Flurfunk Geschichte Titelbild

Flurfunk Geschichte

Flurfunk Geschichte

Von: Daniel und Solveig
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Wir sind Daniel und Solveig und begeistern uns für Geschichte. Wir haben lange zusammen im Museum gearbeitet und Führungen gemacht. Im Mittelpunkt unserer Folgen stehen Menschen, ihre Lebenswelt und die Frage, warum sich unsere Sicht auf frühere Epochen immer wieder verändert. Jeden Monat erzählen wir Euch eine unserer Lieblingsgeschichten. Dir gefällt Flurfunk Geschichte? Wir freuen uns über eine nette Bewertung oder eine Nachricht von dir. Du kannst uns auch über ko-fi unterstützen: https://ko-fi.com/flurfunkgeschichte Oder auch regelmäßig durch eine Mitgliedschaft auf Steady: https://steadyhq.com/de/flurfunk-geschichte/ Für deine regelmäßige Unterstützung bedanken wir uns mit einer Bonus-Folge "Nachklapp" zum Thema der aktuellen Folge. Links: https://flurfunk-geschichte.de/ https://www.instagram.com/flurfunk_geschichte/ https://www.facebook.com/flurfunkgeschichte/ https://twitter.com/flurgeschichte https://www.threads.net/@flurfunk_geschichte Email: kontakt@flurfunk-geschichte.deCC BY-SA 4.0 Welt
  • FG070 – Ptolemaios und das Erbe Alexanders
    Jun 18 2026
    Wie wird man eigentlich König eines Reiches, mit dem man weder verwandt ist noch ursprünglich etwas zu tun hatte? Solveig nimmt uns mit zu Ptolemaios I., einem von Alexanders Feldherren, der nach dessen Tod nicht nur Ägypten an sich riss, sondern auch den einbalsamierten Leichnam Alexanders kurzerhand vereinnahmte – und so die langlebigste aller Diadochendynastien schmiedete. Diese Folge ist zugleich der Auftakt zu einem kleinen Ptolemäer-Schwerpunkt: Während wir hier mit dem ersten Ptolemäer beginnen, endet Solveig auf YouTube mit der letzten Ptolemäerin. Ihr kommendes YouTube-Video widmet sich Kleopatra und ihrer Rezeptionsgeschichte – also der Frage, was spätere Jahrhunderte aus ihr gemacht haben und was das über uns selbst verrät. Unbedingt jetzt schon abonnieren und reinschauen!Von Makedonien bis Indien: Alexander der GroßeOhne Alexander lässt sich Ptolemaios nicht erzählen – „am Anfang war Alexander", wie Solveig sagt. Makedonien galt den übrigen Griechen lange als halbbarbarischer Außenseiter: Königsherrschaft statt Polis, ein schwer einzuordnender Dialekt und die Unsitte, den Wein unvermischt zu trinken. Erst Philipp II. machte daraus durch Militärreformen eine Großmacht und versprach einen Rachefeldzug gegen die Perser. Nach seiner Ermordung 336 v. Chr. übernahm sein Sohn Alexander mit rund 20 Jahren.Alexander besiegte das Heer von Dareios III. in den Schlachten bei Issos (333) und Gaugamela (331), ließ sich im Orakel von Siwa als Sohn des Ammon begrüßen und zog bis an den Indus. Wichtig ist Solveig dabei: Die schiere Größe des Reiches war weniger eine eigene Leistung als das Ergebnis der Übernahme des bestehenden persischen Satrapien-Systems – oft genügte es, wenige Statthalter für sich zu gewinnen. In seinen letzten Jahren band Alexander persische Eliten ein und übernahm persisches Hofzeremoniell wie die Proskynese, was