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  • Kostbarer Friede
    Feb 16 2026

    Anfang und Ende unseres Lebens sind ein spannendes und geheimnisvolles Erleben – nicht voraussehbar, wie es werden wird. Es ist ein Geschehen – für jeden neu, ganz individuell, einmalig – jeder hat da seine eigene Geschichte, sein eigenes Erleben.

    Eine bewegende Zeit liegt hinter mir – vor 5 Wochen durfte ich meine Mama in ihren letzten Lebenstagen begleiten.

    Eine große Herausforderung – wahrzunehmen, wie immer mehr Funktionen zurückgehen, weil der Körper kraftloser und das Leben weniger wird!

    Gleichzeitig auch ein ganz kostbares Geschenk, diese letzten Tage miterleben zu dürfen!

    Das Geschenk, das ich bei meiner Mama erlebte, lag in dem tiefen Frieden, der von ihr ausging und der auch im Zimmer spürbar war!

    Da war kein Auflehnen, keine innere Unruhe zu spüren – es sah aus wie ein „in sich ruhen“ und ein wirkliches versöhnt sein mit dem Leben.

    So ein Friede entsteht nicht von heute auf morgen! Dieser Friede hat sich entwickelt aus einer engen Herzensbeziehung mit Jesus. Er ist vermutlich auch durch viele Höhen und Tiefen gegangen und konnte letztendlich im Inneren reifen!

    Da frage ich mich: wie ist es um meinen Frieden bestellt?

    Die Sehnsucht nach Frieden ist groß – das spüre ich auch bei den Menschen um mich herum.

    Gott sei Dank darf ich in einem Land leben, in dem gerade kein Krieg herrscht.

    Aber bedeutet das schon FRIEDE??

    Empfinde ich wirklich Frieden mit den Menschen, von denen ich umgeben bin?

    Und was ist mit meinem inneren Frieden? Ist er nicht noch viel wichtiger?

    In Psalm 34 lese ich: „Suche Frieden und jage ihm nach!“ – also geht es doch um ein aktives Suchen! Der Friede fällt mir nicht einfach so vor die Füße!

    Ich muss mich um ihn bemühen – vielleicht immer wieder neu!

    Jesus hat durch seinen Tod am Kreuz den Weg zum Vater frei gemacht. Durch IHN können wir diese ganz persönliche Herzensbeziehung mit Gott haben.

    Das ist „Frieden mit Gott“, der gleichzeitig unser eigenes Herz mit Frieden füllt!

    Jesus - der Friedefürst – bietet uns diesen Frieden ganz persönlich an: „ICH gebe euch Frieden, den die Welt nicht geben kann!“

    Danach möchte ich mich immer wieder neu ausstrecken, wenn ich den Frieden in mir nicht mehr so spüren kann.

    Ja, dieser Friede Gottes, der meine Vorstellungskraft übersteigt, soll mein Herz und meine Gedanken in Jesus Christus bewahren!

    Der Friede Gottes sei mit uns allen.

    Herzliche Grüße von Ute Wolf

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  • Das Himmelreich ist wie...
    Feb 9 2026

    Ja, wie ist das Himmelreich? Schon das Wort lässt mich stolpern.

    Ich stell mir vor, wie ich durch die Fußgängerzone laufe, Leute anspreche und sie bitte diesen Satz zu beenden… Was wohl dabei rauskäme?

    Dieser Halbsatz ist der Untertitel eines unserer Kurse, in den ich gerade zur Vorbereitung eintauche: Dem Leben auf der Spur.

    Ich merke, wie fremd das alles klingt - zumindest, wenn ich mir die Menschen in den Fußgängerzonen vorstelle, die Menschen bei uns im Ort, diejenigen, die nicht regelmäßig in Gottesdiensten sind oder in der Bibel lesen.

    Mit Himmel können wir alle noch was anfangen. Oder?

    Welche Bilder tauchen da bei dir auf? Welche Begriffe?

    Weite - Blau - Luft - Atmen -Hoffnung

    Ewigkeit? Leben?

    Aber mit einem Reich?

    Und doch spricht Jesus so viel davon - das ist sein zentrales Thema - das Himmelreich - oder vielleicht vertrauter: Reich Gottes.

    Ein Reich, in dem Gott der Chef ist, der Bestimmer…

    Wie geht es mir damit?

    Entspannt sich mein Körper bei diesem Gedanken? Verkrampft er sich?

    Je nachdem, wie mir von Gott erzählt wurde,

    je nachdem, wie ich Gott erlebt habe

    und je nachdem, wie mir die Bewohner seines Reiches begegnet sind,

    reagiere ich anders auf diesen Begriff.

