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Ora – Vom Gebet, das trägt

Ora – Vom Gebet, das trägt

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Über diesen Titel

„Gebet ist nicht etwas, das wir tun – es ist ein Raum, den wir halten.“
🧡 Worum geht’s in dieser Folge?
In dieser Episode sprechen Sandra und Lukas über das Ora, das Beten – den stilleren, oft weniger sichtbaren Teil des benediktinischen „Ora et Labora“.

Sie erkunden, warum Gebet mehr ist als Worte, wie es sich im Alltag der Gemeinschaft widerspiegelt und welche Bedeutung Stille, gemeinsames Beten und persönliche Spiritualität im Sonnenhügel haben.

🌱 Themen dieser Folge
• Das Gebet als persönlicher, manchmal fragiler Prozess
• Wie gemeinsames Beten trägt – besonders in Zeiten von Zweifel oder Hektik
• Warum Stille, Singen und Lauschen drei Dimensionen des Gebets sind
• Authentizität: Warum Gebet und Alltag zusammengehören
• Gebet als Quelle – geprägt von feministischer und Befreiungstheologie
• Atmosphäre im Sonnenhügel: Raum halten in einer von Effizienz geprägten Welt
• Staunen als Gebetsform – besonders in der Natur
• Die Bedeutung kontemplativer Haltung: Gegenwart Gottes bewusst werden lassen
• Wüstennachmittag: Rückzug als spirituelle Praxis
• Die Lichterfeier am Samstagabend und die Schale der Fürbitten
• Licht und Dunkel, Lob und Klage im Gebet
• Neuanfänge: Was eine geleerte Fürbittenschale symbolisiert
• Das Innerliche muss sich äussern: Gebet und Alltag als Unterbrechungen
• „Gott zwischen den Kochtöpfen“ – Spiritualität im normalen Leben
• Ein Kerzenlicht im Gesprächsraum: Die Präsenz des Dritten

🧭 Wer wir sind
Wir sind Sandra und Lukas, Teil der Kerngemeinschaft im Sonnenhügel.

Unser Alltag ist geprägt von Stille, Begegnungen, gemeinschaftlichem Leben und der Suche nach einer Spiritualität, die sich im konkreten Tun und Lassen zeigt.

Mit diesem Podcast geben wir Einblick in unsere Erfahrungen – und laden dich ein, über dein eigenes Leben nachzudenken.

💬 Weiterführende Infos
Der oft zitierte Satz „Wer singt, betet doppelt“ wird traditionell Augustinus zugeschrieben – auch wenn er so nicht wörtlich bei ihm steht. Die Idee dahinter: Beim Singen betet der ganze Mensch – Körper, Emotionen, Persönlichkeit. Genau so lebte Franziskus von Assisi seinen Glauben: klingend, schwingend, lebensnah.
(vgl. Augustinus, Enarrationes in Psalmos, CCSL 39, Turnhout: Brepols)

Wir erwähnen Taizé – eine ökumenische Gemeinschaft in Frankreich mit einer eigenen Tradition kurzer, meditativ wiederholter Gesänge. Mehr unter www.taize.fr/de.

Das Zitat von Niklaus Brantschen:
„Die Spiritualität, die ich meine, darf nicht in der Innerlichkeit stecken bleiben, sondern muss sich äußern.“
Aus: Gottlos beten. Eine spirituelle Wegsuche, Ostfildern 2021.

Theresa von Avila schreibt:
«… wenn ihr euch mit weltlichen Dingen befasst. Wenn es Küchenarbeit sein sollte, dann müsst ihr wissen, dass der Herr auch mitten unter den Kochtöpfen zu finden ist.»

💬 Deine Gedanken?
Was hat dich berührt, irritiert oder neugierig gemacht?
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