Folgen

  • MC 225: Muss man die biblische Urgeschichte wörtlich verstehen? (Episode #1)
    Feb 27 2026
    Episode #1: Urgeschichte neu denken – Warum „Am Anfang“ kein Datum ist

    „Sag mir, wie du die Urgeschichte verstehst, und ich sag dir, was du glaubst.“

    Was wäre, wenn wir die ersten Seiten der Bibel jahrelang falsch gelesen haben? In der Auftaktfolge räumen Martin Benz und Martin Thoms mit dem Missverständnis auf, die Urgeschichte sei ein naturwissenschaftlicher Faktenbericht.

    Wir tauchen ein in die Welt der Hebräischen Mythen und entdecken, dass es Gott nicht darum ging, uns zu erklären, wie die Welt physikalisch entstand, sondern was sie im Innersten zusammenhält.

    In dieser Folge erfährst du:
    • Der Mythos-Check: Warum „Mythos“ kein Synonym für „Lüge“ ist, sondern die tiefste Form von Wahrheit transportiert, die über nackte Zahlen hinausgeht.

    • Fakten vs. Poesie: Warum die Frage nach den „Knochen Adams“ genauso absurd ist wie die Suche nach den Überresten des verlorenen Sohnes.

    • Das Geheimnis von „Reschit“: Warum das erste Wort der Bibel (Bereschit) eigentlich kein zeitlicher Startpunkt ist, sondern das fundamentale Prinzip beschreibt, auf dem alles ruht.

    • Die inklusive Kraft der Schöpfung: Warum die Urgeschichte ein riesiges „Ja“ zu jedem einzelnen Grashalm und jedem Menschen auf dieser Erde ist – noch bevor überhaupt von einem „erwählten Volk“ die Rede ist.

    Ressourcen zur Folge:

    • Buch: Die biblische Urgeschichte von Martin Thoms (Erscheint Ende März 2026 bei der EVA Leipzig).

      https://www.eva-leipzig.de/de/thoms-die-biblische-urgeschichte
    • Webinar: 10-wöchiger Onlinekurs zur Urgeschichte ab 28.4.2026. Infos unter www.martinthoms.de.

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    Das Transskript zur Folge findet sich ausschließlich auf www.movecast.de unter der jeweiligen Episode.

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    Musik: Craig Riley - Mountain Morning Label: Audio Hero Album: Good Beginnings Alternate Versions: 4 License: Music Track

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    38 Min.
  • MM 224: Glaube, Macht & Rassismus - warum uns die USA ein warnendes Beispiel sein muss!
    Feb 18 2026

    In dieser sehr persönlichen Folge teilt Martin Benz seine tiefe Bestürzung über die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den USA. Als langjähriger Freund des Landes und Pastor blickt er mit Erschrecken auf das Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE, das er in seiner Radikalität und Menschenverachtung mit dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte vergleicht. Auch in Deutschland drohen ähnliche Entwicklungen, falls hier rechte Parteien an die Macht kommen. Martin hinterfragt kritisch, wie Teile der christlichen Gemeinschaft diese Politik biblisch zu rechtfertigen versuchen, und distanziert sich klar von einem Christentum, das Ausgrenzung und Rassismus toleriert. Dieser Movecast Mini ist ein klares Plädoyer für Menschlichkeit, eine Warnung vor schleichendem Autoritarismus und eine Erinnerung an die wahre Bedeutung christlicher Nächstenliebe, wie sie z.B. in Jesaja 58 formuliert wird.

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    11 Min.
  • MC 223: Liebe ohne Zwang - Was das Hohelied über die Allversöhnung lehrt
    Feb 9 2026

    In dieser Folge von Movecast beschäftigt sich Martin Benz mit der faszinierenden Verbindung zwischen dem Hohelied und der Idee der Allversöhnung.