    Ich merke, wie bei mir ein Aufatmen durch den Körper geht und ein Strahlen sich über mein Gesicht ausbreitet. Auch wenn ich Gott hier auf Erden an vielen Stellen nicht verstehe, er unbegreifbar für mich ist, auch verborgen in seinem Dasein und Tun - so ist ganz tief innen in mir verankert, dass es bei Gott GUT ist. Bei ihm bin ich - und sind wir, bist du - geborgen. ER ist mein Zufluchtsort. Wenn er da ist, brauche ich keine Angst zu haben. Wenn SEIN REICH - das HIMMELREICH einmal vollständig da ist - nicht nur in Bereichen auf dieser Erde, sondern überall, dann ist alles gut. Dann atmen alle auf. Gerade auch die, die jetzt ächzen und leiden.

    Dann haben alle das LEBEN gefunden, gutes Leben, vollkommenes Leben.

    Wie wir es in diesem Kurs, in dem ich gerade „schwimme“ tun, so lade ich euch ein Spuren dieses Lebens zu entdecken, indem ihr die Gleichnisse Jesu wirken lasst und sie für euch in der Bibel lest: in Lukas 15 vom Verlorenen Sohn - aber auch die vielen anderen Gleichnisse, z.B. in Mattähaus 13.

    Nicht alle sind leicht verdaulich - aber mit allen gibt uns Jesus einen Vorgeschmack von diesem Himmelreich, um das es ihm ging.

    Viel Freude beim Entdecken!

    Eine gesegnete Woche,

    Damaris Friedrich

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  • Gott will im Dunkel wohnen
    Feb 2 2026

    Auch wenn wir uns nun schon in schnellen Schritten der Passionszeit nähern, klingt in mir Weihnachten und die Adventszeit nach.

    Mich beschäftigt immer noch eine Zeile des Adventslieds Die Nacht ist vorgedrungen.

    Dort heißt es „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt.“

    In diesem kurzen Satz steckt für mich ganz viel vom Wesen Gottes drin:

    Gott will im Dunkel wohnen bedeutet für mich, Gott will genau da sein, wo es dunkel ist, wo sich Dunkelheit in unserem Herzen breit macht, wo ich mich allein und hilflos fühle. Dunkelheit bedeutet, dass ich nichts sehen kann, dass mir die Orientierung fehlt. Ich kann das farbenfrohe nicht erkennen und wo es dunkel ist, fehlt das wärmende Licht der Sonne. Oft bleibt einem in der Dunkelheit nichts, als abzuwarten und auszuhalten. Dunkelheit bedrückt und greift nach einem. Dunkelheit gehört zum Leben, jeder ist ihr auf die eine oder andere Weise ausgesetzt.

    Genau das ist der Ort, an dem Gott wohnen will. Er nimmt sich des Schwachen, des Hilfsbedürftigen, des Bedrohten, den Traurigen an. Es heißt eben nicht: Gott will im Palast wohnen oder Gott will bei den Siegreichen wohnen oder Gott will bei den Stärksten wohnen.

    Und die zweite Satzhälfte lautet: „und hat es doch erhellt.“

    Dort, wo Gott ist, kann es nicht dunkel bleiben. Gott hat gar keine andere Möglichkeit, als zu erhellen. Das ist sein Wesen. Und obwohl er sich ganz gezielt in unsere Dunkelheit begibt und dort wohnen will, d.h. sich dort dauerhaft aufhalten, sich dort breit machen, sich dort einrichten will, kann dann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben.

    Und wie in den Berichten vom Leben Jesu, beginnt dort wo Gott Wohnung nimmt Hoffnung zu wachsen, Freude erwärmt das Herz, lang gehegte Wünsche werden erfüllt, es zeigen sich neue Wege, Wunder sind möglich. Manchmal kleine Wunder mit sanften Berührungen, manchmal spektakuläre Lösungen langer Dunkelheitsphasen.

    Dieser Satz „Gott will im Dunkel wohnen und hat es doch erhellt“ scheint sich für mich durch die die ganze Bibel zu ziehen.

    Und auch wenn Gott zürnt und sich zurückzieht, dauerhaft geht das nicht. Es ist ein zu wesentlicher Anteil an ihm, der sich ganz gezielt in die Dunkelheit begeben will und wenn Gott ins Dunkel kommt – so kann die Dunkelheit nicht dunkel bleiben – denn in seiner Gegenwart wird es hell.

