Frank Iero
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Über diesen Titel
Frank Iero ist ein umtriebiger Typ. Selbst, wenn die Band, mit der er bekannt geworden ist, My Chemica Romance, nicht aktiv ist, hat er zu tun. Für den Podcast "Der Soundtrack Meines Lebens" treffen wir uns in den Katakomben des Berliner Velodroms.
Mit LS Dunes supportet er hier Rise Against. Es ist eine Band mit Freunden, eine Supergroup mit Mitgliedern von Circa Survive, Coheed And Cambria und Thursday.
Es gab nie eine Zeit in Ieros Leben, die nicht von Musik bestimmt war. Geboren wird Frank Antony Iero, Jr. im Oktober 1981 in Belleville, New Jersey.
Schon sein Großvater ist Musiker. Frank Senior ebenfalls. Der ist Schlagzeuger und Schlagzeuglehrer. Im Proberaum poliert der Junior als Kind die Becken und darf dabei Platten aus Vaters Sammlung auflegen: The Beatles, Led Zeppelin, BB King, das klassische Fundament.
Iero berichtet, dass sein Vater, als Session-Musiker der Plastic Ono Band, einer der Letzten war, mit denen John Lennon gesprochen hat, bevor er ermordet wurde.
Iero beginnt als Kind ebenfalls mit dem Schlagzeug, schwenkt mit zwölf auf Gitarre um. Er beginnt als junger Teenager in ersten Bands zu spielen, zwischen Punk und Nirvana-Rip-off.
Seine erste richtige Band sind Pencey Prep. Als die aus der Emo/Punk/Hardcore-Szene von New Jersey geboren werden, ist Iero 17, aber seit Jahren aktiv dabei.
2002 wird er Gitarrist von My Chemical Romance. Die werden zu Stars. Ihr Sound begeistert, weil der teils auf die Spitze getriebene Mix von Queen über The Smiths bis Misfits und Musicals alles miteinbezieht.
Ab 2007 tobt sich Iero in Seitenprojekten aus. Mit Leathermouth spielt er krassen Hardcore. Er gründet eine The-Cure-Coverband, hilft als Bassist bei Reggie And The Full Effect aus, macht Digital-Hardcore mit Death Spells und Black Metal mit Bloodnun.
Unter seinem Namen tritt er gleich mehrfach in Erscheinung. Die erste Inkarnation sind The Cellabration, die zweite The Patience und die dritte The Future Violents. Da spielt er einen Sound von Indierock bis Folk, von Pop-Punk bis Emo.
Über all das gibt der dreifache Papa lebendig Auskunft. Die Freude, die ihm diese Interview-Zeitreise bereitet, ist zu jeder Zeit zu spüren.
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