Regenbogenstern - Lisa Deyke Titelbild

Regenbogenstern - Lisa Deyke

Regenbogenstern - Lisa Deyke

Von: Lisa Deyke
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Über diesen Titel

Hier geht es um alle Themen rund um dein Sternenkind und dich. Rund um die Trauer, die vielen Gefühle gleichzeitig Rituale, Erinnerungsmöglichkeiten …Was gibt mir wieder Kraft?Wie kann ich verbunden sein mit meinem Herzen und mit meinem Sternenkind?Wie kann ich mich wieder öffnen für ein Folgewunder/ Regenbogenkind?Umgang mit Partner, Geschwistern, AngehörigenVorerst Impulse aus meinen persönlichen Erfahrungen und meiner Betroffenen-Kompetenz als Mama von 2 Sternenkindern und 1 Kind an der Hand.Lisa Deyke Alternative & Komplementäre Medizin Hygiene & gesundes Leben Seelische & Geistige Gesundheit
  • 010 Kerzen und Kuchen - Geburtstag und Jahrestage eines Sternenkindes
    Feb 15 2026
    Der Februar ist mein persönlicher Sternenkind-Trauer-und-Gedenk-Monat.Gleichzeitig ist da mein Ziel: „Jeden Moment genießen!“ Heute spreche ich über mögliche Rituale für den Geburtstag und andere Jahrestage deines Sternenkindes. Ein Sternenkind ist ein Weg mit vielen Stationen: z.B. Schwanger Werden, Schwanger Sein, Diagnose, Kämpfen um das Leben, Geburt, OP, Wochenbett, Beerdigung, errechneter Geburtstermin, Mutterschutz, Start in Alltag und Arbeit, viele persönliche Erlebnisse in der Kommunikation mit anderen…Eine ganze Geschichte, die dich im Herzen prägt und dein weiteres Leben beeinflusst.All diese Ereignisse haben das Potential, besondere Tage zu werden. Jeder trauert anders und hat dabei andere Bedürfnisse: Zeit nehmen, alleine/ gemeinsam, sprechen/ schweigen, Rituale oder nichts… Finde einen Trauerpartner.Frage dich: Welches Ritual kann ich mit wem umsetzen? Wie lange darfst du trauern? Solange du willst! Manche Rituale passen ggf. zu gewissen Phasen im Trauerprozess, andere kannst du beliebig wiederholen.Rituale kannst du jederzeit ändern. (KISS-Methode) Gestalte den Umfang passend zu deinem Leben. Welches Ziel hast du mit einem Ritual? Du kannst das Leben feiern, Erfahrungen wertschätzen, zur Ruhe kommen, deinem Sternenkind einen Platz geben uvm.Ein Ritual soll dich emotional unterstützen. Ich nenne nur Ideen.Alles kann, nichts muss. Nichts ist richtig, nichts ist falsch. Du kannst 1 Gedenktag im Jahr festlegen oder mehrere. Mögliche Rituale für den Geburtstag und andere Jahrestage Der Geburtstag ist für mich ein Tag, um „das Leben zu feiern“ und dankbar zurückzudenken. Sprechen über das Sternenkind: Namen nennen, Erinnerungen besprechen, aktuelle Gefühle Geburtstagskuchen backen Geburtstagsdekoration wie für andere Familienmitglieder: Kranz auf Tisch, Luftballons, Girlanden, Blumenstrauß, ... Besuch am Grab („Gärtchen“, „Erdenbettchen“)Picknick am GrabGeschenk für das Sternenkind: Blume, Deko, ... Einen Ort besuchen, der rund um die Schwangerschaft bedeutend warWo fühlst du dich wohl? Wo ist der innere Kontakt möglich? Ein schöner AusflugAm Ziel z.B. Blümchen ablegen oder Blütenblätter/ Reis verstreuen, Seifenblasen pustenGegenstand symbolisch für das Sternenkind mit auf ErinnerungsfotosZeichen: Sternenkind ist dabei Blume pflanzen, die in dem Geburtsmonat blühtBaum pflanzen Kerze anzündenFeuer entfachen (bitte sicher gestalten) Etwas kreativ gestalten ohne perfekt-AnspruchEin kleines Schiffchen aus Naturmaterial auf die Reise schicken = Zeichen für LoslassenStein bemalen, Nähen, T-Shirt gestalten, Text schreiben, Lied komponieren, … Singen bzw. musizieren für das SternenkindGeburtstagslied „Viel Glück und viel Segen“ SchreibenDeine Gefühle – egal ob ins Tagebuch oder auf einen Zettel zum VerbrennenBrief ans Sternenkind Erinnerungsstücke (Fotos, Ultraschallbild, Abdrücke, Bilder, Figuren etc.)Platz in deinem zu