    Eine gesegnete Woche wünscht Christine Sommer

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  • Was ich dir wünsche
    Jan 26 2026

    In diesem Jahr wünsche ich mir und allen, denen ich begegne:

    DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME

    Die drei Worte sind mir zugefallen. Es sind so anstrengende Zeiten, in denen wir leben. So vieles ist einfach nur schrecklich und kaum auszuhalten. Der gefährliche Rechtsruck in unserem Land. Die Willkür der Mächtigen, denen das Recht der Stärke wichtiger ist als die Stärke des Rechts. Das unsägliche Leiden der Menschen in der Ukraine und im Gaza, im Iran und in Syrien, im Sudan und in vielen anderen Teilen der Welt.
    Und die Herausforderungen an uns: Die nötigen Abschiede und erforderlichen Umbrüche angehen. Verabschieden vom selbstverständlichen Wohlstand und von gesicherter Sicherheit.
    Dazu brauchen wir eben:

    DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME

    Die drei Wünsche für mich und andere sind mir zugefallen. Wenn ich sie jemandem persönlich zuspreche, schauen mich die einen erstaunt an, andere sagen: Das kann ich unterschreiben. Das brauchen wir.

    Woher kommen sie aber? : DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME

    Da will ich mich an den großen Zusagen Gottes festhalten und mit dem Heiligen Geist rechnen. Dazu drei Worte zum Heiligen Geist. Diese drei Worte will ich mehrmals am Tag im bewussten Einatmen und Ausatmen in mir sprechen:
    Zuerst: „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird,
    und werdet meine Zeugen sein.“
    (Apostelgeschichte 1, Vers 8)
    Das ist die Quelle der Durchhaltekraft. Gottes Auftrag und Verheißung.
    Und für die Nervenstärke will ich als Zweites die Verheißung in Anspruch nehmen:
    „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht,
    sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“
    (2. Timotheus 1, Vers 7)
    Bei allem, was wir planen und tun, ist entscheidend, dass uns die Liebe Gottes trägt und durchdringt. Da halte ich mich zum Dritten an das Wort:
    „Die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist.“ (Römer 5, Vers 8)

    Mit dem Heiligen Geist will ich rechnen, mit seinem Wirken und mit seinem langen Atem.
    Von ihm erwarte ich: DURCHHALTEKRAFT – NERVENSTÄRKE – HERZENSWÄRME
    Ich will sie mir täglich schenken lassen und in Anspruch nehmen.

    Von Herzen grüße ich, Ihr und Euer Hans-Martin Steffe, Linkenheim-Hochstetten

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  • Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt,...
    Jan 19 2026

    Ich bin beim Vorbereiten eines Kurses und es geht mir wie immer beim Vorbereiten: Ich spüre die starke Botschaft dieses Kurses mit jeder Faser und es durchströmt mich große Dankbarkeit und Freude. Diese Worte sind zu schwach, um das Gefühl auszudrücken. Ich spüre und erinnere mich an einschneidende Erlebnisse und wie diese Botschaft mich berührt und verändert hat und mich zu der Person reifen ließ, die ich nun bin. Große Dankbarkeit Gott gegenüber, der mich so geleitet und herausgefordert hat, dass die Potentiale, die in mir schlummerten, sich entfalten konnten. Und ER tut es immer noch.

    Es geht um Gleichnisse, in denen Jesus über das Himmelreich spricht. „Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; es ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Sträucher und wird ein Baum, so dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen.“

    Nur zwei Verse und doch steckt so viel Wahrheit darin. Das Samenkorn – zunächst unspektakulär solange ich es in der Hand behalte. Erst, wenn es in die Erde gelegt wird und Feuchtigkeit bekommt, geschieht das Eigentliche. Frieder Gutscher besingt es in seinem Lied vom Weizenkorn:

    „Aufgerissen ist der Boden aufgewühlt und ohne Pracht. Tief hinein fällt dort die Saat ins Dunkel einer langen Nacht. Doch sie kündet neue Hoffnung umschlossen von der schweren Erde einer kalten Winterlandschaft keimt ein leiser Ruf “es werde“.

    In der Erde verborgen, wächst ein Same sacht, wächst ein neuer Morgen mitten in der Nacht.

    Harte Schichten weichen auf, von der Feuchtigkeit durchdrungen quillt der Same langsam auf, geschieht die Reifung, bis ein Keim das Korn aufbricht, sich verwurzelt im Erdboden und sich ausstreckt hin zum Licht von der Sonne angezogen.

