In dieser Folge spreche ich mit Steffie – Bildungs- und Sexualwissenschaftlerin, kinderfrei und seit mehreren Jahren sterilisiert.
Besonders paradox: Steffie beschäftigt sich beruflich mit sexueller Bildung und reproduktiver Selbstbestimmung und dennoch wurde sie von medizinischem Fachpersonal ausgelacht, als sie nach einer Sterilisation fragte. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn Frauen nicht nur ihre Entscheidung abgesprochen wird, sondern sogar die Fähigkeit, sie selbst zu treffen.
In unserem Gespräch geht es um die Lücken in der sexuellen Bildung, um medizinische Hierarchien und um gesellschaftliche Erwartungen an Frauen. Warum wissen viele Menschen so wenig über ihren eigenen Körper? Warum wird die mögliche Reue einer kinderfreien Frau als Katastrophe betrachtet, während über die stille Reue von Müttern kaum gesprochen wird? Und wir stellen uns eine einfache, aber unbequeme Frage: Würden wir dieses Gespräch überhaupt führen, wenn Steffie ein Mann wäre?
Ein Gespräch über Wissen, Selbstbestimmung und darüber, warum Fortpflanzung gesellschaftlich als normal gilt, Freiheit jedoch oft noch erklärungsbedürftig ist.
Keine Werbung, sondern Türöffner zu medizinischen Fachkräften, die Frauen ernst nehmen:
Verein Selbstbestimmt Steril e.V.
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