Kirche der Enttäuschungen - mit Simone P.
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Über diesen Titel
In dieser Folge von „Sinnerfüllt – humanistische Lebensgeschichten“ erzählt Simone P., was sie dazu bewogen hat, aus der Kirche auszutreten. Aufgewachsen im Sauerland der 60er- und 70er-Jahre, war sie von klein auf daran gewöhnt, dass katholische Priester im Hause ihrer Familie als Ehrengäste ein- und ausgingen. Als Kind kämpfte sie leidenschaftlich (und erfolgreich!) dafür, eine der ersten weiblichen Messdienerinnen in der Region werden zu dürfen. Doch auf diese frühe Errungenschaft folgten jahrzehntelang herbe Momente der Enttäuschung.
Neben eklatanter Doppelmoral und Missbrauchsskandalen war für Simone insbesondere auch der gefühlskalte und abwertende Umgang mit Menschen, die an Suchterkrankungen leiden, ein deutliches Warnzeichen. Zuletzt konnten selbst die hartnäckigsten Stippvisiten des neuen Gemeindepfarrers ihre Entscheidung nicht mehr aufhalten. Im Gegenteil: wenn ein Vertreter Gottes auf Erden sie plötzlich ghostet – für wen in aller Welt soll sie dann noch das Vater Unser beten?