    Wahre Liebe kann nicht auf einem Drohszenario wie der ewigen Verdammnis basieren. Sie muss ein Akt der Freiwilligkeit sein. Im Gegensatz zu anderen antiken Texten (und auch Genesis 3) zeigt das Hohelied eine Liebe ohne Dominanz, Gewalt und Machtausübung. Mann und Frau begegnen sich absolut ebenbürtig. Die Qualität der Liebe im Hohelied ist vollkommen frei von Zwang. Diese Qualität der Liebe lässt sich auf unsere Beziehung zu Gott übertragen. Wenn man das Hohelied nicht nur als erotische Literatur liest, sondern als Allegorie für die Liebe zwischen Gott und seiner Kirche, zwischen Gott und seinem Volk oder zwischen Gott und den Menschen, dann dürfen wir nicht länger an eine Liebe denken, die letztlich doch an ein Drohszenario, Strafe, Gewalt und ewiger Verlorenheit geknüpft ist. Gott liebt uns nicht erst, wenn wir ihn lieben. Seine Liebe ist einseitig und galt uns schon, als wir noch „Sünder“ waren (Römer 5,8).

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    17 Min.
  • MC 222: Evangelisation ohne Druck - wie falsch verstandene Bibelstellen uns von der guten Botschaft entfremden
    Jan 28 2026

    In dieser Episode setzt sich Martin Benz kritisch mit dem Thema Evangelisation auseinander. Er reflektiert seine eigene Vergangenheit als „leidenschaftlicher“ Missionar und analysiert, wie bestimmte theologische Denkmuster und Bibelstellen die Idee der Evangelisation in etwas Bedrückendes oder sogar Toxisches verwandeln können. Er plädiert für eine „ganzheitliche Evangelisation“, die den Menschen nicht als verdorbenes Missionsobjekt ansieht, sondern Gottes Liebe und die Schönheit des christlichen Lebensentwurfs in den Mittelpunkt stellt.

    Inhaltsangabe
    1. Einleitung & Buchprojekt: Martin Benz stellt sein neues Buch „Wenn die Kirche nicht mehr passt“ vor, das Ursachen für Entfremdung von der Kirche untersucht und „Zutaten“ für eine gesunde Kirche der Zukunft liefert.

    2. Persönliche Rückschau: Er berichtet von seinen Anfängen beim Missionswerk „Aktion in jedes Haus“ (AJH) und wie er später als Pastor hohen Evangelisationsdruck auf seine Gemeinde ausübte.

    3. Analyse toxischer Denkmuster:

      • Negatives Menschenbild: Kritik an der isolierten Nutzung von Bibelversen (z. B. Römerbrief), die den Menschen als rein „verdorben“ darstellen.

      • Weltablehnung: Warnung vor einer „Wir gegen die Welt“-Mentalität, die alles außerhalb des christlichen Kosmos als böse abwertet.

      • Moralischer Druck: Die Überforderung durch Sätze wie „Du bist die einzige Bibel, die Menschen lesen“.

      • Angst-Motivation: Kritik an der Vorstellung, man sei für das „Blut“ (die Rettung) anderer verantwortlich.

    4. Theologische Weichenstellung: Benz erklärt den Unterschied zwischen rein erlösungstheologischem Denken (Fokus auf Sünde) und schöpfungstheologischem Denken (Fokus auf die Gottebenbildlichkeit des Menschen).

    5. Alternative Vision: Vorstellung einer Mission als „gewaltlose Werbung für die Schönheit eines Lebenskonzepts“ (nach Fulbert Steffensky).

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    COOL R & B, EYE WONDER, Label: Sound Ideas, Album: Club Elements. License: Sound Effect My Bed of Roses, Label: Audio Hero, Album: Eternal Optimist, Alternate Versions: 3, License: Music Track

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    26 Min.
  • MC 221: Was ist mit Menschen, die sich nicht für Jesus entscheiden können?
    Jan 11 2026

    Ein Erlebnis mit einem schwerbehinderten Mädchen führt zu einer tiefen theologischen Auseinandersetzung mit der Erbsündenlehre, dem Schicksal unevangelisierter Menschen und der Hoffnung auf eine wundervolle Wiederherstellung.

