• Wenn Berge bröckeln
    Feb 3 2026

    In den letzten Jahren kamen sie immer häufiger in die Schlagzeilen. Hart und in rauen Mengen gingen die Felsmassen in den Alpen ab. Sei es auf der Marmolata in Italien, in Blatten und Brienz in der Schweiz oder der Gipfel des Fluchthorns in Tirol. Zum Leidwesen der Bewohnerinnen und Bewohner, die um ihren Lebensraum fürchten. Umso mehr beschäftigen sich Klimaphysiker, Meteorologinnen und Geologen mit den bröckelnden Bergen und der Verbesserung von Prognosen. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 03. 02. 2026.

    Gestaltung: Ilse Huber

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    25 Min.
  • Wahnsinn und Widerstand
    Feb 2 2026

    Die Antipsychiatriebewegung und "Einer flog über das Kuckucksnest"

    Patienten werden mit Medikamenten und Elektroschocks ruhiggestellt, es herrscht ein rigides System von Entmenschlichung: Milos Formans Film "Einer flog über das Kuckucksnest" zeigte eine psychiatrische Klinik als Ort der Unterdrückung, als ein System, das massiv in Selbstbestimmung und Persönlichkeit eingreift. Die Oscar-prämierte Tragikomödie mit Jack Nicholson hatte ihre Premiere 1975, in einer Zeit großer Fragen: Was bedeutet Heilung? Wer bestimmt, was "normal" ist? Darf man Menschen gegen ihren Willen behandeln oder einsperren? Damals gewann die sogenannte antipsychiatrische Bewegung den USA und einigen europäische Ländern großen Einfluss. Sie stellte die Psychiatrie grundlegend infrage und stieß große Reformen an. (Übernahme Deutschlandfunk Kultur, 18. 11. 2025). - Diese Sendung wurde am 02. 02. 2026 in Ö1 ausgestrahlt.

    Gestaltung: Michael Marek und Luis-Kilian Marek

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    25 Min.
  • Warum Biologische Landwirtschaft glücklich macht
    Jan 29 2026

    Im "Open Space" zu Gast: Sabine Seidel, die neue Professorin für Biologische Landwirtschaft an der Boku Wien.

    Bereits als Teenager entschied sich die gebürtige Deutsche bewusst für den Kauf von Bio-Lebensmitteln und interessierte sich für gesunde Ernährung, Biodiversität und Tierwohl. In ihrer Antrittsvorlesung stellte Sabine Seidel das Konzept der planetaren Belastbarkeitsgrenzen der Erde vor und demonstrierte, wie eng dieses mit der Landwirtschaftlichen Produktion verknüpft ist. Auch im Gespräch mit den "Dimensionen" erklärt sie, welchen Beitrag die Biologische Landwirtschaft leisten kann, um ein nachhaltiges Agrar- und Ernährungssystem zu entwickeln und zu gestalten. Und Sabine Seidel verrät, warum die Beschäftigung mit diesen Themen glücklich macht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 29. 01. 2026.

    Moderation: Lothar Bodingbauer

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    25 Min.
  • Diktierte Erinnerung
    Jan 28 2026

    Russische Museumspolitik und der Angriffskrieg auf die Ukraine

    Wenige Monate nach dem russischen Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 eröffnete Vladimir Putin eine großangelegte Themenausstellung mit dem Titel "Ukraine - Im Wandel der Zeiten" in Moskau. Sie sollte nicht die einzige aufwendig inszenierte Propagandaveranstaltung bleiben, mit der Rechtfertigungspolitik für diesen Krieg betrieben wurde. Während kulturelles Erbe der Ukraine zerstört und Kulturgüter geplündert werden, verbreiten in den sogenannten "neuen Regionen" mobile Ausstellungen Putins Narrativ von der "historischen Einheit der Russen und der Ukrainer". Heute sind russische Museen mit staatlichem Geschichtsrevisionismus im Zeichen der sogenannten "militärischen Spezialoperation" weitgehend auf Linie gebracht. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 28. 01. 2026.

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  • Stadt im Takt
    Jan 27 2026

    Wie kann Verkehr Wohlbefinden schaffen?

