#001 Vorstellung (Niclas/Felix) & Elinor Ostroms Gemeinwohlökonomie (1/4)
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Über diesen Titel
Niclas und Felix debütieren den akephal Podcast mit Elinor Ostrom, einer der einflussreichsten Denkerinnen unserer Zeit. 2009 erhielt sie als erste Frau den Wirtschaftsnobelpreis für ihre Forschung zur wirtschaftlichen Steuerung gemeinsam genutzter Ressourcen – ein Werk, das die vermeintlich unausweichliche „Tragik der Allmende” widerlegt.
Ostroms Buch Governing the Commons erschien 1990, also vor mehr als drei Jahrzehnten. Doch ihre Erkenntnisse über erfolgreiche Selbstverwaltung von Gemeinressourcen haben nichts an Relevanz verloren. Im Gegenteil: Klimakrise, Ressourcenknappheit, politische Krisen – alle Parameter haben sich zugespitzt. Und dennoch: Warum hatten diese Arbeiten so wenig konkreten Einfluss?
Man sagt es fehle an positiven Zukunftsentwürfen. Aber stimmt das wirklich? Oder herrscht nicht eher ein Mangel an gangbaren Wegen – an institutionellen Bedingungen, die es Menschen ermöglichen, gemeinsam zu handeln, anstatt in Konkurrenz um knappe Güter zu geraten?
Ostrom entwickelte acht Gestaltungsprinzipien für erfolgreiches Gemeingut-Management, die sie aus hunderten Fallstudien weltweit destillierte. In Teil 1 von 4 widmen wir uns den ersten vier dieser Grundprinzipien und stellen eine provokante Frage: Könnte Losdemokratie – die zufallsbasierte Auswahl von Bürgerinnen und Bürgern für politische Entscheidungsgremien – jene institutionellen Wege ebnen, die Ostrom entwirft?
