Digitacheles KI Titelbild

Digitacheles KI

Digitacheles KI

Von: Dr. Jens Wehrmann Ekkehard Schmider und Jochen Schwarzmann
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Digitalisierung ist ein großes Wort: Es gibt einen Haufen Schmuh. Und echte Perlen. Die liegen aber nicht so rum. Du musst sie einzeln herauspicken. Deshalb reden wir. Und irgendwann haben wir ein Mikro dazugestellt. Wir sind Betroffene. Zeitzeugen. Profiteure. Pioniere. Klar, unser Humor stammt noch aus den Neunzehnhundertachtzigern. Aber wir mischen feste mit: Als Unternehmer, Marketing-Expertainer und Perlentaucher.

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Dr. Jens Wehrmann, Ekkehard Schmider und Jochen Schwarzmann
Management & Leadership Marketing & Vertrieb Ökonomie
  • Kann KI heilen?
    Aug 2 2026

    KI in der Medizin: Viele denken zuerst an Diagnosen, Befunde und Therapiepläne. Dr. med. Christian Becker denkt weiter. Gemeinsam mit den Hosts fragt er: Was, wenn Heilung mehr ist als die Reparatur des Körpers?


    In dieser Folge geht es um KI, die Ärztinnen und Ärzte bei Dokumentation und Differenzialdiagnosen unterstützt – aber auch um das, was in der Medizin oft zu kurz kommt: Beziehung, Emotion, Bedeutung, Gemeinschaft und Sinn.


    Dr. Becker stellt sein Modell der sieben Räume der Heilung vor und öffnet damit einen größeren Blick auf KI in der Medizin. Kann sie Einsamkeit früher sichtbar machen? Menschen zu echter Gemeinschaft führen? Gute Fragen stellen, wenn jemand selbst nicht mehr weiß, was ihm guttut? Oder sogar mit einem Lach-Agenten einen Moment Leichtigkeit schaffen?


    Die zentrale Haltung dieser Folge: KI kann medizinische Entscheidungen unterstützen. Doch Verantwortung, Empathie und die Beziehung zwischen Menschen bleiben unverzichtbar.


    In dieser Folge:

    •⁠ ⁠Wie KI heute schon Dokumentation und ärztliche Entscheidungsfindung unterstützen kann

    •⁠ ⁠⁠Warum menschliche Aufsicht, Einwilligung und Datenschutz dabei keine Nebensache sind

    •⁠ ⁠⁠Die sieben Räume der Heilung: Setting, Körper, Emotionen, Bedeutung, soziale Systeme, Gemeinschaft sowie Sinn und Transzendenz

    •⁠ ⁠⁠Weshalb Heilung mehr sein kann als das Verschwinden eines Symptoms

    •⁠ ⁠⁠Was ein KI-Lach-Agent über Emotionen und Wohlbefinden sichtbar macht

    •⁠ ⁠⁠Wie KI Einsamkeit erkennen und den Weg zu realer Gemeinschaft erleichtern könnte

    •⁠ ⁠⁠Warum Gesundheitsdaten erst dann wertvoll werden, wenn sie im persönlichen Kontext verstanden werden

    •⁠ ⁠⁠Wie bessere Fragen zu besseren Entscheidungen für die eigene Gesundheit führen können


    Die entscheidende Frage lautet: Kann KI uns nicht nur präziser behandeln helfen, sondern auch menschlicher begleiten?


    Weiterführend:

    •⁠ ⁠⁠WHO: Sichere und ethische KI für die Gesundheit https://www.who.int/news/item/16-05-2023-who-calls-for-safe-and-ethical-ai-for-health

    •⁠ ⁠⁠WHO: Ethische Leitlinien für KI im Gesundheitswesen: https://www.who.int/news/item/28-06-2021-who-issues-first-global-report-on-ai-in-health-and-six-guiding-principles-for-its-design-and-use

    •⁠ ⁠⁠Zum Lachbot: https://www.mux.health/lachen


    Rechtliche Hinweise:

    •⁠ ⁠⁠Diese Folge dient der Einordnung und Diskussion. Sie ersetzt keine individuelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung.