Hause gestalten für Gedenken – bewusst dort Platz nehmen Fotoalbum gestalten und wieder anschauenZeitreise: Kalender-/ Tagebucheinträge durchlesenKiste mit Erinnerungen aus Versteck holen (Kuscheltier, Kissen, Stein etc.)ErinnerungsschmuckTattoo Gegenstand streicheln, küssen, auch zur Arbeit bzw. auf Reisen mitnehmenTipp: z.B. Foto oder Ultraschallbild erst digitalisieren und einlaminieren Musik, Film, Podcast Ätherische Öle und Heilsteine Atemübungen, Meditationen, Trommelreisen, Kakaozeremonie Sich etwas Gutes gönnen für Körper, Geist und SeeleMassage, Sauna, …Frühstücksbrunch, Café, …Zeit für seltenes HobbyKonzertDankbarkeitsritual für deinen Körper als das Wunder des LebensMothers Blessingway abwandelnCoachingvorsorglich Termin bei professioneller Begleitung einplanenoffene Gesprächsgruppe z.B. von Sterneneltern-Vereinen (oft monatlich in Präsenz oder online)Gemeinschaftsbeisetzungen wiederholt besuchen Auf „Zeichen“ achten Für Advent und Weihnachten Podcast-Folge 006: Weihnachten mit Sternenkind Welches Datum hat für dich Bedeutung? Was brauchst du an dem Tag für dich? Für Angehörige der Sterneneltern und Mitfühlende:Eine kurze Nachricht an die Sterneneltern schreiben„Wir denken an euch!“ oder „Alles Gute für diesen Tag!“
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    45 Min.
  • 009 Wir sind Eltern
    Feb 1 2026
    Sind wir Eltern? Bin ich Mama? Bin ich Papa?Nach der Geburt eines Sternenkindes kann das Gefühl entstehen „mit leeren Armen“ da zu stehen.Das Kind fehlt. Sind wir jetzt Eltern oder nicht?Vielleicht fehlt uns der Mut das zu sagen, weil ohne Kind an der Hand gewisse Erfahrungen fehlen und wir nicht „mitreden“ können über die gewöhnlichen Erfolge und Herausforderungen mit einem Neugeborenen.Das Kind wäre das Ziel deiner Liebe. Hier ein nüchterner Vergleich: Du hast ein Auto, mit dem du täglich zur Arbeit fährst. Wenn du den Job kündigst, nicht mehr zur Arbeit fährst, würdest du nicht sagen: ich bin kein Autofahrer mehr.Denken wir an Eltern, die ihr Kind später verlieren: nach einigen Jahren… Würden wir dann sagen, sie sind keine Eltern mehr?Der Tod holt zwar Menschen aus unserem sichtbaren und greifbaren Leben, aber kann uns nicht unsere Erfahrungen rauben.Ein wissenschaftlicher Fakt: fetaler MikrochimärismusDurch die Plazenta versorgt die Mutter ihr Kind im Bauch über das Blut mit Nährstoffen. Auf diesem Weg wandern wissenschaftlich nachgewiesen Zellen der Mutter in den Körpers des Babys, aber auch Zellen des Babys in den Körper der Mutter. So bleiben Mutter und Kind auf DNA-Ebene ein Leben lang verbunden.Wann fängt denn das Eltern-Sein an? Emotional schon mit dem Wunsch nach einem Kind.Spätestens mit der Zeugung sind wir Eltern! Frau = Mama, Mann = Papa Spätestens ab der Zeugung tragen wir Verantwortung als Eltern.Physische Verpflichtungen hören mit einer kleinen Geburt oder stillen Geburt auf, aber die Liebe ist noch da.Natürlich möchte man nicht unbedingt jedem Unbekannten als erstes vom Sternenkind erzählen. Aber: Je mehr wir über einen Mitmenschen wissen, desto achtsamer und einfühlsamer können wir auf ihn eingehen.Vielleicht sagen wir auch nicht, dass wir Eltern wären, um uns vor unserem Schmerz zu schützen? Um nicht zu spüren, dass uns das Kind fehlt?Idee: Worte verbinden wir mit Werten, wir bewerten. Wir könnten das Wort „Eltern“ statt mit Mangel und Schmerz mit Fülle und positiven Gefühlen verbinden.Eltern Sein ist ein Geschenk. Schwanger bzw. froher Erwartung gewesen zu sein ist eine Gnade.Wenn du es dir zutraust und einen sicheren Rahmen hast (ggf. in Begleitung einer anderen Person), lade ich dich ein, in dieses Wort hinein zu spüren und die damit verbundenen schönen Gefühle wahrzunehmen.Leg die Hände auf dein Herz und sage laut: Ich bin Mama. Oder: Ich bin Papa.Vielleicht spürst du Liebe und Verbundenheit, Dankbarkeit und Stolz im Herzen?Das Schönste am Eltern Sein ist die bedingungslose Liebe. Faszinierend, dass wir jemanden vermissen können, den/die wir gar nicht kannten.Um zu realisieren „Wir sind Eltern“, kann es helfen, dem Sternenkind einen Platz im Leben zu geben.