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SOMMELIER on Tour

SOMMELIER on Tour

Von: Silvio Nitzsche
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Über diesen Titel

Gespräche mit den prägenden Persönlichkeiten der Weingüter der Schlumberger-Gruppe Wein ist eine Kulturform, die Menschen und Landschaften verbindet. Mit diesem Weinpodcast öffnet sich ein neues Kapitel, das die Protagonisten der Weingüter der Schlumberger-Gruppe zu Wort kommen lässt – und damit jene Stimmen, die das Unsichtbare sichtbar machen. Doch „SOMMELIER on Tour“ ist mehr als ein Fachgespräch für Experten. Es ist ein Format, das Tiefenwissen vermittelt, ohne in akademische Distanz zu verfallen. Man versteht plötzlich, warum Wein nicht einfach schmeckt – sondern berührt. Die Gespräche führen dorthin, wo Wein zur Emotion wird. Zu den Augenblicken, in denen ein Glas nicht nur Aromen trägt, sondern Erinnerungen. „SOMMELIER on Tour“ will Brücken schlagen: zwischen Kennern und Neugierigen, zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit. Ein Wegweiser durch die Welt der Schlumberger-Weine – tiefgründig, lebendig, voller Leidenschaft. Ein Podcast, der Wissen schenkt und zugleich Gefühle weckt. Wer zuhört, wird Wein nie wieder nur trinken. Er wird ihn erleben. Dieser Weinpodcast versteht sich als Chronik in Echtzeit. Hier wird nicht von außen beschrieben, sondern aus erster Hand erzählt. Schnell merkst du, dass dieser Weinpodcast nicht nur informiert, sondern mitnimmt – hinein in die inneren Zirkel des Weinmachens, in die Gedankenwelt jener, die mehr bewahren als ein Produkt: Kultur, Landschaft und Faszination. „SOMMELIER on Tour“ ist ein akustisches Mosaik der Schlumberger-Welt. Ein Format, das Tiefe sucht und findet – und dir die seltene Gelegenheit gibt, den Persönlichkeiten der großen Weine so nah zu kommen wie nie zuvor.Silvio Nitzsche Kochen Kunst Lebensmittel & Wein Sozialwissenschaften
  • Biondi Santi mit Federico Radi - Showcase
    Dec 15 2025
    Biondi Santi gilt als das historische Gravitationszentrum Montalcinos. Gegründet 1840 auf Il Greppo, legte Clemente Santi – Schriftsteller, Naturwissenschaftler und experimentierfreudiger Winzer – mit präziser Mostbehandlung, sorgfältiger Klärung und ungewöhnlich sauberer Vinifikation die Grundlagen modernen Qualitätsdenkens. 1865 entstand jener frühe Prototyp des Brunello, der 1867 auf der Pariser Weltausstellung als erster italienischer Wein eine Goldmedaille erhielt und internationale Aufmerksamkeit auf die Region lenkte. Entscheidend wurde die Arbeit seines Enkels Ferruccio. 1888 selektierte er den Sangiovese-Grosso-Klon BBS 11, bis heute das genetische Herz des Weinguts. Aus ihm entstand der erste echte Brunello di Montalcino der Geschichte. Zwischen 1888 und 1945 wurden lediglich vier Riserva-Jahrgänge erzeugt – 1888, 1891, 1925 und 1945 –, je zehn Jahre im Fass gereift. Die Produktion dieser Epoche belief sich auf nur 200 Hektoliter, rund 27.000 Flaschen. 1932 bestätigte die italienische Regierung Biondi Santi als einzigen originalen Produzenten des Brunello. Il Greppo liegt auf 400–500 Metern Höhe im Nordosten Montalcinos; Galestro-Schiefer, Ton- und Kalkadern sowie der klimaregulierende Einfluss des Monte Amiata prägen ein stabiles, kühles Mikroklima. Heute umfasst das Weingut 47 Hektar, davon 26 Hektar Rebfläche mit Pflanzjahren bis zurück in die 1930er-Jahre. Seit 2017 gehört das Gut zur Familie Descours. Unter CEO Giampiero Bertolini und dem technischen Direktor Federico Radi gilt das Leitmotiv „Evolution statt Revolution“: konsequente Handlese, spontane Vergärung, lange Maischestandzeiten, Ausbau ausschließlich in großen Fässern aus slawonischer Eiche – Tradition als Methode, nicht als Museum. Im Podcast sprechen wir mit Federico Radi über die Herausforderung, eine 185-jährige Stilistik in die Zukunft zu führen. Im Fokus stehen der Rosso di Montalcino 2021 – aus fünf- bis zehnjährigen Reben, 12 Monate großes Holz, präzise Frische – sowie der Brunello 2019, Ausdruck jener langlebigen, feinsinnigen Il-Greppo-Schule. Eine Folge über Herkunft, Beharrlichkeit – und ein Weingut, das den Brunello nicht nur definiert hat, sondern bis heute definiert.
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    55 Min.
  • Biondi Santi mit Federico Radi - Featurette
    Dec 8 2025
