Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung Titelbild

Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung

Sprechende Akten. NS-Opfer und ihr Ringen um Entschädigung

Von: Landesarchiv Baden-Württemberg
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Über diesen Titel

Nach dem Zweiten Weltkrieg bot die noch junge Bundesrepublik den Opfern und Verfolgten des Naziregimes so genannte “Wiedergutmachungszahlungen”. Doch nicht nur der Begriff war problematisch, auch der Prozess, eine solche Zahlung zu erhalten, gestaltete sich häufig als äusserst schwierig. Denn die Sachbearbeiter, die über die Zahlungen entschieden, urteilten sehr unterschiedlich. Teilweise mit äußerster Härte, manchmal voller Verständnis. Aber stets nach geltender Gesetzeslage. Das Landesarchiv Baden-Württemberg möchte diesen Teil deutscher Historie mit diesem Podcast wieder sichtbar machen und hat einige Entschädigungsakten ausgesucht, die nicht nur zeigen, welche Geschichten sich hinter den bürokratischen Verfahren verbergen, sondern auch, wie chaotisch die Regelungen teilweise waren. Und wie ein Land versucht hat, das Grauen aufzuarbeiten, das es gerade erst begangen hat. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen. Sozialwissenschaften Welt
  • Jette Frankfurter. Eine jüdische Rentnerin und die Debatte um ihre Haftentschädigung
    Nov 14 2022
    Die jüdische Witwe Jette Frankfurter wurde 1940 als 65-Jährige nach Frankreich ins Konzentrationslager Gurs deportiert. Zuvor hatten sie die Nationalsozialisten bereits um ihre wirtschaftliche Existenz gebracht. Nach 1945 beantragte sie Wiedergutmachungsleistungen auch für ihre Inhaftierung. Umstritten war in ihrem Fall, ob sie auch für ihren zwangsweisen Aufenthalt in einem jüdischen Altenheim in Frankreich Entschädigung beanspruchen durfte. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen.
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    32 Min.
  • Wilhelm Adami. Tödliches Ende einer Zufallsbekanntschaft
    Nov 7 2022
    Dass auch eine Mitgliedschaft in der NSDAP manchmal nicht vor Inhaftierung und Tod schützte, belegt das Schicksal des einstigen SPD-Mitglieds Wilhelm Adami, der nach der Machtergreifung der Partei beigetreten war. Wegen kritischer Äußerungen über die Kriegsaussichten im privaten Kreis wurde er von dem überzeugten Nazi Artur Ebert denunziert und zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, die er nicht überlebte. Nach dem Krieg erhielt seine Frau Wiedergutmachungsleistungen, die zumindest teilweise von dem Denunzianten erstattet werden mussten. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen.
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    29 Min.
  • Suse Rosen und Hermann Horner. Eine Tänzerin und ein Opernsänger im Visier der Nationalsozialisten
    Oct 31 2022
    Suse und Hermann führte ihre künstlerische Laufbahn an das Stuttgarter Theater, wo ihre Karriere aufgrund ihrer jüdischen Herkunft 1933 ein jähes Ende fand. Ihre Lebenswege trennten sich nach dem Ende ihres Engagements. Horner und seine Familie fielen dem Holocaust zum Opfer, während Rosen im Exil überlebte. Für beide wurden nach mehrjährigen Wiedergutmachungsverfahren nach dem Krieg Entschädigungszahlungen geleistet. Sprechende Akten ist eine Produktion des Landesarchivs Baden-Württemberg. Umgesetzt von WE ARE PRODUCERS in Zusammenarbeit mit POOL ARTISTS. Finanziert vom Bundesministerium der Finanzen.
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    27 Min.
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