- Wenn möglich natürliche Geburt- Name, gesetzliche Regularien zur Eintragung- Sprechen über das Kind und die Erfahrungen - Zeit nehmen für Trauerprozess- Beerdigung (etwas selbst gestalten)- Rituale: täglich oder an Jahrestagen- zu Hause Bereich schaffen für Erinnerungen- uvm. Euer Kind hat eure Herzen berührt.Euer Kind hat etwas bewegt auf dieser Erde.Euer Kind ist Teil eurer Lebensgeschichte.Euer Kind ist energetisch Teil eurer Familie. Manche Eltern spüren Verbindung im Herzen.Gleiches gilt für Tanten und Onkel, Omas und Opas und insbesondere Geschwisterkinder.Es ist wertvoll, wenn ihr in der Familie offen über das Sternenkind sprechen könnt.Unser „3. erstes Kind“ weiß um seine Sternengeschwister: wir nennen ihre Namen täglich.Es ist ganz normal. Der Tod ist nicht schlimm, aber schon „schade“. Und Lukas fragt nach dem „Warum“?Ich glaube an spirituelle Philosophien.Wir sind eine Seele, die einen Körper annimmt für dieses Leben. Im Vorfeld schmieden wir unseren Lebensplan und treffen Absprachen mit anderen Seelen. In welcher Konstellation wollen wir uns begegnen und welche Erfahrungen wollen wir erleben?Kurzgefasst: Mit der Zeugung wird geistig ein Tor geöffnet und die Kinderseele eingeladen.Ich erzähle eine Geschichte, die mir geholfen hat, als unser 1. Sternenkind geboren wurde.Gott und ein Engel wählen aus, welche Kinderseele zu welchem Elternpaar geschickt wird.„Diese Eltern können bis in den Himmel lieben…“Ihr habt nicht „nur“ ein Sternenkind.Euer Kind hat eure Herzen berührt.Euer Kind hat etwas bewegt auf dieser Erde.Euer Kind ist Teil eurer Lebensgeschichte.Euer Kind ist energetisch Teil eurer Familie.Ihr seid Eltern. Du bist Mama. Du bist Papa.Darüber dürft ihr euch freuen. Und ihr dürft traurig sein.
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    29 Min.
  • 008 Was passiert im Trauerprozess?
    Jan 15 2026
    Heute etwas Theorie zu den Emotionen im Trauerprozess, denn das kann helfen, die eigenen Gefühle und Gedanken einzusortieren. Als unser 1. Sternenkind Laurina 2018 geboren wurde, hab ich mich gefragt, ob ich verrückt werde? So viele Gefühle und Gedanken waren gleichzeitig präsent.Es gibt zahlreiche Trauermodelle, die sich bemühen Aspekte und Aufgaben der Trauer zu benennen.Zwei Modelle möchte ich heute vorstellen. Trauermodell mit 5 Phasen nach Elisabeth Kübler-RossLeugnen – Wut – Verhandeln – Depression – Akzeptanz Integrations- und Trauermodell bei prä- und perinatalem Kindstod nach Birgit RutzBildhafte Darstellung als Blume – Aspekte der Trauer sind BlütenblätterAnerkennen – Integrieren – Fühlen – Verstehen – Die Liebe bleibt – Liebe schenken Trauer dürfen wir als Prozess verstehen.In der Akutphase ist das Leben ist voll mit dem Verlust. Danach entstehen irgendwann wieder mehr Kapazitäten und mehr Raum für anderes.Trauer kommt in Wellen. Für andere sind deine Empfindungen nicht nachvollziehbar, denn niemand fühlt das Gleiche wie du.Am meisten helfen wir uns mit zuhören und da sein. Ein „Ge-fühl“ will gefühlt werden, es heißt nicht „Geh-weg“. Ein Gefühl braucht Beachtung. Das ist der 1. Schritt zur Heilung.Es ist auch interessant zu fragen: Was steckt hinter dem Gefühl? Den Trauerprozess können wir uns als gepflasterten Weg vorstellen: Jedes Gefühl kann ein Stein des Weges sein und ist wichtiger Teil, um uns voran zu bringen.
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    20 Min.
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