bei den Makedonen auf erheblichen Widerstand stieß und in der Massenhochzeit von Susa (324) gipfelte.Alexander starb 323 v. Chr. in Babylon, erst etwa 32 Jahre alt – ob durch Krankheit, Erschöpfung oder Gift, ist bis heute unklar. Solveig stellt bewusst zwei Quellen nebeneinander: Diodor, der das Ende dramatisch zuspitzt (samt der berühmten, wohl erfundenen Szene, in der Alexander das Reich „dem Stärksten" vermacht), und den nüchterneren Arrian, der als zuverlässigster Alexander-Historiker gilt.Die Diadochen und der Griff nach ÄgyptenNach Alexanders Tod blieben nur nominelle Könige – sein nachgeborener Sohn Alexander IV. und sein Halbbruder Philipp III. –, während die Diadochen je eine Satrapie verwalteten. Ptolemaios griff früh und gezielt nach Ägypten: ein außerordentlich reiches Land, das durch seine Geografie – nur ein schmaler Zugang über den Sinai – leicht zu verteidigen war. Während sich die übrigen Diadochen um den Rest balgten, hielt er sein Kerngebiet kontinuierlich.Die Idee vom geeinten Großreich zerbrach rasch: Alexander IV. und Roxane wurden um 310 ermordet, beim Diadochenfrieden 311 bekam jeder, was er hielt, und ab 306/305 ließen sich die Diadochen nacheinander zu Königen ausrufen – bezeichnenderweise nicht mit Krone, sondern mit dem schlichten Diadem. Zur Legitimation beriefen sie sich auf das „speergewonnene Land" und zunehmend direkt auf den rasch vergöttlichten Alexander.Der geklaute LeichnamPtolemaios' genialster Schachzug war wörtlich zu nehmen. Alexanders einbalsamierter Körper sollte in einem prunkvollen Goldwagen zur Oase Siwa überführt werden; Ptolemaios zog dem Zug entgegen, übernahm den Leichnam und leitete ihn kurzerhand nach Ägypten um – zunächst wohl nach Memphis, schließlich nach Alexandria. Damit verankerte er seine Herrschaft im Erbe Alexanders. Über das Mausoleum (das Sema) kamen über Jahrhunderte regelrechte Pilgerströme – bis hin zu Caesar und Augustus. Das Grab ist heute verschollen.Alexandria: Leuchtturm, Bibliothek und KulturpolitikPtolemaios baute Alexandria zum Zentrum der hellenistischen Welt aus: den Leuchtturm (Pharos), eines der Sieben Weltwunder, die Bibliothek von Alexandria mit dem Museion als Forschungsstätte und das Serapeion. Mit dem Serapis-Kult schuf er eine Gottheit, die ägyptische und griechische Vorstellungen verband. Die Herrschaft blieb dennoch klar griechisch geprägt: Ägypter waren von Verwaltungsämtern ausgeschlossen.Eine erstaunlich langlebige DynastieVon allen Diadochenreichen hielten sich die Ptolemäer am längsten: knapp 300 Jahre. Die später übernommene Geschwisterehe ordnet Solveig ein – sie wurde wohl überwiegend repräsentativ geführt. Erst mit Kleopatra VII. endete die Dynastie in römischer Abhängigkeit.Darüber legt sich eine größere Frage, die Solveig und Daniel offen diskutieren: Erzählen wir uns die Antike zu gern als großen, dramatischen Niedergang? Am Beispiel der Bibliothek von Alexandria – deren populäre Brandgeschichte heute als fragwürdig gilt – wird deutlich, dass vieles in der ...
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    2 Std. und 3 Min.
