Folgen

  • Giuseppina & Terry - Ist queeres Leben in Gefahr?
    Jun 30 2026
    Was bedeutet eigentlich "Dyke", und was hat ein Karabinerhaken mit lesbischer Geschichte zu tun? Queere Geschichte sollte verschwinden. Dass sie es nicht ist, verdanken wir Menschen, die sich dem entgegengestellt haben. Über eine Liebe, die zugleich Widerstand war. Giuseppina und Terry nehmen uns mit ins Berlin der 1920er Jahre: das queere Mekka, die Geburtsstätte der ersten weltweiten queeren Emanzipationsbewegung, lange vor Stonewall. Sie erzählen, wie all das 1933 in Flammen aufging – die Bücherverbrennung, die Zerstörung des Instituts für Sexualwissenschaften. Aus dünner Quellenlage und jahrelanger Recherche im Spinnboden Lesbenarchiv ist ein Musical entstanden, das diese Geschichten zurückholt: Burning Berlin – Dyke Musical. Sieben Performer:innen, vier Vorstellungen im SO36, knapp 1.000 Tickets. Finanziert über Crowdfunding, weil die Förderung fehlt, die es längst geben müsste. Eine Folge über Mut, Erinnerung als Widerstand und die Frage, warum queere Geschichte gerade jetzt laut erzählt werden muss.
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    1 Std. und 15 Min.
  • Annette & Betty - Könntest du mit 50€ im Monat überleben?
    Jun 6 2026
    Wir sprechen über Flucht, Zugehörigkeit und das Gefühl, kein Zuhause zu haben. Über Isolation, Würde und ein System, das geflüchteten Frauen in Deutschland den Zugang zu Sicherheit, Gemeinschaft und Selbstbestimmung erschwert. Betty und Annette von Women in Exile erzählen von einem Traum, der seit vielen Jahren wächst: ein eigenes Haus in Brandenburg. Ein Ort, an dem geflüchtete Frauen ankommen, sich organisieren, sich gegenseitig stärken, voneinander lernen und sich gemeinsam eine Zukunft aufbauen. Im Mittelpunkt stehen das Leben in Sammelunterkünften, politische Hürden und unsichtbare Barrieren im Alltag – und die Frage, wie aus Solidarität Widerstand entsteht und aus Widerstand konkrete Veränderung. Home in Exile ist mehr als ein Hausprojekt. Es ist ein politischer Raum, ein Versprechen und ein Zeichen dafür, dass Menschen, die viel zu oft übersehen werden, sich ihre Stimme und ihren Platz in dieser Gesellschaft selbst erkämpfen.
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    1 Std. und 12 Min.
  • Leila Lowfire - Warum weinen Frauen in Umkleidekabinen?
    May 19 2026
    Wir sprechen über Körperbefreiung, über die Scham von Frauen und darüber, wie ein Bikini zur politischen Aussage wird. Es geht um Größeninklusion, um Feminismus und die Frage, was es kostet, ein Unternehmen mit Werten aufzubauen. Leila Lowfire ist Gründerin von Mooniac und kämpft gegen Schönheitsstandards, die ihr Unternehmen bestrafen, obwohl es Frauen in allen Körperformen zeigt. Fünf Jahre unbezahlte Arbeit, Insolvenzangst und Bootstrapping bis zur Erschöpfung. Mooniac ist mehr als Mode – es ist ein Safe Space, ein Akt der Rebellion und die Geschichte einer Gründerin, die ihre eigene Scham in eine Mission verwandelt hat.
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    1 Std. und 32 Min.
  • Sogol Kordi - Wie entkommt man häuslicher Gewalt?
    May 5 2026
    Gründerin von myProtectify und selbst Überlebende von häuslicher Gewalt. Wir sprechen über Sprache, die stärkt statt stigmatisiert, und darüber, wie schwer es ist, Care-Arbeit als gemeinnütziges Startup zu finanzieren.Sogol erzählt offen, wie sie nach vier Jahren in einer Gewaltbeziehung den Ausstieg geschafft hat und wie das Hilfesystem dabei oft versagt hat: volle Frauenhäuser, lange Wartezeiten in Beratungsstellen und eine Psychologin, die ihren Fall „zu schwer“ fand. Gerettet hat sie am Ende eine fremde Person, die sie über Instagram gefunden hat. Aus dieser Erfahrung entstand die Idee zu Maya – einem KI-Chat, der 24/7 zuhört, anonym ist und keine Wartezeiten kennt. Eine Folge über Schmerz, Mut und warum es Angebote wie Maya jetzt braucht.
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    1 Std. und 13 Min.
  • Marie Nasemann - Wie viel Wut braucht Veränderung?
    Apr 8 2026
    Wir sprechen über Feminismus, über die Wut von Frauen und darüber, wie wichtig es manchmal ist, dem Algorithmus zu entkommen, um wieder atmen zu können. Es geht um Mut, um Verantwortung und die Frage, was eine echte feministische Veränderung braucht. Woher kommt die Kraft, Kinder, Arbeit und große Projekte zu stemmen? Und warum fällt es Frauen oft schwer, selbstverständlich Geld für ihre Ideen zu sammeln? ADDA ist ein emotionaler, crowdfinanzierter Kurzfilm über Frauengesundheit, Depression und den Gender Health Gap – ein Film, der sichtbar machen und verändern will.
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    1 Std. und 14 Min.