    Zeitstempel
    • 00:00 – Intro

    • 01:00 – Seminarankündigungen „Bibelverständnis“

    • 04:10 – Begegnung mit dem schwerbehinderten Mädchen

    • 06:50 – Die Hoffnung auf Wiederherstellung (Lazarus-Motiv)

    • 10:15 – Die Grausamkeit der klassischen evangelikalen Dogmatik

    • 15:15 – Das Problem der Mündigkeit und des IQ-Schwellenwerts

    • 18:00 – Provokation: Abtreibung als „Rettungsweg“?

    • 20:40 – Allversöhnung als würdige Lösung Gottes

    • 28:30 – Persönliche Reflektion & Outro

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    Credits: Craig Riley - Mountain Morning

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    26 Min.
  • MC 220: Ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben - ein neuer Blick auf einen altbekannten Vers
    Dec 29 2025

    In dieser Folge hinterfragt Martin Benz die oft exklusiv genutzte Bibelstelle „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“. Kaum ein Vers wird öfters zitiert, wenn Menschen auf eine Entscheidung für Jesus aufmerksam gemacht werden sollen. Er analysiert den Kontext des Gesprächs zwischen Jesus und seinen Jüngern und stellt die provokante Frage, ob die Errettung wirklich an einer menschlichen Willensentscheidung hängt oder ob Gott in Jesus bereits die gesamte Menschheit mit sich versöhnt hat. Er plädiert für ein Verständnis, das Jesus nicht als moralischen Wegweiser, sondern als die vollendete Tat Gottes sieht, die über menschliche Anstrengung und Willensstärke hinausgeht.

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    25 Min.
  • MC 219: Wenn Menschen ohne Gott nichts fehlt - Ein Gespräch mit Prof. Jan Loffeld
    Dec 14 2025

    Professor Jan Loffeld, Theologe aus Utrecht, diskutiert sein Buch "Wenn nichts fehlt, wo Gott fehlt", das die religiöse Indifferenz in der modernen Gesellschaft beleuchtet. Er beschreibt die dritte Phase der Säkularisierung als "Apatheismus", gekennzeichnet durch Gleichgültigkeit gegenüber der Gottesfrage, die nicht durch fehlende Argumente, sondern durch konkurrierende Lebenserfüllungsoptionen entsteht. Loffeld argumentiert, dass die Kirche oft versucht hat, sich übermäßig an eine humanistische Gesellschaft anzupassen, wodurch sie ihre unterscheidbare, transzendente Botschaft verlor und überflüssig wurde. Er plädiert dafür, dass die Kirche die Konturen des Evangeliums als alternatives "Counternarrative" klarer hervorhebt und die Souveränität Gottes respektiert. Trotz der Realität einer schrumpfenden Minderheitenkirche sieht er die Zukunft in einer Kirche, die das Evangelium als ihre wichtigste Ressource ernst nimmt.

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    1 Std. und 1 Min.
  • MC 218: Glaube ich noch an den Teufel?
    Nov 30 2025

    In diesem Movecast geht es um den Teufel und das Böse. Martin Benz erklärt, dass er den Teufel und Dämonen nicht als personifizierte Wesen betrachtet. Diese Vorstellung stammt historisch eher aus den Pseudepigraphen des Judentums und führt zu erheblichen theologischen Problemen. Er bekräftigt jedoch seinen Glauben an die reale, metaphysische Macht des Bösen, das sowohl in individuellen Taten als auch in systemischen Strukturen wirkt. Biblische Begriffe wie "Teufel" oder "Dämonen" sind oft phänomenologische Metaphern für dieses Böse, wobei die Botschaft Jesu die Überwindung dieser Macht durch seine Kraft, Liebe und Auferstehung ist. Als eigentliche Ursünde identifiziert er jede Form der Entmenschlichung. Darum wird das Böse am besten durch Menschlichkeit und Mitmenschlichkeit überwunden.

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    38 Min.