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Inside Austria

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Von: DER STANDARD
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Über diesen Titel

DER STANDARD und DER SPIEGEL rekonstruieren die großen und kleinen Skandale Österreichs. WIR blicken in politische Abgründe und erklären zusammen mit den Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen, was die Republik bewegt. "Inside Austria" erscheint Samstags – überall, wo es Podcasts gibt.DER STANDARD / DER SPIEGEL Politik & Regierungen
  • "Hasenjagd": Der Film, der das Schweigen über ein Kriegsverbrechen brach
    Dec 27 2025
    1995 kommt ein Spielfilm in die österreichischen Kinos, der eine lange verdrängte Geschichte ins Zentrum rückt. "Hasenjagd – vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen" heißt die Produktion des Regisseurs Andreas Gruber. Zehn Jahre lang hat er dafür recherchiert, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen befragt und um Förderungen gekämpft. Immer wieder wird ihm gesagt: Diese Geschichte interessiere heute niemanden mehr. Gemeint ist eines der schwersten Kriegsverbrechen auf österreichischem Boden. Nach einer Massenflucht aus dem Konzentrationslager Mauthausen werden im Februar 1945 mehr als 400 Häftlinge von der SS und Teilen der lokalen Bevölkerung verfolgt und ermordet – die sogenannte "Mühlviertler Hasenjagd". Gruber entscheidet sich dennoch, den Film zu realisieren. Im Zentrum steht eine jener wenigen Familien, die geflohenen KZ-Häftlingen geholfen haben. Er arbeitet eng mit Überlebenden und ihren Angehörigen zusammen. Der Film wird 1995 zum meistgesehenen Kinofilm des Jahres in Österreich. In der vierten Folge unserer Miniserie erzählt "Inside Austria" die Geschichte hinter diesem Film. In einem Interview blickt Andreas Gruber auf die Widerstände während der Produktion zurück – und darauf, wie die Arbeit an der "Hasenjagd" nicht nur seine Karriere, sondern auch seinen Blick auf Österreichs Umgang mit der NS-Vergangenheit nachhaltig geprägt hat.
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    38 Min.
  • Die Mühlviertler Menschenjagd (3/3): Schweigen
    Dec 20 2025
    Winter 1945 im Mühlviertel. SS und Teile der lokalen Bevölkerung jagen Häftlinge, die aus dem Konzentrationslager Mauthausen geflohen sind. Die meisten werden aufgespürt und ermordet. Die Nationalsozialisten nennen es zynisch die "Mühlviertler Hasenjagd". Die damals 13-jährige Anna Hackl, geborene Langthaler, und ihre Familie gehören zu den wenigen Menschen in der Region, die sich den Befehlen der SS widersetzen. Zwei geflohene KZ-Häftlinge verstecken sie auf ihrem Bauernhof. Doch die Hilfe für die Verfolgten wird immer wieder lebensgefährlich – für die Männer ebenso wie für die Langthalers. Im dritten Teil der Miniserie unseres Podcasts "Inside Austria" erinnert sich die heute 94-jährige Zeitzeugin an die Momente, in denen alles auf dem Spiel stand. Wir gehen aber auch der Frage nach, wer sich an der Jagd beteiligte, wie Täter nach 1945 zur Verantwortung gezogen wurden – und warum der Umgang mit der "Mühlviertler Hasenjagd" bis heute beispielhaft für Österreichs Aufarbeitung der NS-Vergangenheit ist.
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    46 Min.
  • Die Mühlviertler Menschenjagd (2/3): Täter von Nebenan
    Dec 13 2025
    2. Februar 1945. Im Konzentrationslager Mauthausen in Oberösterreich gelingt mehr als 400 sowjetischen Offizieren das Unmögliche: die Flucht aus dem Todesblock. Es ist der größte dokumentierte Ausbruch aus einem KZ überhaupt. Die Geflüchteten versuchen verzweifelt, in Sicherheit zu gelangen – trotz eisiger Temperaturen und geschwächt durch die Misshandlungen im Lager. Lager-SS und zahlreiche Zivilisten machen Jagd auf sie. Zynisch nennen die Nationalsozialisten die Menschenhatz "Mühlviertler Hasenjagd". Innerhalb weniger Tage werden nahezu alle entflohenen Häftlinge getötet. Nur ein knappes Dutzend überlebt. Nur die wenigsten Menschen in der Umgebung helfen den Flüchtenden. Zu ihnen gehört die Familie Langthaler aus Schwertberg. Unter Lebensgefahr verstecken sie zwei der Offiziere bis zum Kriegsende. Die heute 94-jährige Anna Hackl ist damals ein junges Mädchen. In Inside Austria erinnert sie sich an die Wochen, die ihr Leben geprägt haben, und daran, wie gewöhnliche Menschen aus der Umgebung zu Mördern wurden. In Teil zwei dieser Mini-Serie nimmt Anna Hackl uns mit in die angsterfüllte Zeit des Versteckens und erzählt von einer besonderen Freundschaft, die daraus entstand. Historiker Matthias Kaltenbrunner hilft uns zu rekonstruieren, warum sonst kaum jemand sich den Befehlen der SS widersetzt hat.
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    34 Min.
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Danke für die tolle Arbeit und die spannende Aufbereitung. Ich höre alle Podcasts sehr gerne! Eine klare Empfehlung!

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