• #47 Laura, sind KI-Inhalte unser Freund oder Feind?
    Jan 30 2026

    Mit Laura Niggeschmidt, Gründerin der Social Media-Beratung LCN Studio und Heavy-KI-Userin aus München, spreche ich in dieser Folge über große Träume, mutige Entscheidungen und nicht zuletzt auch die Frage, wie Kreativität sich im Zeitalter von KI verändert.


    Laura erzählt von ihrem kreativen Schaffen, ihrem Weg in die Selbstständigkeit – und davon, warum sie heute bewusster denn je weiß, wo sie hingehört. Es geht um Karrierewege abseits gerader Linien, um Sicherheit versus Freiheit, um Zweifel, Durchhaltevermögen und das Vertrauen in den eigenen Plan A.


    Eine persönliche, ehrliche und inspirierende Folge über das Machen statt das Zerdenken – und darüber, warum es sich lohnt, selbst die kleinsten Versprechen an sich selbst ernst zu nehmen.


    Mehr von Lauras Arbeit findet ihr hier:

    • ​https://www.instagram.com/laura.niggeschmidt/
    • ​https://www.lcn.studio/
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    22 Min.
  • #46 Anna, wem bietet ihr im Frauenhaus Zuflucht?
    Jan 1 2026

    Was passiert hinter den Türen eines Frauenhauses? Das frage ich in dieser Folge Anna Raab, Leiterin der Frauenzuflucht und Stadträtin in Kaiserslautern. Sie gewährt im Lauf unseres Gesprächs einen intensiven Einblick in einen geschützten Ort, der für manche Frauen tatsächlich zur letzten Zuflucht wird.


    Anna erzählt, wie Betroffene bei ihnen in akuter Not Schutz finden, und warum die Arbeit im Frauenhaus so viel mehr ist als bloße Krisenhilfe: Wir reden über den Moment, in dem Frauen die Entscheidung treffen zu fliehen, und darüber, wie schwierig es für sie sein kann, danach einen Neuanfang zu wagen – ohne Wohnung, ohne Sicherheit, oft ohne Geld und familiären Rückhalt.


    Nicht nur im Bezug auf die Betroffenen, sondern auch auf die Mitarbeitenden des Frauenhauses geht es in der Folge um die Kunst, selbst in den schwierigsten Momenten handlungsfähig zu bleiben. Im Lauf des Gesprächs wird deutlich, mit welchem Elan Anna und ihr Team Frauen auf dem Weg in ein neues Leben begleiten – wobei sie selbst gelernt hat, Grenzen zu setzen, ohne ihr Mitgefühl zu verlieren.


    Alles in allem ein – bisweilen betroffen machendes – Gespräch über Mut, Verantwortung und Menschlichkeit. Und über eine Arbeit, die meist im Verborgenen stattfindet, aber unendlich viel bewegt.

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    29 Min.
  • #45 Marcel, wie wurdest du mutig und selbstbewusst?
    Dec 1 2025

    Was passiert, wenn man aufhört, sich zu verstecken – und anfängt, über das zu sprechen, was einen wirklich ausmacht?! In dieser Folge spreche ich mit Marcel Friederich, Journalist, Autor und Initiator des Projekts „Mutmacher-Menschen“, genau über diese Frage. Marcel lebt mit dem Möbius-Syndrom, einer seltenen Gesichtsnervenlähmung.


    Jahrzehntelang hat er versucht, das zu kompensieren – durch Leistung, Perfektion, teils überzogenen Arbeitseifer. Heute macht er das nicht mehr, sondern: Er zeigt sich. Und nutzt dabei seine Geschichte, um auch anderen Mut zu machen, zu ihrem eigenen Anderssein zu stehen.


    Wir sprechen über seinen Weg vom Sportjournalismus hin zu einem Projekt, das Vielfalt und Selbstakzeptanz feiert. Über den Moment, in dem aus Scham Stolz wurde. Und über die Frage, wie man in unserer gefühlt immer kälteren, selbstbezogeneren Gesellschaft Menschlichkeit bewahren kann.


    Mehr über Marcel und sein Projekt erfahrt ihr auf seinem Instagram-Kanal ⁠marcel_friederich und unter mutmacher-menschen.de. Das gleichnamige Buch könnt ihr beim Buchhändler eurer Wahl bestellen – es lohnt sich!

