Folgen

  • Wie ihr die richtige Entscheidung trefft
    Jan 12 2026
    Gerade zum Jahresanfang plagen uns oft die großen Fragen. Sollte ich den Job wechseln? Umziehen? Ein Kind kriegen? Manche sind von solchen Lebensentscheidungen wochen- oder sogar monatelang hin- und hergerissen, können in dieser Zeit an kaum etwas anderes denken. Nur wie findet man zu einer guten Antwort für sich selbst? Zumindest bei dieser Frage können Lisa Hegemann und Rose Tremlett helfen, die Moderatorinnen des ZEIT-Optimierungspodcasts. In einer neuen Folge von "Geht da noch was?" erklären sie, wie uns mentale Abkürzungen aus dem Alltag auch in dramatischen Situationen helfen können, und sie geben achteinhalb Tipps, wie man sich an große Entscheidungen herantasten kann. Mit wissenschaftlicher Expertise hilft in dieser Folge Ralph Hertwig. Er ist Direktor des Forschungsbereichs Adaptive Rationalität am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und erforscht seit Jahren, wie wir Entscheidungen treffen. Er erklärt die drei Gründe, warum große Entscheidungen uns häufig so schwerfallen, ob Pro-Contra-Listen etwas bringen – und was den Unterschied zwischen einem Maximizer und einem Satisficer bei der Entscheidungsfindung macht. Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und sprechen dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge. Schreiben Sie uns mit Themenvorschlägen an: gehtdanochwas@zeit.de. Weiterführende Links: - Ralph Hertwig hat erforscht, inwiefern es einen Unterschied bei der Entscheidungsfindung macht, ob wir etwas selbst schon erlebt oder erfahren haben: "Decisions From Experience and the Effect of Rare Events in Risky Choice" ("Psychological" Science: Hertwig et al., 2004). - Der Wissenschaftler Steven Levitt hat vor zehn Jahren ein bekanntes Experiment durchgeführt, in dem Menschen ihre großen Entscheidungen per Münze treffen: "Heads or Tails: The Impact of a Coin Toss on Major Life Decisions and Subsequent Happiness" ("The Review of Economic Studies": Levitt, 2021). - Weiterführende Informationen, wie man Entscheidungen wissenschaftlich basiert treffen kann, finden sich auch beim "New Scientist": "How neuroscience can help you make tough decisions – with no regrets". - Das erste Interview mit Chesley "Sully" Sullenberger, dem Piloten des Flugzeuges, das 2009 im Hudson River in New York landete, findet man auf YouTube. Er sagt: In vielerlei Hinsicht sei sein ganzes Leben eine Vorbereitung auf die Landung im Hudson River gewesen. - Im Podcast "Geht da noch was?" haben wir vor einiger Zeit besprochen, wie man Ziele so setzt, dass man sie auch erreicht. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    38 Min.
  • Wie ihr eure Ziele streicht (ja, wirklich)
    Dec 29 2025
    Habt ihr auch Ziele, an die ihr mit schlechtem Gewissen denkt, weil ihr sie immer noch nicht erreicht hat, obwohl sie doch schon so lange auf eurer Liste stehen? Dann ist es womöglich Zeit, diese Vorsätze loszulassen. In einer neuen Folge des ZEIT-Optimierungspodcasts Geht da noch was? erklären die Hosts Lisa Hegemann und Rose Tremlett, wann man Ziele streichen sollte. In der Wissenschaft gibt es nämlich Erkenntnisse, dass es Menschen, die sich gut von ihren Zielen lösen können, besser geht als jenen, die eher an ihren Zielen hängen. Die Hosts haben zehn Tipps zusammengetragen, wie man entscheidet, an welchem Vorsatz man festhält – und welchen man guten Gewissens ziehen lassen kann. Wie Marie Kondo, die Kanban-Methode und 30.000 Meter Flughöhe dabei helfen können, erfahrt ihr in einer neuen Folge von Geht da noch was?. Im ZEIT-Podcast "Geht da noch was?" suchen Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und sprechen dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Jeden zweiten Montag erscheint eine neue Folge. Schreibt uns mit Themenvorschlägen an: gehtdanochwas@zeit.de. Weiterführende Links: - Die Goal Adjustment Scale kann einen Hinweis darauf geben, wie gut man darin ist, Ziele zu streichen: The importance of goal disengagement in adaptive self-regulation: When giving up is beneficial (Self and Identity: Wrosch et al., 2003) - Wann wir bei Zielen in eine action crisis, in eine Handlungskrise, geraten, zum Beispiel, wenn wir ein Ziel nur aus Pflichtgefühl verfolgen, hat dieses wissenschaftliche Paper untersucht: When Goal Pursuit Gets Hairy: A Longitudinal Goal Study Examining the Role of Controlled Motivation and Action Crises in Predicting Changes in Hair Cortisol, Perceived Stress, Health, and Depression Symptoms(Clinical Psychological Science: Holding et al., 2021) - Der New Scientist hat einen umfassenden Artikel auf Englisch über die Frage geschrieben, wie man Ziele streicht: Why giving up on goals is good for you, and how to know which to ditch [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    29 Min.