  • FG069 - Ödipus und der Wille der Götter
    May 21 2026
    Er tötete seinen Vater, heiratete seine Mutter und gab einem der bekanntesten psychoanalytischen Konzepte seinen Namen. In unserer Folge wird Ödipus vor allem als das vorgestellt, was er in den antiken Quellen wirklich ist: ein Mann, der dem Willen der Götter trotzt. Und dafür einen hohen Preis zahlt. Außerdem spricht Solveig über die Labdakiden, die Familie des Ödipus, die weitere Tragödien erlebt. Diesen sind daher auch eigene Stücke gewidmet, wie Antigone und die Sieben gegen Theben.Die griechische TragödieBevor wir in die Geschichte einsteigen, schauen wir uns an, wie griechische Tragödien überhaupt funktionieren und warum das Theater im antiken Athen mehr war als Unterhaltung. Entstanden im 5. Jahrhundert v. Chr., geprägt von drei Autoren — Aischylos, Sophokles und Euripides — war das Theater eine Form kultischen Handelns, fast ein Gottesdienst. Der Chor dabei ist mehr als Dekoration: Er spiegelt, wie die Gesellschaft auf das Handeln der Figuren reagiert und ist damit eine Art kollektives Gewissen auf der Bühne.König ÖdipusDie Geschichte beginnt nicht mit einer Liebesgeschichte, sondern mit einer Seuche. Theben leidet, und der Seher Teiresias (unter dem Schutz Athenas stehend, nicht wie üblich Apollons) soll Aufklärung bringen. Was er dann sagt, will Ödipus zunächst nicht hören. Wie Ödipus nach Theben kam, wer ihm dabei begegnete und warum sein Name „Schwellfuß" bedeutet, das entfaltet sich schrittweise, ganz so wie es Sophokles angelegt hat: nicht als vorwärts erzählte Handlung, sondern als schrittweise Enthüllung einer längst vergangenen Geschichte. Zur Sphinx, die den Weg nach Theben bewacht, gibt es zudem einen kleinen Exkurs: Wie dieses Wesen aus dem alten Ägypten zu einem Monster in der griechischen Mythologie wurde, ist ein schönes Beispiel für den Kulturtransfer im antiken Mittelmeerraum.Die Sieben gegen ThebenDer Titel klingt nach Hollywood, aber Sieben gegen Theben von Aischylos ist deutlich weniger spannend umgesetzt, als der Stoff es verdient hätte. Die Kriegsdarstellungen verstellen den Blick auf das Drama, dass sich zwischen den Kindern des Ödipus entfaltet: Hat Polyneikes ein Recht auf die Herrschaft, die ihm versprochen wurde? Hat Eteokles eine Pflicht, die Stadt zu verteidigen, auch wenn er den Deal des Tausches gebrochen hat? Und verliert man sein Anrecht, wenn man die eigene Heimatstadt angreift?AntigoneDas stärkste Stück dieser Folge ist Antigone. Kreon, der neue Herrscher Thebens, verbietet die Bestattung des gefallenen Polyneikes. Antigone widersetzt sich — nicht aus Trotz, sondern weil sie das göttliche Gesetz über das menschliche stellt. Solveig macht deutlich, dass Kreons Frauenfeindlichkeit dabei keine Nebensache ist, sondern ein entscheidender Fehler. Erst als Teiresias ihn ein zweites Mal warnt, lenkt Kreon ein. Zu spät.Der menschliche HochmutDer Kern der Erzählungen ist nicht Begehren, nicht Schicksal als blinde Kraft, sondern Hybris: der Hochmut des Menschen, es besser zu wissen als die Götter. Solveig zeigt, dass diese Idee nicht auf die Antike beschränkt ist. Die christliche Superbia, die schlimmste der Todsünden, beschreibt dasselbe unter anderem Namen. Und auch die mittelalterliche Ketzerverfolgung folgt einer ähnlichen Logik: nicht falscher Glaube wird bestraft, sondern der Ungehorsam.Antiker FeminismusAm Ende weitet