Digitacheles KI Titelbild

Digitacheles KI

Digitacheles KI

Von: Dr. Jens Wehrmann Ekkehard Schmider und Jochen Schwarzmann
Jetzt kostenlos hören, ohne Abo

Über diesen Titel

Digitalisierung ist ein großes Wort: Es gibt einen Haufen Schmuh. Und echte Perlen. Die liegen aber nicht so rum. Du musst sie einzeln herauspicken. Deshalb reden wir. Und irgendwann haben wir ein Mikro dazugestellt. Wir sind Betroffene. Zeitzeugen. Profiteure. Pioniere. Klar, unser Humor stammt noch aus den Neunzehnhundertachtzigern. Aber wir mischen feste mit: Als Unternehmer, Marketing-Expertainer und Perlentaucher.

Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

Dr. Jens Wehrmann, Ekkehard Schmider und Jochen Schwarzmann
Management & Leadership Marketing & Vertrieb Ökonomie
  • KI-müde
    Apr 5 2026

    KI überall. KI in jedem Meeting. KI in jedem Post.

    Und irgendwann kippt’s: von Neugier zu Genervtsein. Oder zu echter Mündigkeit.


    In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider über KI-Müdigkeit und KI-Mündigkeit – und warum beides viel enger zusammenhängt, als man meinen könnte. Der Ausgangspunkt: ein Siri-Fehler. Aus "Mündigkeit" wird "Müdigkeit". Und plötzlich ist da ein Thema, das erstaunlich viele von uns gerade trifft.


    Es geht um KI-Overload, um generischen Einheitscontent, um Vertrauensfragen, Kontrollaufwand und die merkwürdige Erfahrung, dass KI einerseits unglaublich hilfreich ist, und andererseits genau dann anstrengend wird, wenn du dich nicht einfach auf sie verlassen kannst. Eine Folge über Druck, Tempo, Verantwortung und die Frage, wie wir KI so nutzen, dass sie uns nicht klein macht, sondern klüger.


    Warum du reinhören solltest

    • Weil KI nicht nur begeistert, sondern auch fordert: Diese Folge spricht etwas aus, das viele gerade erleben: KI kann produktiver machen – und gleichzeitig ganz schön fordern.
    • Weil Mündigkeit der eigentliche Punkt ist: Nicht jeder, der KI nutzt, nutzt sie gut. Hier geht es darum, wie du souverän bleibst, statt dich von Tools treiben zu lassen.
    • Weil menschliche Handschrift wieder Gold wert wird: Je mehr glattgebügelter KI-Content durchs Netz rauscht, desto stärker wirken echte Gedanken, echter Stil und echte Erfahrung.
    • Weil Unternehmen genau hier ins Schleudern geraten: Zwischen Effizienzdruck, Governance, Kontrolle und Change-Müdigkeit zeigt die Folge, warum KI-Einführung oft viel schwerer ist als jede Demo verspricht.
    • Weil es konkret wird: Excel, Recherche, LinkedIn, Hallenbad, Flugzeug – die Beispiele sind nah dran und machen das Thema sofort greifbar.


    Spannende Momente aus der Folge

    • Vom Siri-Fehler zur starken Leitidee: Ein kleiner Versprecher der Technik öffnet plötzlich die Tür zu einer ziemlich großen Debatte.
    • LinkedIn bekommt sein Fett weg: Wenn Reichweite wichtiger wird als Relevanz und alles gleich klingt, wird KI-Content schnell zur Einschlafhilfe.
    • Die Excel-Geschichte trifft einen wunden Punkt: Die KI arbeitet, der Mensch arbeitet parallel – und am Ende bleibt die Frage, warum Vertrauen oft genau dann fehlt, wenn es darauf ankommt.
    • Das Hallenbad-Beispiel ist herrlich entlarvend: Eine falsche KI-Auskunft, fünf Minuten Warten und sofort ist sie wieder da – diese kleine Unsicherheit im Alltag.
    • Das Flugzeug-Beispiel zündet sofort: Wem vertraust du mehr – dem Menschen alter Schule oder dem System, das längst mitfliegt? Genau da wird es spannend.
    • Der Blick aufs frühe Mobiltelefon sitzt: Erst will es keiner. Dann verändert es alles. Und genau deshalb lohnt es sich, bei KI genauer hinzuschauen.


