• Green Panter MENA - Der Nahe Osten im Jahr 2050 : Zwischen Dürre, Hitze und Hoffnung
    Jun 13 2026
    Das Klima im Nahe Osten und Nordafrika wird immer heißer. Vier Journalistinnen aus der Region erzählen von bedrohten Ökosystemen – und der Suche nach Lösungen. Schon heute sind der Nahe Osten und Nordafrika zwei der heißesten und trockensten Regionen der Welt. In manchen Städten übersteigen die Temperaturen bereits heute teils 50 Grad Celsius. Immer öfter gibt es außerdem anhaltende Dürreperioden. Und sauberes Trinkwasser ist schon heute in vielen Ländern der Region Mangelware. Und die Region wird immer wärmer: Die durchschnittlichen Temperaturen sollen dort fast doppelt so schnell steigen wie im globalen Durchschnitt. Wie könnte die Zukunft im Jahr 2050 im Nahen Osten und in Nordafrika aussehen? Wird die Region unbewohnbar, verdorrt, völlig überhitzt? Wie werden die Menschen dort leben? Werden sie dort noch leben können? Diese Frage stellen sich im Rahmen des Projekts MENA Green Panter der taz panterstiftung Journalistinnen aus den Ländern der Region – von Marokko bis Irak. Die Moderation übernimmt die taz-Nahost-Redakteurin Lisa Schneider. Weitere Informationen: https://taz.de/taz-Talk-ueber-Klimajournalismus/!vn6178768/. und https://taz.de/Klimakrise-auf-Arabisch/!t5943998/
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    16 Min.
  • Unser Fenster nach Belarus: über Gefängnis, Repression und Hoffnung
    May 31 2026
    „Im vergangenen Jahr habe ich genau einen einzigen Apfel gegessen.“ Mit diesem Satz beschreibt der Friedensnobelpreisträger Ales Bialiatski das Leben in einem belarusischen Gefängnis. „Nachts werden die Betten heruntergeklappt, tagsüber bleibt fast nichts außer Betonwänden. Es ist kalt. Das Essen besteht meist nur aus Brei und Suppe. Das Leben im Gefängnis ist ein ständiger Kampf ums Überleben“, erzählt der belarusische Menschenrechtler. Diese Folge von „Freie Rede“ ist die Aufzeichnung einer Podiumsdiskussion beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Im Gespräch mit Tigran Petrosyan spricht Bialiatski über das System der Repression in Belarus — und darüber, wie sehr die Gefängnisse des Landes noch immer von der sowjetischen und stalinistischen Lagerlogik geprägt sind. „Man lebt dort nicht einfach in einer Zelle, sondern in einer Strafkolonie“, erzählt er. „Die Gefangenen schlafen in Baracken mit 50 bis 100 Menschen. Arbeit ist verpflichtend. Wer sich weigert, riskiert zusätzliche Strafen.“ Ales Bialiatski ist Gründer der Menschenrechtsorganisation Wijasna und seit Jahrzehnten eine der wichtigsten Stimmen für Demokratie und politische Freiheit in Belarus. Kurz nachdem er 2022 den Friedensnobelpreis erhielt, verurteilte ihn das Lukaschenko-Regime zu zehn Jahren Haft. Im Dezember 2025 kam er gemeinsam mit mehr als hundert weiteren politischen Gefangenen frei. Vom 8. bis 10. Mai war Ales Bialiatski zu Gast beim Internationalen Journalismusfest in Innsbruck. Die Podiumsdiskussion wurde von der taz Panter Stiftung und der ERSTE Stiftung Wien ermöglicht. ⁠Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung⁠, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der ⁠taz panterstiftung⁠.
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    34 Min.
