Die Latrinenkatastrophe von Erfurt im Jahr 1184
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Über diesen Titel
Am 26. Juli 1184 ereignete sich in Erfurt eines der bizarrsten Unglücke der mittelalterlichen Geschichte. Der junge König Heinrich der Sechste hatte die Elite des Reiches versammelt, um einen Streit zwischen dem mächtigen Erzbischof Konrad von Mainz und Landgraf Ludwig dem Dritten von Thüringen zu schlichten. Doch während die Adeligen im oberen Stockwerk eines Gebäudes berieten, brachen die morschen Holzbalken unter ihrem Gewicht. Die Versammelten stürzten durch zwei Etagen – und landeten in einer Latrinengrube. Etwa sechzig Menschen starben, viele von ihnen ertranken in den Fäkalien, die sich über Jahre dort angesammelt hatten.
In dieser Folge erzählen wir die vollständige Geschichte hinter der Katastrophe. Wir reisen zunächst zum glanzvollen Mainzer Pfingstfest, wo ein Unwetter bereits als böses Omen gedeutet wurde. Wir lernen die Hauptakteure kennen: den achtzehnjährigen König, den streitbaren Landgrafen und den erfahrenen Erzbischof. Wir rekonstruieren den Ablauf des Unglücks, erfahren, wer überlebte und warum, und fragen uns, wie die europäische Geschichte verlaufen wäre, hätte der König an jenem Tag sein Leben verloren. Eine Geschichte über mittelalterliche Machtkämpfe, fragile Bauwerke und die Erkenntnis, dass der Unterschied zwischen Leben und Tod manchmal nur in einer steinernen Fensternische liegt.
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