    Was du aus der Folge mitnimmst

    • KI-Müdigkeit ist kein Luxusproblem: Sie entsteht schnell, wenn Tempo, Erwartungsdruck und Unsicherheit gleichzeitig steigen.
    • Vertrauen braucht Gegenprüfung: Gute KI-Nutzung heißt nicht blind übernehmen, sondern sauber kontrollieren und Ergebnisse klug absichern.
    • Mehr KI bedeutet nicht automatisch weniger Arbeit: Häufig wird Arbeit erst mal dichter, schneller und anspruchsvoller.
    • Nicht die maximalen Nutzer gewinnen, sondern die mündigen: Der Unterschied entsteht durch kluge Begrenzung, klare Prozesse und menschliches Urteil an den richtigen Stellen.
    • Begeisterung wächst oft im Kleinen: Nicht durch große Parolen, sondern durch konkrete Anwendungen, die wirklich im Alltag helfen.
    • Die Zukunft gehört denen, die KI bewusst nutzen: Also denen, die Technik für sich arbeiten lassen, ohne sich von ihr treiben zu lassen.


    Jetzt reinhören – diese Folge gibt dir nicht nur Orientierung, sondern richtig Lust darauf, KI klüger, entspannter und mit mehr Freude für dich zu nutzen.

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 2 Min.
  • Autonome KI
    Mar 22 2026

    Während du noch klickst, hat dein Browser längst angefangen, Entscheidungen zu treffen.


    In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider über autonome KI – und über den Moment, in dem aus einem hilfreichen Tool plötzlich ein handelndes System wird. Nicht als ferne Vision, nicht als Spielerei, sondern als Technologie, die heute schon Mails verschickt, Formulare ausfüllt, Prozesse anstößt und sich erstaunlich selbstständig durch digitale Oberflächen bewegt.


    Es geht um agentische Browser, virtuelle Assistenten mit Zugriff auf echte Workflows, Human in the Loop, Prompt Injection, Kontrollverlust und die große Frage dahinter: Was passiert, wenn KI nicht mehr nur antwortet, sondern einfach loslegt? Und was bedeutet das für Unternehmen, Arbeit, Verantwortung – und für die Art, wie wir als Gesellschaft künftig zusammenleben?


    Warum du reinhören solltest


    • Weil KI gerade vom Praktikanten zum Kollegen mutiert: Die Folge zeigt, wie aus einem netten Tool ein Akteur wird, der nicht nur hilft, sondern handelt.
    • Weil du verstehst, was agentische Browser wirklich können: Nicht nur lesen, sondern klicken, schreiben, prüfen, buchen und abschicken.
    • Weil Produktivität gerade eine neue Bedeutung bekommt: Nicht ein bisschen schneller. Sondern komplett anders.
    • Weil Kontrolle plötzlich kein Nebenthema mehr ist: Human in the Loop klingt erstmal technisch, ist hier aber die entscheidende Frage: Was gibst du ab – und was besser nicht?
    • Weil ganze Geschäftsmodelle ins Wackeln geraten: Wenn KI Dienstleistungen direkt selbst erledigt, wird es für viele Anbieter plötzlich ungemütlich.
    • Weil es am Ende um weit mehr geht als um Software: Es geht um Arbeit, Wohlstand, Verantwortung und die Frage, wie wir diese neue Bequemlichkeit überhaupt noch steuern.


    Spannende Momente aus der Folge


    • Aus „bereite mal was vor“ wird plötzlich „ist schon raus“: Die KI sollte nur Kontakte suchen und Mailtexte vorbereiten – und hatte schon fleißig verschickt.
    • Ein Browser macht fast im Alleingang den Vertragsabschluss klar: Was erst nach Tech-Demo klingt, wird in der Folge ziemlich schnell sehr real.
    • Wenn Agenten anfangen, miteinander zu reden: Spätestens da kippt das Thema von cleverer Automatisierung in eine ganz neue Liga.
    • Wenn Bots erst liken, kommentieren und dann verkaufen wollen: Plötzlich klingt Kaltakquise so menschlich, dass du dich ernsthaft fragst, wer da gerade wirklich mit dir spricht.
    • Plötzlich steht eine verrückte Idee im Raum: Was passiert eigentlich, wenn KI nicht nur Aufgaben erledigt, sondern irgendwann selbst Firmen gründet, Leistungen verkauft und Geld ausgibt?
    • Der Satz, der hängen bleibt: Vielleicht bedienen wir bald nicht mehr nur Software. Vielleicht führen wir sie.