  • Unser Fenster nach Russland: Kaffee in der Hand, Imperien im Kopf
    Apr 30 2026
    Drei Journalistinnen aus Osteuropa sprechen über Russland, blinde Flecken im Westen und ihre Realität – persönlich, politisch und oft überhört. Beim diesjährigen taz lab am 25. April wurde der Podcast Freie Rede der taz panterstiftung live aufgezeichnet. Es war ein Gespräch am Morgen – und doch ging es um große Fragen: um Osteuropa, um blinde Flecken im Westen und um die politischen Dimensionen scheinbar alltäglicher Perspektiven. Zu Gast waren drei Journalistinnen aus Ukraine, Moldau und Georgien. Was sie verbindet, ist nicht nur ihre Herkunft, sondern auch eine gemeinsame Erfahrung – und Freundschaft. Mila Corlateanu arbeitet als freie Journalistin und Projektmanagerin bei ⁠n-ost⁠. Anastasia Rodi ist Journalistin und Doktorandin an der Humboldt-Universität. Tamuna Iluridze ist als Journalistin und politische Bildnerin tätig. Gemeinsam mit Moderator Tigran Petrosyan sprechen sie über die Entwicklungen in ihren Heimatländern und über deren Verhältnis zu Russland. ⁠Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz panterstiftung⁠, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der ⁠taz panterstiftung⁠.
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    48 Min.
  • Syriens Justiz im Wandel: Hoffnung oder Stillstand?
    Apr 20 2026
    Vor über einem Jahr wurde das Regime von Baschar Al-Assad in Syrien gestürzt. Viel hat sich seitdem im Land verändert – nicht alles zum Guten. Bislang aber genau gleichgeblieben, ist das Rechtssystem in Syrien. Und damit auch die Gesetze, die während der fast jahrzehntelangen Assad-Herrschaft erlassen wurden. Syrien befindet sich heute in einer Übergangsphase. Die fast 55 Jahre Diktatur und fast zehn Jahre Bürgerkrieg hängen der Bevölkerung weiter nach. Viele Verbrechen sind in diesen Jahren geschehen – und sie blieben fast immer straflos. Nun suchen die Menschen im Land nach der Gerechtigkeit, die ihnen so lange verwehrt blieb. Andere suchen nach Gerechtigkeit für Verbrechen, die ihnen unter der neuen Regierung angetan wurden. Zwar zeigt die sich bemüht: Im vergangenen Herbst hatte etwa ein erster Prozess gegen Mitglieder Streitkräfte der syrischen Übergangsregierung begonnen. Es geht um den gewaltsamen Tod hunderter Alawitinnen und Alawiten im März 2025. Der Sprecher des Justizministeriums, Baraa Abdel Rahman, sprach damals von einem „Meilenstein für die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit“. Doch kann das alte System überhaupt für Gerechtigkeit sorgen? Darüber spricht in diesem Podcast der taz panterstiftung die syrische Journalistin Clair Akkawi mit dem Richter Anwar Majni; der Menschenrechtlerin Mariana Karkoutly, und dem Aktivisten Bassam Al-Ahmad. Es ist die zweite Podcastfolge des Projekts „Her Turn – Supporting Syrian Female Journalists“, das im April 2025 angefangen hat. Die erste Podcastfolge drehte sich rund um das Thema Versöhnung. Beide Folgen wurden von der taz-Nahostredakteurin Lisa Schneider moderiert. Dieser Podcast erscheint in zwei Fassungen: Sie können ihn hier auf Deutsch hören oder in der arabischen Originalfassung auf der Plattform des syrischen Radiosenders Radio Arta (YouTube, Soundcloud, Facebook). Die Teilnehmerinnen haben auch regelmäßig in der Kolumne Trümmer und Träume geschrieben.
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    16 Min.
  • Unser Fenster nach Kasachstan: Wohin steuert das Land?
    Mar 31 2026
    Am 15. März hat eine große Mehrheit der Bevölkerung in Kasachstan in einem Referendum für eine neue Verfassung gestimmt. Am 1. Juli tritt sie in Kraft. Für viele Beobachter ist das mehr als nur eine Reform – es ist ein weiterer Schritt hin zu einem stärker zentralisierten System, möglicherweise in Richtung Diktatur. Kasachstan, das große Land in Zentralasien zwischen Russland und China, steht damit an einem politischen Wendepunkt. Präsident Kassym-Schomart Tokajew hat seine Macht deutlich ausgebaut, während Meinungs- und Versammlungsfreiheit eingeschränkt werden. Darüber spricht Moderator Tigran Petrosyan mit dem Journalisten Nikita Danilin aus Almaty. Er ist Autor des Projekts „Krieg und Frieden – ein Tagebuch“ der taz panterstiftung. Er analysiert die innenpolitischen Veränderungen sowie die Rolle Kasachstans im Kontext des Kriegs in der Ukraine. Ein Beispiel ist das Kaspische Pipeline-Konsortium: „Das ist eine Pipeline. Sie transportiert Öl aus dem Westen Kasachstans … bis zum Terminal im russischen Noworossijsk.“ Ukrainische Angriffe auf diese Infrastruktur führen zu Verlusten: „Kasachstan nimmt nicht am Krieg teil. Aber es verliert dadurch Geld.“ Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der ⁠taz panterstiftung.
