EINE STADT WIRD BUNT. Rabbit Hole Titelbild

EINE STADT WIRD BUNT. Rabbit Hole

EINE STADT WIRD BUNT. Rabbit Hole

Von: EINE STADT WIRD BUNT.
Jetzt kostenlos hören, ohne Abo

Nur 0,99 € pro Monat für die ersten 3 Monate

Danach 9.95 € pro Monat. Bedingungen gelten.

Über diesen Titel

Hamburg Graffiti & Hip-Hop History 1980-1999© 2025 EINE STADT WIRD BUNT. / Double-H Publishing Kunst Musik
  • ESWB.08: Internationale Verbindungen und Business in Hamburgs Hip-Hop-Geschichte
    Dec 7 2025
    Im Mittelpunkt stehen der DMC-Weltmeistertitel von David Fascher 1991 und die Gründung der International Turntable Federation. DJ Pasha erzählt von seinen Begegnungen mit Qbert und den Scratch Picklz in Kalifornien, SMG schildert, wie er Wu-Wear und Rocawear nach Deutschland brachte und welche Höhen und Tiefen damit verbunden waren. Björn Beton reflektiert über die Rolle von Humor in der Musik von Fettes Brot. Außerdem wird deutlich, wie die Hamburger Szene in den 90ern zunehmend Teil globaler Hip-Hop-Netzwerke wurde. DJ Pasha aka DJ MPK spricht über seine Begegnungen mit David Fascher beim DMC-Battle 1991 in London. Dort lernte er auch DJ Qbert kennen, was später zur Gründung der International Turntable Federation (ITF) führte. Pasha schildert zudem seine Zeit in Kalifornien, wo er engen Kontakt zu den Scratch Picklz (Mixmaster Mike, Apollo, Qbert) pflegte und so internationale Brücken schlug. SMG (Stephan Michael Gerber) berichtet, wie er mit Partnern den Vertrieb von Wu-Wear und Rocawear nach Deutschland brachte und zeitweise Umsätze in Millionenhöhe erzielte. Er erzählt von Reisen nach New York, Treffen mit Fat Joe, Busta Rhymes und Jay-Z und von den harten Bedingungen im US-Business. Später schildert er seine Gründung von Hamburger Hill Records und erste eigene Deutschrap-Veröffentlichungen. Björn Beton (Fettes Brot) reflektiert über die Bedeutung von Humor in der Musik von Fettes Brot. Er stellt den Unterschied zu ernsteren Crews wie den Absoluten Beginnern heraus und erklärt, warum Fettes Brot mit ironischen, humorvollen Songs („Nordisch by Nature“, „Außen Top Hits, innen Geschmack“) manchmal aneckte.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    31 Min.
  • ESWB.07: Gewalt, Homeboys und Britcore in Hamburgs Hip-Hop-Geschichte
    Nov 2 2025
    Die Hip-Hop-Jams der späten 80er und frühen 90er waren nicht nur Orte der Musik, sondern auch von Auseinandersetzungen. Falk Schacht spricht mit DJ Pasha (DJ MPK), SMG, Björn Beton und Jennifer Kauka über Gewalt auf Konzerten, die berüchtigten Hamburg Homeboys, den Respekt vor den Berliner Crews und die Faszination für Britcore. Die Episode zeigt, wie eng Kultur, Street Credibility und Risiko miteinander verwoben waren – und wie daraus dennoch eine lebendige Szene wuchs. DJ Pasha schildert seine Jugend in Hamburg-Billstedt und wie er über die Gänsemarkt-Szene in Hip-Hop hineinfand. Er erinnert sich an die Gewalt auf Jams, an Abzieh-Situationen und an die Hamburg Homeboys – eine Gruppe, die einerseits gefürchtet, andererseits politisch geprägt war. SMG (Stefan Michael Gerber) erzählt von seiner Zeit in Schenefeld, von der Bildung der Hamburg Homeboys am Jungfernstieg und wie sich dort Writer, Skater und Rapper mischten. Später berichtet er von den ersten Schritten seiner Band Readykill und den starken Einflüssen von Britcore. Björn Beton (Fettes Brot) bestätigt die ständige unterschwellige Aggression bei Konzerten und Jams. Er beschreibt die Angst vor Berliner Crews, die berüchtigt waren, Jams zu sprengen. Trotzdem blieb die Szene attraktiv, auch weil Zusammenhalt in Crews Sicherheit bot. Jennifer Kauka gibt Einblicke in die frühen Treffpunkte der Szene: die Skater-Ecken am Jungfernstieg, McDonald’s am Dammtor und wie sich daraus eine Hip-Hop-Gemeinschaft entwickelte.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    32 Min.
  • ESWB.06: Wissen und Wandel in Hamburgs Hip-Hop-Geschichte
    Oct 5 2025
    In dieser Episode geht es um die Frage, wie Beats entstehen. Die Gäste erzählen von den ersten Übungsräumen, Mixtapes, Samplern und den Unterschieden zwischen US- und europäischen Produktionsweisen: Während in den USA Beats oft live eingespielt wurden, „malten“ Produzenten in Europa ihre Beats mit Sequencern. DJ Pasha berichtet von seinen frühen Battles, SMG und Björn Beton über erste Bandgründungen und den Weg zum Deutschrap. I.L.L. Will und Mario von Hacht sprechen über die Entwicklung professioneller Studios und den wachsenden Austausch in Hamburgs Szene. Dennis Kraus (Backspin, Parts of Chaos) erinnert sich an die Freude am Experimentieren. DJ Pasha (DJ MPK) erzählt von seinen ersten Battles Anfang der 90er, vom Üben in Kellern bis hin zum Titel des deutschen DMC-Champions 1991. Er erinnert sich an die Hamburger Szene rund um den Gänsemarkt, an Tanzwettbewerbe und die Bedeutung von New Jack Swing. Außerdem schildert er, wie er das Aufkommen von Deutschrap wahrnahm – zunächst skeptisch, später als authentische Weiterentwicklung. Stephan Michael Gerber (SMG) blickt zurück auf die frühen 90er, in denen Hip-Hop in Hamburg noch keine wirkliche Perspektive für Einkommen bot. Er beschreibt die ersten Auftritte, die geringen Gagen und die Motivation, dennoch voller Überzeugung weiterzumachen. Björn Beton (Schiffmeister von Fettes Brot) berichtet von seinen Anfängen zwischen Graffiti und Musik. Erste Erfahrungen mit Samplern und den Poets of Peeze prägten ihn, später entwickelte sich daraus Fettes Brot. Besonders hebt er die Umstellung hervor – weg vom Rappen auf Englisch hin zu ersten Versuchen auf Deutsch. I.L.L. Will erklärt, wie er seine ersten Beats auf dem Roland W30 und später mit der SP-1200 machte. Er schildert den Weg zu ersten Veröffentlichungen, unter anderem für Easy Business, und wie er schließlich für Fettes Brot produzierte. Mario von Hacht (Super Mario) gibt Einblicke in seine Arbeit im Containerstudio. Dort entstanden viele erste professionelle Aufnahmen der Hamburger Szene, unter anderem für Fettes Brot. Er beschreibt technische Entwicklungen – vom frühen Samplen bis zu professionellen Studioproduktionen. Dennis Kraus (Parts of Chaos / Backspin) spricht über die Freude am Experimentieren. Für ihn war es wie „Indiana-Jones-Arbeit“: Geräte zweckentfremden, neue Sounds entdecken, Probleme kreativ lösen.
    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    39 Min.
Noch keine Rezensionen vorhanden