    Was du aus der Folge mitnimmst


    • Autonome KI ist keine Ankündigung mehr: Sie sitzt längst mitten in echten Anwendungen.
    • Die Grenze zwischen Werkzeug und Mitspieler verschwimmt: Und genau das verändert, wie wir Arbeit organisieren und Verantwortung verteilen.
    • Mehr Bequemlichkeit ist nicht automatisch mehr Souveränität: Je leichter alles wird, desto schneller gibt man Kontrolle ab, ohne es zu merken.
    • Die eigentliche Wucht liegt nicht nur in der Technik: Sie trifft Geschäftsmodelle, Berufe, Wertschöpfung und die Frage, wofür Menschen künftig bezahlt werden.
    • KI kann Überfluss schaffen – aber kein gutes Zusammenleben von selbst: Wie wir Arbeit, Konsum, Steuern und Teilhabe neu ordnen, wird zur gesellschaftlichen Aufgabe.
    • Wer jetzt nur staunt, kommt zu spät: Diese Entwicklung will nicht nur beobachtet, sondern verstanden und gestaltet werden.


    Jetzt reinhören, bevor dein Browser den ersten Schritt schon ohne dich gemacht hat.

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 9 Min.
  • AI for president
    Feb 15 2026

    Was wäre, wenn Politik endlich rechnen würde – statt reden? Und was, wenn KI der bessere Kanzler wäre? In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann, Jochen Schwarzmann und Ekkehard Schmider mit Axel Stellbrink über eine Idee, die erst wie Science-Fiction klingt – und dann verdammt logisch wird.


    Politik fühlt sich oft an wie Dauer-Talkshow. Große Worte. Kleine Wirkung. Und am Ende bleibt dieses Gefühl: Da fehlt doch was. Hier kommt der Perspektivwechsel.

    Demokratie wird nicht emotional diskutiert – sondern analysiert. Was ist wirklich das Problem? Wo beginnt die Ursache? Und warum reden wir so oft über Symptome?


    Mit KI im Gepäck kippt die Diskussion. Plötzlich geht es nicht mehr nur um Meinungen – sondern um Struktur, Wahrscheinlichkeiten, Szenarien. Und dann fällt dieser Gedanke: Wenn KI Komplexität besser verarbeiten kann als wir – warum sitzt sie nicht längst mit am Tisch?


    Warum du reinhören solltest

    • Weil KI den Nebel aus politischen Debatten ziehen kann. Fakten prüfen. Muster erkennen. Wahrscheinlichkeiten berechnen – nüchtern, schnell, ohne Applaus.
    • Weil wir zu oft über Symptome reden. KI zwingt uns, an die Ursache zu gehen – und das tut manchmal weh.
    • Weil Ohnmacht kein Naturgesetz ist. Mit den richtigen Tools fühlt sich Politik plötzlich wieder gestaltbar an.
    • Weil KI unser Wirtschaftsmodell auf den Kopf stellt. Wenn Maschinen Jobs übernehmen, können wir nicht einfach weitermachen. Arbeitund Einkommen gehören neu gedacht. Nicht später. Jetzt.
    • Weil Wahrheit überprüfbar sein kann. Faktencheck in Echtzeit. Keine Ausreden mehr.


    Spannende Momente aus der Folge

    • KI als Selbstwirksamkeits-Booster: Dieses „Ich kann wieder was bewegen“-Gefühl, wenn KI in Minuten liefert, wofür man früher Wochen gebraucht hätte.
    • Die rote Ampel für Lügen: Die Idee, politische Aussagen in Echtzeit sichtbar zu überprüfen – klar, nüchtern, ohne Empörung. Bias? Ja. Aber messbar. KI ist nicht perfekt. Aber ihre Verzerrungen lassen sich testen – und offenlegen.
    • Komplexität auf Knopfdruck: Politik erklärt auf deinem Level. Kurz. Tief. Mit Diagramm. Ohne Nebel.
    • Die radikale Frage: Wenn KI bessere Entscheidungen simulieren kann als Politiker – warum wählen wir dann noch Politiker? „AI for President“ – und plötzlich wird aus einem Gedankenspiel eine echte Vision.


    Was du aus der Folge mitnimmst

    • Demokratie braucht aktive Bürger – keine Zuschauer.
    • KI kann helfen, Politik evidenzbasierter zu machen.
    • Viele Probleme sind komplexer als sie erzählt werden.
    • Verändert KI Politik und Arbeit, verändert sie unser ganzes System – Einkommen, Regeln, Chancen: alles wird neu gedacht.
    • Wer Zukunft gestalten will, muss sich mit KI beschäftigen. Wegducken ist keine Option.
    • AI for President klingt verrückt. Bis man merkt, dass es logisch ist. Keine Sorge.Es ist nur ein Gedankenspiel. Oder?

    Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

    Mehr anzeigen Weniger anzeigen
    1 Std. und 16 Min.
Noch keine Rezensionen vorhanden