    Biondi Santi gilt als das historische Gravitationszentrum Montalcinos. Gegründet 1840 auf Il Greppo, legte Clemente Santi – Schriftsteller, Naturwissenschaftler und experimentierfreudiger Winzer – mit präziser Mostbehandlung, sorgfältiger Klärung und ungewöhnlich sauberer Vinifikation die Grundlagen modernen Qualitätsdenkens. 1865 entstand jener frühe Prototyp des Brunello, der 1867 auf der Pariser Weltausstellung als erster italienischer Wein eine Goldmedaille erhielt und internationale Aufmerksamkeit auf die Region lenkte. Entscheidend wurde die Arbeit seines Enkels Ferruccio. 1888 selektierte er den Sangiovese-Grosso-Klon BBS 11, bis heute das genetische Herz des Weinguts. Aus ihm entstand der erste echte Brunello di Montalcino der Geschichte. Zwischen 1888 und 1945 wurden lediglich vier Riserva-Jahrgänge erzeugt – 1888, 1891, 1925 und 1945 –, je zehn Jahre im Fass gereift. Die Produktion dieser Epoche belief sich auf nur 200 Hektoliter, rund 27.000 Flaschen. 1932 bestätigte die italienische Regierung Biondi Santi als einzigen originalen Produzenten des Brunello. Il Greppo liegt auf 400–500 Metern Höhe im Nordosten Montalcinos; Galestro-Schiefer, Ton- und Kalkadern sowie der klimaregulierende Einfluss des Monte Amiata prägen ein stabiles, kühles Mikroklima. Heute umfasst das Weingut 47 Hektar, davon 26 Hektar Rebfläche mit Pflanzjahren bis zurück in die 1930er-Jahre. Seit 2017 gehört das Gut zur Familie Descours. Unter CEO Giampiero Bertolini und dem technischen Direktor Federico Radi gilt das Leitmotiv „Evolution statt Revolution“: konsequente Handlese, spontane Vergärung, lange Maischestandzeiten, Ausbau ausschließlich in großen Fässern aus slawonischer Eiche – Tradition als Methode, nicht als Museum. Im Podcast sprechen wir mit Federico Radi über die Herausforderung, eine 185-jährige Stilistik in die Zukunft zu führen. Im Fokus stehen der Rosso di Montalcino 2021 – aus fünf- bis zehnjährigen Reben, 12 Monate großes Holz, präzise Frische – sowie der Brunello 2019, Ausdruck jener langlebigen, feinsinnigen Il-Greppo-Schule. Eine Folge über Herkunft, Beharrlichkeit – und ein Weingut, das den Brunello nicht nur definiert hat, sondern bis heute definiert.
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    26 Min.
  • Tedeschi mit Riccardo Tedeschi – Showcase
    Dec 1 2025
    Die Kellerei Tedeschi ist ein Lehrstück darüber, wie sich eine Region über Generationen selbst definiert. Seit Jahrhunderten in Familienbesitz, formte das Haus entscheidend die Identität der Valpolicella Classica – mit Disziplin, Beobachtung und der stillen Überzeugung, dass jeder Jahrgang ein eigenständiges Kapitel ist. Das Weingut bewirtschaftet heute rund 100 Hektar Rebfläche, verteilt auf zwei zentrale Achsen: den historischen Monte Olmi nahe Pedemonte di Valpolicella und das östlich gelegene Maternigo-Anwesen. Während Monte Olmi mit Südwest-Exposition, Terrassenstruktur und Kalkmergelböden für die Tiefe und Würde des Amarone steht, liefert Maternigo mit höheren, besser belüfteten Parzellen jene Frische, die das heutige Klima verlangt. Die Familie – Antonietta, Sabrina und Riccardo Tedeschi – teilt klare Verantwortlichkeiten: Riccardo führt die önologische Arbeit, Antonietta koordiniert Kommunikation und Export, Sabrina lenkt den wirtschaftlichen Rahmen. Gemeinsam bewahren sie eine Philosophie, die sich seit Lorenzo Tedeschis Pioniertat der 1960er nicht verändert hat: Wein entsteht im Weinberg, nicht im Keller. Zu den prägenden Etappen gehören der Erwerb von Monte Olmi (1918), die erste Einzellagenfüllung (1964), die Einführung von La Fabriseria (1993), die Gründung von Maternigo (2006) und zuletzt die Schaffung von GA.RY (2023) – ein Weißwein, der die tektonische Klarheit der Region in neue Register übersetzt. Mitgliedschaften bei der Famiglie Storiche dell’Amarone, konsequente Arbeit nach nachhaltigen Richtlinien und die Pflege eines offenen Jahrgangsarchivs unterstreichen die wissenschaftliche Präzision und historische Verantwortung des Hauses. Riccardo Tedeschi selbst versteht sich als Übersetzer zwischen Generationen. Seine Weine sind kein Lautsprecher, sondern ein Seismograf: Sie messen die Tiefe des Bodens und das Gedächtnis der Familie. Monte Olmi bleibt ihr Fundament – und Valpolicella der Klang, den man erst hört, wenn man zuhört.
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    49 Min.
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