KI Hands On Titelbild

KI Hands On

KI Hands On

Von: Artur Heidt Nils Betting und Dr. Sebastian Diziol
Jetzt kostenlos hören, ohne Abo

KI Hands on ist der Podcast für alle, die im Mittelstand wirklich etwas mit KI bewegen wollen – ohne Hype, dafür mit steilen Thesen, echten Praxisbeispielen und konkreten ersten Schritten. In diesem Podcast sprechen Artur Heidt (CEO, KAMIE Solution Factory), Dr. Sebastian Diziol (Lead AI Architect & Consultant, KAMIE Solution Factory) und Nils Betting (Co-Founder, Start your Flame) über das, was zwischen KI-Hype und Unternehmensalltag liegt: die ehrliche Frage, wie aus Lizenzen und Leuchtturmprojekten echter Mehrwert wird. Statt allgemeiner Trend-Floskeln stellen die drei in jeder Folge eine bewusst provokante These auf und diskutieren sie entlang konkreter Praxisbeispiele. Es geht um Geschäftsprozesse statt Spielereien, um KI als Chefsache statt IT-Thema, um Change Management als eigentlichen Engpass – und immer um die Frage: Wie, womit und wann fange ich richtig an? Mit Hintergründen aus IT-Beratung, ERP-Einführung und KI-Architektur bleibt es konkret, anwendbar und unterhaltsam. Zum Abschluss jeder Folge teilen die Hosts ihre persönlichen KI-Aha-Momente der letzten Wochen. Für Geschäftsführerinnen, Entscheider und Macher im Mittelstand, die nicht die Ersten sein müssen – aber endlich KI erfolgreich einsetzen möchten.Artur Heidt, Nils Betting und Dr. Sebastian Diziol Management & Leadership Ökonomie
  • Der Fable-5 Schock und der deutsche Mittelstand
    Jul 1 2026
    Ein Samstagmorgen im Juni, Eilmeldungen auf dem Handy: Anthropic hat sein mächtigstes Modell – Fable 5 aus der neuen Mythos-Familie – weltweit abgeschaltet. Der Grund ist keine technische Panne, sondern eine Anordnung der US-Regierung: Aus Exportkontrollgründen darf das Modell nur noch an US-Bürger ausgespielt werden, weil es als kritische Infrastruktur gilt. Zum ersten Mal in der Geschichte wird ein Stück Software wie ein Panzer behandelt – mit Exportbeschränkung. Artur, Nils und Sebastian ordnen den „Fable-5-Schock“ in dieser Folge ein: Was genau ist passiert, und warum ist er für sie der Moment, in dem KI von einer Technologie zu einem geopolitischen Instrument wird? Sie diskutieren, warum das Ganze in der breiten Öffentlichkeit erstaunlich leise blieb, was es für Europa bedeutet, das kein eigenes Frontier-Modell hat, und ob eine steile These stimmt: Ist das milliardenschwere KI-Investment deutscher Mittelständler damit plötzlich unsicherer geworden? Ganz praktisch wird es bei der Frage, wie man sich als Unternehmen absichert, ohne den Anschluss zu verlieren: modellunabhängige Architekturen, Backup-Strategien zwischen Gemini, Mistral und lokalen Modellen sowie eine ehrliche Einordnung, welche Geschäftsprozesse wirklich kritisch sind. Am Ende steht ein Plädoyer: nicht das Risiko verdrängen, aber auch nicht in Schockstarre verfallen – sondern klug vorbereitet weiter Erfahrung sammeln. Dazu wie gewohnt die persönlichen KI-Momente der Woche, unter anderem mit drei Bildschirmen und drei Modellen gleichzeitig.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 8 Min.
  • KI-Strategie ist Unternehmensstrategie
    Jun 30 2026