    In Kopenhagen hat man bereits vor zehn Jahren damit begonnen, Ampeln für Radfahrer früher auf grün zu schalten, die Autolenker folgen einige Sekunden danach. Dahinter stecken auch Verkehrssicherheitsüberlegungen. Zu einem gesunden Takt gehört die körperliche Gesundheit genauso wie das psychische Wohlbefinden. Das eine bedingt das andere und es beeinflusst den Umgang der Verkehrsbeteiligten untereinander. Wie lässt sich der Rhythmus einer Stadt sinnvoll planen und organisieren? Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 27. 01. 2026.

    Gestaltung: Daphne Hruby

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    25 Min.
  • Kann die KI wissenschaftlich arbeiten?
    Jan 26 2026

    Derzeit werden der KI viele Fähigkeiten zugeschrieben. Kann sie auch Forschung betreiben und wissenschaftliche Arbeiten begutachten? Diese Frage wollte man an der renommierten Stanford University im Rahmen der Online-Konferenz "Agents4Science" beantworten. Auf der Konferenz traten ausschließlich KI-Agenten als Hauptautoren und Peer-Reviewer auf. Die Konferenzergebnisse wurden allerdings von Menschen präsentiert. Sie zeigen: KI-Agenten können Theorien aufstellen, Experimente durchführen, Daten erheben und wissenschaftliche Artikel schreiben und bewerten - mehr oder weniger. Kann man davon Konsequenzen für einen KI-assistierten Wissenschaftsbetrieb ableiten? Gestaltung: Mariann Unterluggauer. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 26. 01. 2025.

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  • Die Welt als Welle und Vorstellung
    Jan 22 2026

    100 Jahre Quantenmechanik: Wie Erwin Schrödinger die Wellenmechanik entwickelte

    Am 27. Jänner 1926 reicht Erwin Schrödinger die erste von vier fundamentalen Arbeiten bei den renommierten "Annalen der Physik" ein. In dieser Publikationsreihe taucht jene Gleichung auf, die den Österreicher weltberühmt und 1933 zum Physiknobelpreisträger macht: die "Schrödinger-Gleichung. Herzstück seiner Wellenmechanik, mit der bis heute das Verhalten von Quantenteilchen und die Vorgänge in der atomaren und subatomaren Welt beschrieben werden können. Eine mathematisch elegante Einzelleistung und praktikabler als die gleichwertige Matrizenmechanik, die Werner Heisenberg mit Hilfe seiner Göttinger Kollegen ein paar Monate zuvor entwickelt hat. Wo liegen die Unterschiede? Und ist Schrödinger der Durchbruch bereits in den Weihnachtsferien 1925 in Arosa gelungen?

    Gestaltung: Robert Czepel und Armin Stadler. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 22. 01. 2026.

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  • Die Langzeitfolgen des Syrienkriegs
    Jan 21 2026

    Es ist die longue durée des Krieges, dass nach dem Ende der Kamphandlungen die Gewalt in Form von Umweltzerstörung und Gesundheitsgefährdung weiterlebt. Ein Beispiel ist Syrien. Überfüllte Müllhalden in zerstörten Städten verschmutzen landwirtschaftliche Böden und Flüsse, Trinkwasser ist oft kontaminiert. Durch die Abfälle und stehendes Wasser breiten sich Sandfliegen rasant aus, die Leishmaniose übertragen - eine Krankheit, die in Syrien seit Jahren stark zunimmt. Hinzu kommen toxische Überreste von Munition, Bomben und Sprengstoffen, aber auch die zerstörten Gebäude, Betonstaub, Asbest etc., die Böden verseuchen und das Risiko für Geburtsdefekte und chronische Erkrankungen erhöhen. Das Kriegserbe Syriens zeigt sich so nicht nur in den Ruinen seiner Städte, sondern in der schleichenden Vergiftung von Umwelt und Körpern. - Gestaltung: Laura Salm-Reifferscheidt. - Eine Eigenproduktion des ORF, gesendet in Ö1 am 21. 01. 2026.

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    25 Min.