sich der Blick: Die Labdakiden-Tragödien spiegeln eine Gesellschaft im Wandel. Wo in der archaischen Zeit Herakles mit Körperkraft als Ideal stand, siegt Ödipus durch Verstand und ist körperlich behindert. Damit steht er für einen Wandel in den Vorstellungen von Männlichkeit und Heldentum.Und dann ist da noch Euripides, der in dieser Folge eine besondere Würdigung bekommt: Er hat die mythologischen Frauenfiguren — Medea, Hekabe, Andromache — mit Zorn, Handlungsmacht und Leid ausgestattet, lange bevor das als Errungenschaft verbucht wurde. Verwandte FolgenIn dieser Folge verweist Solveig auf unsere frühere Episode zu Achilles und Patroklos, in der das Thema der griechischen Bestattungsrituale und die Bedeutung des unbegrabenen Todes bereits eine Rolle spielte. Wer den Ödipus-Komplex aus psychoanalytischer Sicht kennenlernen möchte, findet das Thema im Nachklapp zu dieser Folge — exklusiv für Steady-Unterstützer*innen.Hintergrundmusik der Zitate ist: Seikilos Epitaph with the Lyre of Apollo by Lina Palera (Lyre 2.0 Project player) is licensed under a Attribution-NonCommercial-ShareAlike 3.0 International License.00:00:00 Ödipus ohne Komplex00:05:15 Die griechischen Tragödien00:10:19 Ödipus nach Sophokles00:13:23 Ein ungeklärter Mord00:22:29 Von Korinth nach Theben00:30:39 Familiäre Verwicklungen00:38:55 Qual der Wahrheit00:42:26 Sieben gegen Theben00:49:07 Atigone wehrt sich00:54:34 Der WIlle der Götter01:03:02 Hochmut wider die Götter01:16:24 Wandel der antiken Gesellschaft01:21:21 Ruhm dem Euripides!Kontakt und UnterstützungDir gefällt Flurfunk Geschichte? Wir freuen uns ...
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    1 Std. und 30 Min.
  • FG068 - Von Gottes Gnaden: Friedrich Wilhelm IV.
    Apr 30 2026
    Friedrich Wilhelm IV. lehnte 1849 die Kaiserkrone ab – und gab damit einer ganzen Generation den Korb. Aber warum? Daniels Lieblingspreußenkönig bekommt endlich seine eigene Folge – zur Freude des einen, zum leisen Leid der anderen: Solveig findet die Hohenzollern bräsig, jedenfalls deutlich weniger unterhaltsam als die Habsburger. Zusammen schauen wir diesmal tief in Briefe, Reden und private Notizen – von der Kindheit im Exil bis zur Revolution 1848 – und fragen: Was hat diesen Mann geformt? Und was war ihm am Ende wichtiger als die Kaiserkrone?Die Folge ist eine Doppelfolge mit Flurfunk Paulskirche, Folge 11: Erwählter Kaiser der Deutschen. Dort geht es um die Ereignisse von 1848 aus der Perspektive der Nationalversammlung.Kindheit im Exil und stete ErmahnungenFriedrich Wilhelm IV. wird 1795 geboren. Seinen zwölften Geburtstag erlebt er im Exil in Memel – Napoleon hat Preußen besiegt, die Familie ist geflohen. Der Kronprinz überrascht seine Mutter mit einem kleinen Geschenk. Königin Luise antwortet mit einem Brief, der Druck aufbaut: Preußens Größe sei dahin, der Vater unglücklich – und von ihm, dem Kronprinzen, erwarte sie Fleiß, Gehorsam und Opferbereitschaft. Auch sein Erzieher und sein Vater mahnen in dieselbe Richtung: Gehorsam, Ordnung, Opfer. Den Hang zum Zeichnen und zur Kunst soll er bitte zurückstellen.König des FriedensMit dem Tod Friedrich Wilhelms III. 1840 besteigt Friedrich Wilhelm IV. den Thron. Er amnestiert die Demagogen – die Brüder Grimm dürfen nach Berlin, Arndt zurück nach Bonn. Liberale Geister schöpfen Hoffnung. In seinen Huldigungsreden – zuerst in Königsberg, dann in Berlin – betont er die Verbindung von Volk und König und seine Verantwortung vor Gott. Dabei tut er etwas Neues: Er tritt als erster König in der preußischen Geschichte vor die Menschen und hält eine Volksansprache – fragt sein Volk nach einem „ehrenfesten Ja" und bekommt es von tausenden Stimmen zurück. Der schönste Satz dieser Rede, so findet zumindest Daniel, ist der verklausulierte Friedensappell: Wem der Sinn nicht nach einer sogenannten glorreichen Regierung steht, der fasse Vertrauen zu mir. Er will kein zweiter Friedrich der Große werden, sondern ein friedvoller Patriarch.Der göttliche DrahtNovalis hat es formuliert, Friedrich Wilhelm hat es gelebt: Die Monarchie beruht auf dem Glauben an einen höher geborenen Menschen. Die Konstitution besteht aus der Verantwortung des Monarchen vor Gott – nicht aus einem Stück Papier. Dazu kommt eine mystisch-sakrale Überzeugung, die Friedrich Wilhelm selbst gegenüber seinem Freund Bunsen formuliert: Es gebe Dinge, die man nur als König wisse – nicht weil man den Schlüssel zu Papas Aktenschrank bekommt, sondern weil der Heilige Geist auf mystische Weise eingibt, was das Volk braucht. Das klingt für heutige Ohren befremdlich. Für Friedrich Wilhelm war es der Kern seiner Identität.Der Dom der EinheitAls Kronprinz hatte Friedrich Wilhelm 1815 seine Hände in den Rhein getaucht und sich drei Kreuze auf die Stirn gezeichnet. Der Kölner Dom – seit Jahrhunderten Bauruine, Baukran inklusive – wird für ihn zum Symbol deutscher Einheit und konfessionellen Friedens. Als König fördert er 1840 den Dombauverein, gibt 50.000 Taler und legt 1842 den Grundstein – mit Metternich und Erzherzog Johann gegenüber, die mindestens genauso viel geben wollen, damit bloß kein falscher Eindruck preußischer Vorherrschaft entsteht. Seine Rede zur Grundsteinlegung bewegt alle – der preußische König geht dem Erzbischof auf der Estrade entgegen, dessen Vorgänger sein Vater noch in die Festung Minden gesperrt hatte. Doch der neue König scheint einen Hang zum Katholizismus zu haben und bietet dem Papst – ganz ernst gemeint – Schloss Brühl als Exilresidenz an, als die Revolution von 1848 den Kirchenstaat bedroht.Friedrich Wilhelm IV. von Preußen zur Eröffnung des " Vereinigten Landtags" am 11. April 1847BankrotterklärungIm Laufe des Revolutionsjahres 1848 scheint sich der König mit einer neuen - konstitutionellen - Identität anzufreunden. Doch am 12. Oktober 1848 streicht die preußische Nationalversammlung mit 217 zu 134 Stimmen die Worte „Von Gottes Gnaden" aus dem Verfassungsentwurf. Der Abgeordnete Schulze-Delitzsch vergleicht die Formel mit einer bankrotten Firma, die man nicht ins neue Geschäft hinübernehme. Was die Mehrheit für eine leere Floskel hält, ist für Friedrich Wilhelm der Kern seines Selbstverständnisses – und das Ende seiner Kompromissbereitschaft. Das Ministerium wird entlassen, General Wrangel rückt in Berlin ein, die Nationalversammlung wird aufgelöst. Aus eigener Machtvollkommenheit oktroyiert Friedrich Wilhelm seinem Land dann doch eine Verfassung – im Wesentlichen das, was die Versammlung erarbeitet hatte, aber eben von ihm gegeben, nicht erkämpft. Mit „Von Gottes Gnaden" im Titel und später redigiert. An Kaiser Franz Joseph schreibt er 1854: Er habe eine „miserable, ...
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    2 Std. und 14 Min.
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