    „Wir müssen jetzt was mit KI machen.“ Dieser Satz fällt in vielen mittelständischen Unternehmen – und genau hier wird es gefährlich. Denn aus dem Drang, etwas völlig Neues zu erfinden, wächst eine KI-Strategie schnell zu einer ganzen Unternehmensstrategie aus, oder sie läuft komplett ohne Strategie ins Leere. Sebastian, Artur und Nils nehmen sich in dieser Folge eine bewusst zugespitzte These vor: Eine KI-Strategie ist keine zweite Strategie – sie ist der Leitstern auf derselben Fluchtlinie wie die Unternehmensstrategie. Die drei klären zunächst drei Fragen, an denen sich jede KI-Strategie messen lassen muss: Wozu dient sie? Woraus besteht sie? Und wie entwickelt man sie? Dabei zeigt sich, warum es nur einen Leitstern geben kann – zwei auseinanderlaufende Strategien werden aus dem Kreisverkehr schnell ein Schlachtfeld – und warum Strategieentwicklung Chefsache ist und top-down passieren muss, begleitet von echtem Change Management. Konkret wird es bei den drei Säulen einer belastbaren KI-Strategie: einer schlüssigen, an die Unternehmensvision rückgebundenen Vision, klaren Leitplanken samt Werten und Governance („Wir ersetzen niemals Mensch-zu-Mensch-Kommunikation durch KI“) sowie einer realistischen, mittelfristigen Roadmap mit messbaren KPIs. An Praxisbeispielen wird greifbar, warum reiner Hype teuer wird: vom Microsoft-Co-Pilot, der bei vielen nur als bessere Rechtschreibprüfung endet, bis zu großen Namen, bei denen am Ende die Rechnung kommt. Zum Schluss verraten die drei, wie sie mit Kunden vom zweitägigen Strategie-Workshop (Current Mode of Operation – Future Mode of Operation) über kurze Zwei-Wochen-Sprints bis zum AI-Assessment für Gescheiterte vorgehen – und teilen wie immer ihre persönlichen KI-Aha-Momente der Woche. Das Fazit: Lauft nicht einfach los. Macht euch einen Plan, bindet KI an eure Unternehmensstrategie – klein und fein statt groß und „Kraut und Rüben“. Dann wird aus KI echter Mehrwert statt teurem Grundrauschen.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    56 Min.
  • Wie zeitkritisch ist die KI-Einführung bei mittelständischen Unternehmen wirklich?
    Jun 25 2026
    „Ich muss jetzt auf den KI-Zug aufspringen – sonst ist es zu spät.“ Diesen Handlungsdruck spüren gerade viele mittelständische Unternehmen. Doch stimmt das überhaupt? Sebastian und Artur nehmen sich in dieser Folge – ausnahmsweise zu zweit – das Thema Zeit vor und stellen eine bewusst provokante These auf: „Zwei Monate hinterher und auf Sicht trotzdem vorne.“ Wer sich die Zeit nimmt, KI sauber in Markenkern, Strategie und Kernversprechen zu integrieren, baut einen Vorsprung auf, den reine Schnellstarter oft nicht mehr einholen. Die beiden ordnen drei typische Haltungen ein – hektisches „jetzt jetzt jetzt“ aus FOMO, bewusstes Abwarten und die gefährliche „Bei uns gibt es keinen Bahnhof“-Verweigerung – und erklären, warum der eigentliche Engpass nicht die Technik ist, sondern der Wandel im Unternehmen. Am Beispiel des KI-Wettlaufs zwischen OpenAI, Anthropic, Mistral und Google sowie an einem ganz praktischen HR-Prozess zeigen sie, wann der erste Schritt zählt – und wann nicht. Sie sprechen über langsame Kundenabwanderung als Zeitpuffer, über kurze agile Release-Zyklen, die im Flow erstaunlich schnell werden, und über zwei sehr unterschiedliche Arten, KI im Unternehmen zu denken: Kosten senken oder Menschen stärken. Zum Abschluss gibt es persönliche „Aha“-Momente aus den letzten Wochen – von einer selbst gebauten Multi-Agenten-Pipeline bis zu einem lokal betriebenen KI-Tool, das Zukunftsszenarien simuliert. Das Fazit: Fangt jetzt an – aber ohne Hast. Nehmt euch die Zeit, die es wirklich braucht, damit das Ergebnis zu eurem Unternehmen passt.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    42 Min.
adbl_web_anon_alc_button_suppression_t1
Noch keine Rezensionen vorhanden