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    30 Min.
  • #44 Dirk, was geht hinter den Kulissen eines Filmsets ab?
    Nov 1 2025

    Hand hoch: Wer von euch hat in seiner Kindheit und Jugend schon einmal Filme gedreht? Ich zumindest habe das oft mit Freunden gemacht und habe immer noch viele gute Erinnerungen daran. Passend dazu spreche ich in dieser Folge von „Geschichten aus dem Leben“ mit Dirk Rosenlöcher, einem Regisseur aus Köln, der mit viel Leidenschaft und einer großen Portion Idealismus seinen Weg in der Filmwelt geht. Wir reden darüber, wie für ihn in Sachen Filmemachen alles begann – mit einer Kamera auf der Lego-Eisenbahn – und warum auch ihn das Geschichtenerzählen bis heute nicht loslässt.

    Dirk erzählt, wie er über Umwege von der Werbung zum Film kam, und welche Handwerkskunst für beide Bereiche gleichermaßen hilfreich ist. Auch für seinen Debütfilm „Living Like Candice“ konnte er diese einsetzen. So ist mitten in der Corona-Zeit mit wenig Budget, aber viel Herzblut ein intensives Drama über Sterbehilfe, Lebenswillen und Hoffnung entstanden. Improvisation war beim Dreh an der Tagesordnung, wie Dirk bei einem Blick hinter die Kulissen erzählt – inklusive einer „Riesenrad-Gondel“ aus Plexiglas und Besenstielen.

    Wir sprechen über Licht und Schatten in der Filmbranche und über den schmalen Grat zwischen Kunst und Finanzierung. Über den Mut, weiterzumachen und an sein Projekt zu glauben, auch wenn die Fördergelder fehlen. Und über die kleinen Momente, die das alles wert machen – wenn ein Film Menschen berührt oder Denkanstöße gibt.

    Mehr über Dirks bisherige Filmprojekte erfahrt ihr auf seiner Website (https://www.diro.tv/) und seinem Instagram-Kanal (https://www.instagram.com/diro_tv/).

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    31 Min.
  • #43 Reis(e)bericht aus Korea und Japan
    Oct 15 2025

    Nach über einem Jahr ist es wieder einmal an der Zeit für eine Reisefolge dieses Podcasts! Denn: Ich war Mitte September für zweieinhalb Wochen in Südkorea (Seoul) und Japan (auf einer Gruppenreise mit dem Anbieter WeRoad in Tokio, Kyoto, Hiroshima, Himeji, Osaka und Nara) unterwegs.

    Zwischendurch habe ich meine Reiseerlebnisse immer wieder einmal per Sprachmemo festgehalten und daraus diese Folge gebastelt. Der eine oder andere Tipp für euren eigenen Urlaub dort ist vielleicht enthalten, ansonsten auch viele persönliche Eindrücke und Erinnerungen meiner Zeit dort.

    Wenn ihr selbst bald nach Korea und/oder Japan reist und Fragen zu Land und Leuten habt: Meldet euch gerne bei mir! :) Am einfachsten auf Instagram unter geschichtenausdemleben.podcast, wo ich auch einige Fotos der Reise geteilt habe.

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    15 Min.
  • #42 Timo, wie wird man als schwuler Single zweifacher Vater?
    Sep 30 2025

    Manche Themen werden in den Medien zwar häufig diskutiert, aber bestimmte Perspektiven kommen dabei kaum vor – zum Beispiel beim Thema Kinderwunsch: Frauen, die keine Kinder wollen und das offen ansprechen, geraten oft in die Kritik. Männer? Sind in der Debatte eher selten Thema. Und schwule Männer? Fast gar nicht.

    In dieser Folge spreche ich deshalb mit Timo Stoppacher, Kommunikationsberater aus Köln, der genau diese „Leerstelle“ füllt. Denn Timo ist schwul – und Vater von zwei Töchtern. Wie er diesen Wunsch trotz vieler gesellschaftlicher und rechtlicher Hürden verwirklicht hat, erzählt er im Verlauf unseres Gesprächs. Es geht um seinen schon sehr früh klaren Wunsch, Vater zu werden, um die Entscheidung gegen eine Leihmutterschaft und um den Weg, über das Portal Familyship die beiden Mütter seiner Kinder zu finden.

