Folgen

  • Ep. 5 - Carrie (1976) - Die Heiligsprechung der Gewalt
    Feb 12 2026

    Carrie (1976) von Brian De Palma gilt als Horror-Klassiker nach dem Roman von Stephen King.
    Ein Film über Mobbing, religiösen Fanatismus und Rache – so die gängige Lesart.

    Aber ist Carrie wirklich eine Empowerment-Geschichte?
    Oder romantisieren wir hier Gewalt?

    In dieser Folge von UNANGENEHM. geht es nicht um Nostalgie, sondern um Verantwortung.
    Um die Frage, warum wir Carries Ausbruch emotional mittragen.
    Und was das über unsere Haltung zu Vergeltung, Opferrollen und moralischer Rechtfertigung sagt.

    Kein Fan-Talk.
    Keine Heldenverehrung.
    Keine moralische Entlastung.

    UNANGENEHM.
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    Ein Film.
    Ein Urteil.

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    7 Min.
  • Ep. 4 - Hallow Road (2025) – Wenn Zurückhaltung im Horror standhält
    Jan 27 2026

    Hallow Road ist ein leiser Horrorfilm, der auf Eskalation verzichtet und stattdessen auf Präsenz setzt.
    Ein Film, der nicht angreifen will – sondern aushalten lässt.

    Diese Folge von UNANGENEHM. ist bewusst positiv.
    Nicht als Lobeshymne, sondern als Anerkennung für einen Film, der seine Zurückhaltung konsequent durchzieht.

    Statt Schocks, Twists oder Auflösung geht es um Stille, Räume und das Verbleiben im Zustand.
    Darum, warum Hallow Road funktioniert, gerade weil er nichts erklärt und nichts erlöst.

    Eine kurze Analyse über
    – Hallow Road
    – ruhigen Horror
    – atmosphärischen Horrorfilm
    – Zurückhaltung als Haltung
    – Horror ohne Eskalation
    – und warum Aushalten manchmal genügt.


    Kein Plot-Talk.
    Keine Wertungsskala.
    Keine Diskussion.

    UNANGENEHM.
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    Ein Film.
    Ein Urteil.

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    5 Min.
  • Ep. 3 - Scream (1996) – Warum Horror, der gefallen will, seine Zähne verliert
    Jan 19 2026

    Scream (1996) von Wes Craven gilt als Wendepunkt des modernen Horrorfilms.
    Ein Film, der das Genre ironisch bricht, seine Regeln offenlegt und sich selbst kommentiert.

    Diese Folge von UNANGENEHM. stellt genau das infrage.

    Statt Meta-Humor oder Kultstatus geht es um die Frage,
    warum Scream Angst durch Cleverness ersetzt
    und Horror lieber erklärt, als ihn wirken zu lassen.

    Eine kurze, pointierte Analyse über
    – Scream (1996)
    – Wes Craven
    – Meta-Horror
    – Slasher-Filme der 90er
    – Ironie als Distanz
    – und warum Horror, der gefallen will, seine Schärfe verliert.

    Kein Plot-Talk.
    Keine Nostalgie.
    Keine Diskussion.

    UNANGENEHM.
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    Ein Film.
    Ein Urteil.

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    8 Min.
  • Ep. 2 - Suspiria (1977) – Warum Dario Argento keinen Horror erzählt, sondern angreift
    Jan 14 2026

    Suspiria (1977) von Dario Argento gilt als Schlüsselwerk des italienischen Horrorfilms und des Giallo-Kinos.
    Ein Film, der oft über Stil, Farben und Musik erklärt wird.

    Diese Folge von UNANGENEHM. verweigert genau das.

    Statt Handlung, Symbolik oder Deutung geht es um Wirkung:
    Warum Suspiria kein Horrorfilm im klassischen Sinn ist,
    sondern ein Film, der angreift – visuell, akustisch und räumlich.

    Eine kurze, dichte Analyse über
    – Dario Argento
    – Suspiria (1977)
    – italienischen Horror und Giallo
    – Arthouse Horror
    – Farbe als Gewalt
    – Musik als Übergriff
    – und warum manche Filme nicht verstanden werden wollen.

    Kein Plot-Talk.
    Keine Nostalgie.
    Keine Diskussion.

    UNANGENEHM.
    Kurze Folgen.
    Ein Film.
    Keine Diskussion.

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    6 Min.
  • Ep. 1 - Warum Hereditary kein Horrorfilm ist – sondern ein Urteil
    Jan 13 2026

    Hereditary (2018) gilt als moderner Horror-Klassiker.
    Ein Film über Trauma, Familie und Vererbung – so heißt es zumindest.

    Diese Folge von UNANGENEHM. widerspricht.
    Nicht laut.
    Nicht polemisch.
    Sondern konsequent.

    Statt Handlung oder Interpretation geht es um Wirkung:
    Warum Hereditary kein Horrorfilm im klassischen Sinn ist,
    sondern ein Film, der Urteile fällt – über Herkunft, Kontrolle und die Illusion von Entscheidung.

    Keine Filmerzählung.
    Keine Bewertungsskala.
    Kein Gespräch.

    Eine kurze, dichte Analyse über
    – psychologischen Horror
    – Arthouse-Horror
    – Ari Aster
    – familiäres Trauma im Film
    – und warum dieser Film keine Erlösung kennt.

    UNANGENEHM.
    Kurze Folgen.
    Ein Film.
    Keine Diskussion.

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    11 Min.