Wassergarten 2.0: Zeit umzudenken? Titelbild

Wassergarten 2.0: Zeit umzudenken?

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Über diesen Titel

Zwei Experten für Wassergärten hinterfragen die zunehmend sterileren und technisierten Wassergärten. Sind traditionelle Ansätze noch sinnvoll und wichtig ist die Notwendigkeit, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die Biodiversität zu fördern und ein effektives Wassermanagement zu gewährleisten. Insbesondere die aktuellen Herausforderungen des Klimawandels und der Trend zum „Schwammgartens“ stellen das bisherige Wassergartenprinzip komplett in Frage.Ich diskutiere mit Michael Messner die Herausforderung, ob und wie der Wassergarten neu überdacht werden muss. Wasser, das seit Jahrmillionen unverändert bleibt, spielt eine grundlegende Rolle in Gärten, die sich über die Jahrhunderte hinweg stark gewandelt haben. Die zentrale Frage in dieser Episode lautet: Brauchen wir eine Neuerfindung des Wassergartens oder handelt es sich dabei nur um alte Konzepte in neuem Gewand?Michael Messner mit über drei Jahrzehnten Erfahrung in der grünen Branche, verweist auf die Problematik der steigenden Sterilität und Technisierung in der Gartenlandschaft. Er beklagt, dass bei der Gestaltung von Wassergärten oft der Bezug zur Natur verloren geht. Er stellt das Konzept das Wassergartens in Frage, hinterfragt traditionelle Ansätze und möchte neue, nachhaltige Lösungen für den Wassergarten entwickeln. Um Biodiversität zu fördern und das Wasser effizient zu nutzen.Wir sprechen über die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang von Wasserknappheit und Starkregenereignissen, sowie die die Bedeutung von Wassermanagement in urbanen Räumen. Deutschland wird mittlerweile als Wasserdefizitgebiet und die herkömmlichen Methoden zum Umgang mit Wasser sind längst nicht mehr ausreichend. Die These: Im Neuen Wassergarten sind nicht nur Ästhetik, sondern auch Funktionalität und ein besseres Wassermanagement zentrale Aspekte.In der Diskussion:die private Nutzung von Wasser im Garten, die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachbereichendie Rolle von Technologie im Wassermanagement. Die klassischen Vorstellungen des Wassergartens sind in der modernen Welt nicht mehr ausreichend und ein Umdenken unbedingt notwendig.Wir sprechen über das Konzept des „Schwammgartens“, in dem Niederschlagswasser intelligenter gespeichert und genutzt werden muss. Eine grundlegende Veränderung im Denken über Wasser und dessen Nutzung ist notwendig, um den Bedürfnissen der Natur als auch den Ansprüchen der künftigen Generationen gerecht zu werden.In einem angeregten Austausch mit Michael Messner stellen wir gemeinsame Überlegungen zur Zukunft des Wassergartens an und wie dieser sowohl ökologischen als auch sozialen Anforderungen gerecht werden kann. Es ist an der Zeit, unseren Umgang mit Wasser grundlegend zu überdenken und die Vielfalt, die Wasser in der Landschaftsarchitektur bieten kann, neu zu gestalten – sowohl im Sinne individueller Gärten als auch im größeren, städtischen Kontext.Link zu Michael Messner:https://messner-pumpen.de/https://teichitekten.de/https://acvavis.deIm Podcast genannte Episoden:Wasserbauprofi und Anarchist: Der BiberVom Wasser gefangen: Wie Gewässerschutz und Gartenkultur zusammenfinden.Wassermanagement neu gedacht: Wohin mit dem Wasser?Meer, Mensch, Netzwerk: Das Blaue NetzwerkWas Wasser mit uns macht- Wasser in der Psychologie Teil 2Kann Wasser unsere Seele heilen? Wasser in der Psychologie Teil 1Konzept Schwammstadt: LinkMesse Aquanale: LinkMesse Infratec: LinkMachbarkeitsstudie „Starkregenrisiko 2050“: Abschlussbericht Mehr zu Edition Aqua findest du hier:Edition AquaBleib im Strom!Wasserkünste – Der Podcast, der die Strömungen von Wasser, Reisen, Natur und Kultur miteinander verbindet.Die Musik in meinem Podcast: A Great Trip With Friendsist eine lizenzfreie Musik von https://pixabay.com/users/brightestavenue-27596357/
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