Es gibt kein negatives Feedback
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Der erste Schritt für starkes Feedback ist ein Verzicht: Lasst uns nicht von "negativem" Feedback sprechen.
Klar: Wir erleben Bewertungsstress, Enttäuschungen und Ärger in Gesprächen. Meinungen kollidieren, unangenehme Gefühle treten auf.
Das übertragen wir schnell auf das ganze Gespräch. Feedback wird gefühlt zur Wurzelbehandlung. Und dann nutzen wir nicht selten das berüchtigte 🥪Feedbacksandwich, um unsere "negative" Botschaft abzufedern. Unser Gegenüber fühlt sich dadurch meist veräppelt.
Der entscheidende Punkt ist:
Letztlich geht es den Beteiligten immer um etwas Wertvolles (böse Absichten, die viel seltener sind, als wir meinen, einmal ausgeklammert). Und zwar um eines dieser vier Motive:
🎯 Klarheit
🎯 Problemlösung
🎯 Bestärkung
🎯 Entlastung
Jedes Feedback, auch wenn es sich sehr unangenehm anfühlt beim Geben oder Annehmen, verfolgt letztlich mindestens eines dieser Ziele. Genau darauf sollten wir uns konzentrieren, statt auf vermeintliche Negativität.
Dann können Gespräch rücksichtsvoll UND offen sein.
Janett Triskiel und Stephan Pfob sprechen über diese Erfahrung und geben Tipps für die Praxis.
Hört gern vorbei!