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Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast

Von: Dr. Wolfgang Staudt
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Über diesen Titel

"Genuss im Bus ist der mobile Weinpodcast von Wolfgang Staudt. Wolfgang trifft sich mit interessanten Typen der Weinszene und Persönlichkeiten, die den Wein ebenso lieben wie er selbst. In seinen Gesprächen versucht er herauszufinden, wie die so ticken, was sie begeistert und was sie zu den spannenden Themen rund um den Weingenuss zu sagen haben.Genuss im Bus - der mobile Wein-Podcast Bildung Kochen Kunst Lebensmittel & Wein
  • „Wein ist Kultur, Genuss oder Wirtschaft?“ Caro Maurer MW muss entscheiden
    Feb 20 2026
    In der letzten Episode hat Hendrik Thoma gesagt: Nicht die Qualität ist das Problem, sondern die Übersetzung – Sprache, Setting, Bilder. Heute drehen wir die Perspektive und gehen eine Ebene tiefer: Was passiert, wenn Wein in der öffentlichen Debatte immer häufiger zuerst als „Alkohol“ verhandelt wird? Wie argumentiert man für Wein, ohne in Abwehr oder Romantik zu flüchten? Und welche Begriffe öffnen Türen – und welche klingen heute wie Insider-Code? Mein Gast ist Caro Maurer, Master of Wine. Wir starten mit einem Gedankenexperiment: Drei Sätze – „Wein ist Kultur“, „Wein ist Genuss“, „Wein ist Wirtschaft“. Caro darf nur einen retten. Von dort aus sprechen wir über Kulturwert, Sprache und die Mechanik, mit der sich Narrative verschieben – und über eine simple Reihenfolge, die vieles leichter macht: Erst muss Genuss andocken, erst danach lohnt sich Herkunft. Neu: In den Shownotes findest du außerdem meine 12-Minuten-Mini-Session „Die Nase ist der Trailer – der Film spielt am Gaumen“ – eine kleine Übung, wie du Wein am Gaumen liest. Wenn dir die Folge gefällt, abonniere Genuss im Bus, teile sie mit einem Weinfreund – und schreib mir: Welche Wörter in der Weinsprache laden dich ein, und welche erzeugen Distanz?
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    1 Std. und 19 Min.
  • Weltklasse im Glas, aber kein Momentum: Hendrik Thoma über deutschen Wein und seine Übersetzungskrise
    Feb 6 2026
    Warum hat deutscher Wein trotz Weltklasse in der Spitze so wenig kulturelles Momentum – während parallel Pet Nat und Natural-Narrative plötzlich Pop sind? In dieser Episode spreche ich mit Hendrik Thoma (Master Sommelier, Mitgründer von Wein am Limit) nicht über Jahrgänge oder Terroir-Details, sondern über Übersetzung: Sprache, Setting und Bilder – Einladung statt Distanz. Wir starten mit einer schnellen Bestandsaufnahme im 8-Bälle-Format (Skala 1–10) und landen bei harten Punkten: Präsentation und Beratung am Point of Sale, Tonalität in der Gastro, Codes und Binnenlogik der Branche – und gleichzeitig erstaunlich viel Optimismus, dass sich etwas drehen lässt. Zum Schluss öffnen wir gemeinsam eine Flasche als Prüfstein für „Energie“: im Mund, im Ort, im Menschen. Und die Brückenfrage bleibt brutal simpel: Wenn deutsche Weine das alles können – warum kennen sie so wenige 28-Jährige, die gutes Essen lieben? Wenn dir die Folge gefällt, abonniere Genuss im Bus, teile sie mit einem Weinfreund – und schreib mir gern, welche Weine für dich diese drei Ebenen von Energie maximal liefern.
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    1 Std. und 23 Min.
  • Trinkt Porphyr. Finn Steitz über Riesling vom Vulkanboden und kühle Präzision
    Jan 16 2026
    Finn Steitz ist 21, studiert in Geisenheim – und arbeitet gleichzeitig längst im Maschinenraum des Familienweinguts in Stein-Bockenheim (Rheinhessische Schweiz): Weinberg, Keller, Marketing. Sein Antrieb: Perfektion – das Terroir so pur wie möglich in die Flasche zu bringen, ohne Schönungen, ohne „Make-up“. Wir sprechen über eine Region, die historisch oft als „zu kühl“ galt – und im Klimawandel genau daraus eine Stärke macht. Und wir gehen tief in die Geologie: Porphyr und Melaphyr, dazu das Zusammenspiel aus Mineralität und Säure-Länge, das Finn als Kern seiner Stilistik beschreibt. Dann wird’s konkret: regenerative Bewirtschaftung mit durchgehend begrünten Zeilen, Walzen statt Mulchen – und die Frage, wie sich Bodenarbeit in Vitalität, Wasserhaushalt und Traubenqualität übersetzt. Im Keller: Handlese, Sortierung, Korbpresse, Spontangärung mit Trub, lange Vollhefe, minimaler Schwefel und bei einzelnen Weinen sogar unfiltrierte Füllung. Und: Warum „Low Intervention“ in Wahrheit oft kontrolliertes Nichtstun ist.
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    1 Std. und 8 Min.
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