  • So gewinnen Sie wieder Freude am Lesen (Wiederholung vom 3.6.2024)
    Sep 9 2024
    Eigentlich wollen Sie fokussiert lesen – aber selbst bei einem guten Buch lassen Sie sich vom fortwährend blinkenden Smartphone ablenken oder von den eigenen Gedanken? Obwohl Sie sich eigentlich gerne in die Geschichte hineinfallen lassen würden? In einer neuen Folge des ZEIT-ONLINE-Optimierungspodcasts Geht da noch was? vertiefen sich die Hosts Lisa Hegemann und Rose Tremlett in das Thema Lesefluss. Sie erklären, warum uns die Fähigkeit des Lesens nicht angeboren ist, was dabei im Gehirn passiert und wieso wir uns mit manchen Texten schwerer tun als mit anderen. Und natürlich, ob gedruckt oder digital besser funktioniert. Birte Thissen, Gastwissenschaftlerin am Max-Planck-Institut und für ihren Postdoc gerade an der New York University, forscht zu der Frage, wie wir in den Flow kommen. Im Podcast verrät sie, was der Lesefluss eigentlich ist und welche Bedingungen wir dafür schaffen müssen. In Geht da noch was? suchen Rose Tremlett und Lisa Hegemann Tipps für ein leichteres und entspannteres Leben und sprechen dafür mit Vorbildern und Expertinnen. Was für sie gut funktioniert hat und was nicht, davon erzählen sie immer montags alle zwei Wochen in einer neuen Folge. Schreiben Sie uns mit Feedback und Themenvorschlägen an gehtdanochwas@zeit.de. Weiterführende (und im Podcast erwähnte) Links und Lektüre: - ZEIT-ONLINE-Interview mit der Leseforscherin Maryanne Wolf: "Eine Schwäche des Gehirns: Wir wollen mit dem Text fertig sein" - Maryanne Wolf: Schnelles Lesen, langsames Lesen, Penguin Verlag, 2019 - Pete Etchells: Unlocked – The Real Science of Screen Time (and how to Spend it Better), Piatkus, 2024 - Geht-da-noch-was?-Folge von 2021: Wie man es schafft, häufiger zu lesen [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    39 Min.
  • "Ich finde Möbel am schönsten, die eine persönliche Bedeutung haben"
    Jul 3 2023
    Wir haben falsche Vorstellungen von einem perfekt eingerichteten Zuhause, stellen Rose Tremlett und Sebastian Horn fest. Wie man wirklich glücklich wohnt, hören Sie in hier. Inneneinrichtung kostet Zeit, Geld und Nerven. In der Hoffnung auf das perfekte Zuhause quälen wir uns mit der Suche nach dem perfekten Sofa, irren durch Möbelhäuser und googeln nächtelange nach Designerlampen. Und am Ende stellen wir fest: Die Wohnwelten, die uns das Internet und Hochglanzmagazine präsentieren, sind unerreichbar – und vielleicht auch gar nicht so erstrebenswert. In dieser neuen Folge von Geht da noch was? sprechen Rose Tremlett und Sebastian Horn mit den Architektinnen Anja Ring und Annika Widany darüber, worauf es wirklich ankommt, wenn man sich in seiner Wohnung oder seinem Haus wohlfühlen möchte. Wie lege ich die Funktionen meiner Räume fest? Wie erstelle ich ein gutes Farbkonzept? Welche Rolle spielt die richtige Beleuchtung? Und dann war da noch die eine Frage, mit der Rose ihren Co-Host völlig aus der Fassung bring. Geht da noch was? ist der sympathische Optimierungspodcast von ZEIT ONLINE. Alle zwei Wochen nehmen sich Rose Tremlett und Sebastian Horn darin ein kleines oder großes Alltagsproblem vor und versuchen es mithilfe von Expertinnen in den Griff zu bekommen. Schreiben Sie uns an gehtdanochwas@zeit.de [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER. [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
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    32 Min.