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    23 Min.
  • Unser Fenster in die Ukraine: Vier Jahre Krieg – Medien im Exil
    Feb 28 2026
    „Zum jetzigen Zeitpunkt hat der Krieg in der Ukraine einen regelrechten Marathon-Charakter angenommen“, sagt die ukrainische Journalistin Oksana Pugachova. Im Gespräch mit Moderator Tigran Petrosyan analysiert sie die aktuelle Lage und warnt vor möglichen geopolitischen Folgen. Besteht eine reale Gefahr, dass sich der Krieg auf die baltischen Staaten oder andere Teile Europas ausweiten könnte? Wie wahrscheinlich ist ein solches Szenario? Und welche Erwartungen knüpft die Ukraine an mögliche Vermittlungsinitiativen der USA? Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach u.a. Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der ⁠taz Panter Stiftung⁠.
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    20 Min.
  • Unser Fenster nach Russland: Russischer Imperialismus: Vergangenheit, Gegenwart und Verantwortung
    Jan 31 2026
    Der Podcast widmet sich der Frage, was russischer Imperialismus historisch bedeutete und wie er heute wirkt. Diskutiert wird, wie imperiale Strukturen den Kaukasus, Zentralasien, die baltischen Staaten und große Teile Osteuropas geprägt haben – politisch, kulturell und gesellschaftlich. Dabei wird deutlich, dass der aktuelle Krieg gegen die Ukraine nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern Teil einer langen Geschichte militärischer Expansion, innerer Kolonisierung und systematischer Verdrängung von Verantwortung ist. Zu Gast ist Sergej Lebedew, russischer Schriftsteller im Exil in Deutschland. In seinen Romanen setzt er sich intensiv mit der Stalinzeit, mit verdrängten Gewaltgeschichten und mit oppositionellen Stimmen in Russland auseinander. Seine Bücher erscheinen in deutscher Übersetzung im Fischer Verlag. Ebenfalls zu Gast ist Anastasia Tikhomirova, Redakteurin der Zeit, Journalistin und Kulturwissenschaftlerin. Zu ihren Arbeitsschwerpunkten zählen russischer Imperialismus, Kolonialismus und Erinnerungspolitik. Osteuropa gehört zu den Schwerpunkten der taz Panter Stiftung, die dorthin blickt, wo der Zugang zu Informationen immer schwieriger wird – Russland und Belarus gehören dazu. Am letzten Tag im Monat erscheint eine neue Podcastfolge von „Unser Fenster nach Russland/Belarus“ im Podcastformat „Freie Rede“ der taz Panter Stiftung.
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    44 Min.
  • Geschafft? Ideen für eine progressive Migrationspolitik
    Jan 16 2026
    Monatelange Arbeitsverbote und lebensgefährliche Fluchtwege gehören zu den größten Problemen der deutschen und europäischen Migrationspolitik. Sie schaden Geflüchteten, erschweren Integration und kosten den Staat viel Geld – während Rechte diese Missstände für Hetze nutzen. Diese Folge sucht nach Lösungen: schneller Zugang zum Arbeitsmarkt und sichere Fluchtwege als Win-win für Geflüchtete und die Gesellschaft. Zu Gast sind Nazenin Wali, Multimedia-Journalistin bei der Deutschen Welle, die selbst aus Afghanistan nach Deutschland kam und Erfahrungen mit Resettlement-Programmen hat, sowie Franziska Schindler, Redakteurin der wochentaz, die seit Jahren zu Flucht, Migration und Menschenrechten arbeitet. Die Moderation übernimmt Alice von Lenthe. Die Podcastreihe „Geschafft? Zehn Jahre nach der Ankunft“ ist ein Projekt der taz Panter Stiftung. Parallel zu den sechs Podcastfolgen werden zehn Kolumnen von diesen und anderen Geflüchteten unter dem Titel „Ankommen“ im taz-Schwerpunkt zu 10 Jahren Flüchtlingssommer veröffentlicht. Dies ist die letzte Folge der Reihe.
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    48 Min.