    Neues Leben bricht hervor, schafft sich eine Bahn, entfaltet einen Lebensraum, fängt zu blühen an.“

    In diesem Lied wird der Prozess der Erweiterung meiner von mir selbst so enggesteckten Grenzen treffend beschrieben. Von einer übergroßen Verantwortung in der Ursprungsfamilie geprägt, war die Angst vor Versagen und Scheitern so groß, dass ich ohne Gottes Eingreifen lieber auf die sichere Karte gesetzt hätte und das Samenkorn in der Hand behalten hätte. Der Prozess des Aufweichens und Erweiterns der Grenzen ist nicht schmerz- und angstfrei. Aber die Sehnsucht, zur Bestimmung zu kommen, zum Leben zu kommen, ist größer. Gott sei Dank!

    Es grüßt in die neue Woche hinein

    Ihre und eure Traudel Krause

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  • Siehe, ich mache alles neu!
    Jan 12 2026

    Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu. Offenb. 21,5,

    so lautet die Jahreslosung für das Jahr 2026.

    Ich möchte euch einladen, diesen Satz immer wieder neu vor euch her zu sprechen und immer wieder die Worte unterschiedlich zu betonen.

    Wie geht es euch damit?

    Was für Gefühle kommen in euch auf?

    Ich spüre da eine Spannung zwischen Himmel und Erde: Freude, Entlastung, Sehnsucht.

    Gleichzeitig auch den Zweifel, das Mißtrauen: „das ist doch eine Vertröstung, schöne Aussicht, aber wie sieht es hier und heute aus.

    Wie soll das werden in all dem Unfrieden, dem Leid, Schmerz, der Ungerechtigkeiten.

    Das klingt ja beinahe paradiesisch.

    GOTT spricht: siehe ich mache alles neu!

    Gott hat uns Menschen als Krönung der Schöpfung geschaffen, Freude, Frieden und Liebe in uns hineingelegt.

    Das gerät so schnell aus dem Blickfeld, weil sich so vieles draufgelegt hat, z. B. Ängste, Mißtrauen, schlimme Erfahrungen, die Welt- und Lebensrealitäten um uns herum.

    Weil die Freude vielleicht gar nicht ankommt, sie genommen wird von mir selber und anderen? Und vieles mehr.

    Gott spricht: siehe, ich mache alles NEU!......DIESE Worte sind wahrhaftig und gewiß, so heißt es am Ende des Verses.

    Hier berührt mich die Dringlichkeit und Innigkeit dieser Worte. Da spüre ich eine große Sehnsucht Gottes, ER wirbt um das Vertrauen und öffnet somit den Blick in die himmlischen Möglichkeiten, die es wohl auch schon im Hier und Jetzt zu entdecken gibt? Immer wieder neu?

    Vielleicht kennt ihr das auch?

    Wenn ich mich für eine neue Haltung, Blickrichtung entscheide, dann entdecke ich durch Gemeinschaft und Einigkeit mit Jesus wie die Seele heil, die Sichtweise neu wird.

    - Wenn ich z. B. einen Bibeltext zum wiederholten Male lese und mich plötzlich ein Wort ganz tief trifft.

    - Wenn sich die Möglichkeit eröffnet, auf jemanden zugehen zu können, was zu klären, zu vergeben

    - Wenn ich Sicherheit verspüre, wo mich früher Ängste beherrschten.

    - Oder ich spüre große Entlastung beim Abladen aller meiner Besorgnisse, erfahreEntscheidungshilfen.

    - Mut und Lebensfreude wachsen,

    - Das erfüllt mit Dankbarkeit, Friede und Freude, was wiederum Ausstrahlung hat auf Menschen, die sich gerade danach sehnen.

    Gott spricht: Siehe, ICH mache alles neu

    Das ist eine ungeheure Entlastung:

    - Es ist die Zusage, die Verheißung, dass es allein SEIN Werk ist.

    Ja, ER ist es, der uns liebt, Freude, Friede, Einheit und Gemeinschaft von Anbeginn des Seins schenkte, schenkt im Hier und Jetzt und immer neu schenken wird bis in alle Ewigkeit.

    In dieser freudigen Zuversicht grüße ich von Herzen, Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Heidelberg

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  • Wer bin ich
    Jan 7 2026

    Wer bin ich, was macht mich aus?

    Ist es meine Familie, ist es mein Haus?

    Mein Stil, mein Gewicht, meine Hobbys, meine Schuh,

    Muss ich was verändern, gehör ich sonst nicht dazu?

    Wie definiere ich mich?

    Über Freunde, über Geld?

    Manchmal hab ich den Eindruck,

    Ich passe nicht in diese Welt.

    Ist es wichtig mit welchen Leuten ich mich umgebe?

    Welche Kontakte ich im Alltag pflege.

