Ungeschminkt Titelbild

Ungeschminkt

Ungeschminkt

Von: Theatermuseum Wien Hannes Hametner
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Das Theatermuseum im Palais Lobkowitz, das mit seiner international einzigartigen Sammlung das kulturelle Gedächtnis der österreichischen und internationalen Theaterkunst bewahrt, präsentiert den neuen Podcast UNGESCHMINKT - das Theatermuseum im Gespräch. Sucht das Theater in der unmittelbaren Begegnung den Zauber des Augenblicks, findet das Theatermuseum in Wien Raum und Zeit für dessen Reflexion. In UNGESCHMINKT haben namhafte Künstler:innen der deutschsprachigen Theaterlandschaft einmal pro Monat das Wort im festlichen Eroica-Saal. Das „Who is Who“ österreichischer und deutscher Bühnengrößen führen direkt ins Herz des Theaters, geben sich hautnah und dem Publikum ungeschminkte Einblicke in ihr Leben, ihr künstlerisches Schaffen und ihre Welt-Sicht. Moderiert wird die Reihe von Hannes Hametner.Theatermuseum Wien Kunst Sozialwissenschaften Unterhaltung & Darstellende Künste
  • Ungeschminkt #12 mit Michael Maertens
    Sep 16 2026
    Michael Maertens ist einer der prägnantesten Schauspieler seiner Generation und war, bevor er 2009 festes Ensemblemitglied an der Burg wurde, auf allen großen Bühnen im deutschsprachigen Raum zu Hause. Ob er Figuren von Shakespeare, Ibsen, Karl Kraus spielt oder Alexej Nawalnys „Briefe aus dem Gefängnis“ liest, Maertens lotet den existentiellen Kern seiner Figuren aus und balanciert spielerisch immer auf der Grenze zwischen Tragödie und Komödie. Hannes Hametner spricht mit Michael Maertens über seine Herkunft aus einer Theaterfamilie, seine prägenden Rollen, Regisseure und Stationen und darüber, wie es ihm gelingt, immer wieder neu zu dem komischen und absurden Kern des Menschlichen vorzudringen. Michael Maertens, 1963 in Hamburg geboren, absolvierte seine Schauspielausbildung an der Otto Falckenberg Schule in München. Engagements führten ihn ans Schillertheater nach Berlin, an das Deutsche Theater Berlin, die Münchner Kammerspiele und das Berliner Ensemble. Ab 2001 war Maertens festes Ensemblemitglied am Schauspielhaus Bochum. Seit der Spielzeit 2002/03 war Maertens außerdem als regelmäßiger Gast an der BURG zu sehen und ist seit der Spielzeit 2009/10 festes Ensemblemitglied. 2005 wurde ihm der Nestroy-Theaterpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler“ (geteilt mit Nicholas Ofczarek) verliehen, 2023 erhielt er den Nestroy in derselben Kategorie ein weiteres Mal. 2017 wurde Michael Maertens mit dem Berufstitel "Kammerschauspieler" ausgezeichnet. Neben seiner Tätigkeit am Theater ist er regelmäßig in Film- und TV-Produktionen zu sehen.
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    1 Std. und 31 Min.
  • Ungeschminkt #11 mit Philipp Hochmair
    Aug 26 2026
    Mit einer Sonderausgabe während der Salzburger Festspielzeit tritt die Reihe im August 2026 erstmals außerhalb des Theatermuseums in Erscheinung. Im Salzburger Marionettentheater spricht Hannes Hametner mit Philipp Hochmair über die Lebensrolle des „Jedermann“, die Leidenschaft zur Sprache, Verausgabung, die Freiheit des Spiels und ein rastloses Leben aus dem Koffer. Philipp Hochmair sprengt alle Grenzen. Als von Publikum und Presse gleichermaßen gefeierter „Jedermann“ verbindet er die Intensität eines körpersprachlichen Hochseilakrobaten mit der schillernden Aura eines Rockstars. Mit seiner Präsenz, seiner Stimme und seiner Energie verwandelt er auch Texte von Kafka, Goethe, Schiller oder Stifter in kraftvolle Performances.
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    1 Std. und 11 Min.
  • Ungeschminkt #10 mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz
    Jun 16 2026
    Lydia Haider und Ferdinand Schmalz verbindet nicht nur das gemeinsame Geburtsjahr 1985 und das Aufwachsen in der österreichischen Provinz. Beide zogen nach Wien und sind unverwechselbare Stimmen der zeitgenössischen österreichischen Dramatik und Prosa. Die Dramen des in Graz gebürtigen Ferdinand Schmalz wurden unter anderem am Deutschen Theater Berlin und am Wiener Burgtheater uraufgeführt und erhielten zahlreiche Preise (darunter den Nestroy - Autorenpreis), sowie für seine Prosa den Ingeborg Bachmann Preis. Sein Stück „jedermann (stirbt)“ wagte erfolgreich die Erneuerung des Hofmannsthal´schen Jedermann-Mythos aus dem Geist der Gegenwart und des entfesselten Kapitals. Die in Steyr geborene Lydia Haider schleudert interpunktionslose Sprachkaskaden gegen die Allmacht des Patriarchats und befragte auch den Salzburger Mythos „Jedermann“ durch die Figur der Buhlschaft. Haiders Stücke wurden an der Volksbühne Berlin und in Wien uraufgeführt. Beide stehen mit ihrer Sprache in der österreichischen Schreibtraditionen von Jandl bis Jelinek und suchen Strategien des Widerstandes gegen die stereotypisierten Sprachschablonen der Gegenwart. Hannes Hametner spricht mit Lydia Haider und Ferdinand Schmalz über Österreich, über den Zustand der Theater aus Sicht der AutorInnen, über die Sprache im
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    1 Std. und 30 Min.
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