayesha schreibt zudem u. a. für Missy Magazin und analyse & kritik und veröffentlichte ihre Kolumne „Der Khan-Report“ im nd. Ihre Themen sind Sexismus, Kolonialismus, Flucht/Migration und Rassismus.

    Vera Katzenberger ist Juniorprofessorin für Digitalen Journalismus an der Universität Leipzig. Ihre Forschung befasst sich mit Erzählweisen, Produktionsbedingungen und Verbreitungslogiken von Podcasts.

    Dennis Chiponda, 1991 in der Lausitz als Sohn von Vertragsarbeitern geboren, lebt heute in Leipzig. Als Journalist, Diversity Manager und politischer Bildner setzt er sich intersektional mit Fragen von Ostdeutschland, Rassismus und Klassismus auseinander. Zudem ist er Host des Einheitspodcasts „Mauerecho – Ost trifft West“ der Taz Panter Stiftung.

    Katrin Rönicke ist Gründerin und Geschäftsführerin von hauseins. Seit 2013 hostet und produziert sie Podcasts, bei hauseins den “Lila Podcast”, „Die Wochendämmerung” und “Wind und Wurzeln”. Darüber hinaus moderierte sie „Lakonisch Elegant“ von DLF Kultur und war Sprecherin in der Audible-Produktion „Blaupause“. Wenn sie nicht podcastet, schreibt Katrin Bücher über Sex und Feminismus. Zuletzt erschien von ihr zusammen mit Laura Lucas und Lena Sindermann „Resist!“.



    Links und Hintergründe
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    • Ayesha Khan auf Instagram
    • Vera Katzenberger
    • Katrin Rönicke auf Instagram
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    49 Min.
  • So many Voices 25: Storytelling vs. Recherche?
    Feb 13 2026

    Im November 2025 fand die zweite So Many Voices statt. Es ging um Vielfalt in der Branche, um Recherchen, Technik, gute Interviewführung, um Communitys und wie man als Indie-Podcast überlebt.

    Auf der Großen Bühne haben wir ein Aufnahmegerät mitlaufen lassen und veröffentlichen die Vorträge und Diskussionen nach und nach hier im hauseins-Podcast – für alle, die nicht in München dabei sein konnten oder zu diesem Zeitpunkt in einer anderen Session steckten, oder die sich das Gesagte noch mal in Ruhe anhören wollen.


    Journalismus vs. Dramaturgie


    Seit einigen Jahren erleben narrative Podcasts einen regelrechten Hype in Deutschland. Das zeigt sich nicht nur an den Hörer*innenzahlen. Immer mehr Reporter*innen versuchen auch im Audio zu denken. Welche Recherche trägt eine ganze Podcasterzählung und wie gut matchen investigative Recherche und Storytelling wirklich? Verführen bewährte dramatische Konzepte wie Heldenreise oder Aufstieg & Fall dazu, unser Material in ein Korsett zu zwängen oder sollten wir uns erzählerische Muster sogar noch stärker zunutze machen?

    Gerade im Spannungsfeld zwischen journalistischen Grundsätzen und dramaturgischen Modellen stellt sich immer wieder die Frage: Wie kann man ergebnisoffen recherchieren, Quellen schützen und trotzdem einen dramaturgisch gelungenen und unterhaltsamen Podcast produzieren? Und wer bezahlt dafür? Wir sprechen über unsere Erfahrungen in Audioprojekten wie, Amnestie Deutschland, Kino.to – Die verbotene Streaming Revolution, Greenhouse und Boys Club – Macht & Missbrauch.


    Azadê Peşmen ist Gründer*in rabbithole media, Volontariat beim Deutschlandfunk berichtet unter anderem aus Brasilien, der Türkei oder dem Irak über Sicherheits- und Außenpolitik. Außerdem hostet Azadê Storytelling-Podcasts wie “Deso – der Rapper, der zum IS ging”, “Amnestie Deutschland” und den Nachrichtenpodcast “Was jetzt”.

    Pia Stendera ist freie Reporterin, Autorin und Podcast-Host. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit der Frage, wie Macht in unterschiedlichen Kontexten wirkt – immer mit dem Ziel, tief recherchierte Geschichten so zu erzählen, dass sie Gehör finden. Besondere Aufmerksamkeit erhielt sie für den Spotify Original Podcast “Boysclub – Macht und Missbrauch bei Axel Springer” und ihre Berichterstattung zum rechtsextremen Attentat von Halle.

    Sophia Wetzke ist Gründerin und Headautorin der Berliner Podcastproduktionsfirma Studio Soma. Autorin und Host von Dokupodcasts wie „Greenhouse”, „Grenzgänger – Die Geschichte der Berlin-Sounds” & „Kino.to – Die verbotene Streamingrevolution”.

    Host, Autorin und Chief Editor bei „Unfassbar” von Simplicissimus.


    Links und Hintergründe
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    • Azadê Peşmen auf Instagram
    • Pia Stendera auf Instagram
    • Präsentationen der Speaker*innen
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    • So many Voices Instagram
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    49 Min.
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