    Mich interessiert, was andere über mich denken,

    Wie sie mich sehen und kann mich nicht ablenken

    Von dem, wie ich denke, dass ich zu sein scheine,

    Und von der Person, die ich gerne wäre.

    Doch gibt Gott mir nicht so viel mehr Wert

    als alle Menschen,

    In dem er sagt, dass er mich geschaffen hat.

    Und bin ich nicht geworden irgendwie,

    Sondern liebevoll, mit viel Fantasie.

    Einzigartig hat er mich erdacht

    Und gesagt, dass ich sehr gut gemacht

    bin für diese Welt.

    Geliebte Tochter nennt er mich,

    Sagt mir, dass ihm an mir was liegt,

    Nicht an dem wie ich mich geb,

    Oder für wen ich mich ausgeb.

    Warum ist der Gedanke vom Kollegen,

    der vielleicht gar nicht so gemeint,

    So viel mehr wert, als die guten Worte

    Die Jesus über mich vereint.

    Ich will das lernen,

    Ich will es in meinem Herz verankern,

    Das ich nicht klammere an meinen Gedanken

    über mich,

    Die mich bedrängen

    und mir die Luft rauben,

    Sondern will hinsehn

    zu dem, der mir meinen Wert geben will,

    Wenn ich doch nur mal werde still

    Und aufhöre mich schlecht zu machen

    Und aufsehe zum Schöpfer der Welt,

    Dem ich nicht egal bin,

    Der sich um mich müht

    Und mir gern immer wieder sagt,

    Wie sehr er mich liebt.

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  • Mein König?
    Dec 22 2025

    Schon wieder ist Weihnachten. Schon wieder dieselbe Geschichte vom Jesus-Kind in der Krippe! Manchen ist das eine große Freude! Endlich wieder die geliebten Weihnachtslieder singen. Für manchen eher langweilig - denn sie können das Krippenspiel an Weihnachten nicht mehr sehen!

    Kann man denn nach so vielen Jahren mit derselben Geschichte noch was Neues entdecken?

    In einem Adventsgottesdienst habe ich neue Gedanken entdeckt, obwohl ich diese Geschichte wirklich schon lange kenne! Dort kamen die Personen aus der Geschichte selbst zu Wort. Eine Person war König Herodes, der sagte:

    Ein neuer König der Juden in meinem Herrschaftsgebiet! Das geht doch nicht…

    Mein Herrschaftsgebiet… das ließ mich aufhorchen!

    Was sind denn meine Herrschaftsgebiete? Da, wo ich regiere, ich bestimme, mir nicht reinreden lasse… sowohl in Lebensentscheidungen, Erfahrungen, mancher Ansicht als auch da, wo ich mit anderen zusammen unterwegs bin und meine es zu wissen, wie es geht.

    Da hinein kommt ein neuer König.

    Da hinein will Jesus kommen - nicht als Kind -sondern als König, als Regierender. Als der mit der Macht, der macht, was er als richtig weiß. Ein anderer König, wie ihn die Welt kennt.

    Aber das geht doch nicht! Mein Herrschaftsgebiet. Ich muss doch ich bleiben! Ich bin doch nicht nur eine Krippe!

    Es gibt Herrschaftsgebiete in mir, da kann Jesus als König regieren. Und dann gibt es welche, bei denen es mir schwerfällt.

    Immer wieder erinnert uns Gott daran, dass ER sich in uns hineingeben möchte, dass ER uns formen möchte - in der Bibel werden Bilder von uns als Gefäß, Ton oder als Tempel des Geistes gemalt.

    Ich bete gern ein Gebet der Lebensliturgien - gerade auch im Hinblick auf das neue Jahr, das vor uns liegt:

    Oh Heiliger Geist, komm in mein Leben und erfülle mich!

    Ich für mich bin nichts weiter als ein leeres, zerbrechliches Gefäß:

    Erfülle mich, auf dass ich ein Leben aus deiner Kraft lebe.

    Ein Leben voller Güte und Wahrheit,

    ein Leben voller Schönheit und Liebe,

    ein Leben voller Weisheit, Geduld und Stärke.

    Aber vor allem: Lass Christus in mir Gestalt gewinnen!

    Hilf den Thron in meinem Herzen räumen

    und mache Christus zu meinem Herrn und König,

    auf dass wir eine Einheit werden:

    er in mir und ich in ihm.

    Heute, 2026 und in allen Tagen.

    Amen

    Eine gesegnete Weihnachts- und Neujahrszeit wünscht Damaris mit dem Stufen.aufs.Ohr-Team - bis zum 7. Januar

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