    Im Austausch mit Timo wird schnell deutlich, dass Familie nicht einem einzigen klassischen Modell folgen muss. Wir reden über die praktischen und emotionalen Herausforderungen, über die Rolle als „Wochenend-Papa“ und darüber, wie Kinder aufwachsen, wenn es eben nicht nur „Mama und Papa“ gibt, sondern zwei Mütter und einen Vater. Auch das Thema Vorurteile, Diskriminierung und die Neugier der Mitmenschen kommt nicht zu kurz – genauso wie die schönen Momente, in denen Timo merkt, was seine Kinder ihm zurückgeben: mehr Geduld, mehr Gelassenheit, mehr Perspektive.

    Alles in allem also eine sehr persönliche Folge über Kinderwunsch, neue Familienmodelle und die Frage, was eigentlich „normal“ ist.

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    23 Min.
  • #41 Carrie, how do you move on after losing your child?
    Aug 31 2025

    When Carrie Forster lost her daughter Amalia to a rare genetic disease at the age of seven, her life came to a sudden halt. The diagnosis, years of round-the-clock caregiving, the inevitable goodbye — and the emptiness that followed — could have defined everything. But Carrie’s story does not end in darkness.

    In the course of our conversation, Carrie looks back on her early career in the US, her move to Germany, and the moment her role as mother to a terminally ill child changed her life forever. She shares how she and her husband Frank managed to create moments of joy for their daughter, despite Amalia's pain. Out of that experience later came both Carrie’s new career path in coaching as well as a start-up called Simplee — a food solution for people who rely on tube feeding, based on the recipes Carrie once prepared forAmalia.

    Through her experience and her actions, Carrie reminds us that kindness, curiosity, and even the smallest human gestures can help us find meaning after tragedy. This episode is not always an easy listen — but it is full of depth,warmth, and inspiration. And, first and foremost, it is a reminder that even in the hardest moments, there is still room for hope!

    Find out more about Carrie’s approach to coaching and her company here:

    • https://www.wholesum.me/
    • https://simpleefood.de/
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    31 Min.
  • #40 Johannes, womit lässt sich Wissenschaft greifbar machen?
    Jul 31 2025

    Kennt ihr das auch, dass euch eure Heimat nie so ganz loslässt?! In dieser Folge kehre ich mit Johannes Korz, dem Geschäftsführer des „42 Kaiserslautern“, zurück in meine Heimatstadt. Und das ganz im Sinne der Wissenschaft und Innovation, denn das „42“ ist ein Ort voller Ideen, Visionen und Begegnungen – in einem ehemaligen Kaufhaus mitten in der Innenstadt. Wo lange Leerstand herrschte, ist seit März dieses Jahres wieder Leben eingekehrt. Mit einem Konzept, das viele vermutlich so nicht erwartet hätten: Interaktive Ausstellungen, die für Passant:innen Forschung und Wissenschaft erlebbar machen, mit starken lokalen Partnern wie Fraunhofer, dem Max-Planck-Institut und dem DFKI.


    Im Gespräch mit Johannes wird schnell deutlich, dass es für Wissenschaftskommunikation keinen Elfenbeinturm braucht, sondern oft eher eine gute Portion Pragmatismus, Empathie und Experimentierfreude. Genau das lebt er mit seinem Team im „42“ auch selbst: Als Geschäftsführer ist Johannes nicht der Typ Schreibtischtäter, sondern immer mittendrin – bei Events, Gesprächen mit Bürger:innen oder wenn es darum geht, mit den Partnern das nächste Ausstellungsformat zu entwickeln.


    Alles in allem also eine Folge voller Heimatliebe, Ideen, Innovationsgeist und einem Blick hinter die Kulissen eines spannenden Stadtentwicklungsprojekts – mit Strahlkraft weiter über Kaiserslautern hinaus. Wenn ihr selbst einmal in der Nähe seid, schaut vorbei – es lohnt sich!


    Weiterführende Links:


    • ​Website: https://www.42kaiserslautern.de/
    • ​Instagram: https://www.instagram.com/42kaiserslautern/
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    25 Min.