    •⁠ ⁠⁠Das Cover-Bild ist KI-generiert.

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    1 Std.
  • Die Machtfrage
    Jul 26 2026

    Ein Papst, drei Podcaster und eine ziemlich große Frage: Dient KI noch dem Menschen, oder beginnen wir längst, uns ihr zu unterwerfen?


    Papst Leo XIV stellt künstliche Intelligenz ins Zentrum seiner ersten Enzyklika „Magnifica Humanitas“. Also fragen Jens, Joachim und Ekkehard den Papst einfach selbst. Genauer gesagt: eine KI, die auf Grundlage der Enzyklika in seine Rolle schlüpft.


    Das Gespräch wird schnell unbequem: Was bleibt von der Menschenwürde, wenn ein Unternehmen dank KI statt 100 nur noch 15 Beschäftigte benötigt? Wer trägt die Verantwortung, wenn Algorithmen Entscheidungen übernehmen? Und was passiert, wenn Plattformen unsere Aufmerksamkeit steuern und wenige Tech-Konzerne immer mehr wirtschaftliche und politische Macht konzentrieren?


    Die drei diskutieren über Transhumanismus und Silicon Valley, den Wert menschlicher Arbeit, autonome Waffen, die falsche Vorstellung vom „gerechten Krieg“ und die wachsende Kluft zwischen technologischem Fortschritt und gesellschaftlicher Verantwortung.


    Vor allem aber geht es um die Frage: Was können wir selbst tun, bevor Bequemlichkeit den Platz des Gewissens einnimmt?


    In dieser Folge:

    • Warum Papst Leo XIV KI nicht verdammt, aber ihr klare Grenzen setzt
    • Wann Technik aufhört, uns zu dienen, und beginnt, uns zu steuern
    • Weshalb KI-bedingter Jobabbau keine rein betriebswirtschaftliche Frage ist
    • Wer von den Produktivitätsgewinnen der KI profitieren sollte
    • Warum Maschinen niemals über Leben und Tod entscheiden dürfen
    • Was Menschenwürde mit Unternehmern, Politikern und jedem einzelnen KI-Nutzer zu tun hat
    • Welcher einfache Prüfstein bei jeder KI-Nutzung helfen kann


    Die entscheidende Frage lautet: Macht uns der Einsatz von KI ehrlicher, aufmerksamer und gerechter, oder nur effizienter, abhängiger und bequemer?


    Weiterführend:

    • „Magnifica Humanitas“ – die Enzyklika im vollständigen Wortlaut https://www.vatican.va/content/leo-xiv/de/encyclicals/documents/20260515-magnifica-humanitas.html
    • Zusammenfassung von Vatican News: https://www.vaticannews.va/en/pope/news/2026-05/pope-leo-xiv-encyclical-magnifica-humanitas-ai.html


    Hinweis: Das in der Folge geführte Gespräch mit dem „Heiligen Vater“ ist eine KI-gestützte Simulation auf Grundlage der Enzyklika. Es handelt sich nicht um ein echtes Interview und nicht um autorisierte Äußerungen des Papstes. Das Cover des Podcasts ist KI-generiert.

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    47 Min.
  • KI macht dumm
    Jul 5 2026

    Macht KI uns wirklich dümmer – oder zeigt sie nur, wie dumm manche Aufgaben, Prüfungen und Routinen schon vorher waren?


    In dieser Folge sprechen Dr. Jens Wehrmann und Ekkehard Schmider über einen der beliebtesten KI-Einwände: Wenn die Maschine denkt, wer denkt dann noch selbst?


    Was nach Elternabend, Lehrerzimmer und Hausaufgabenpanik klingt, wird schnell größer. Es geht um Schule, Gedichtsinterpretationen, Garagensteuerungen, Anwaltskanzleien, Junior-Entwickler, Noten, Führung, Begeisterung – und um die Frage, ob die eigentliche Gefahr vielleicht darin liegt, KI gerade nicht zu nutzen.


    Denn ja: Wer KI nur benutzt, um Aufgaben blind zu kopieren, wird nicht klüger. Aber wer KI als Sparringpartner, Erklärmaschine, Perspektivwechsel und Denkverstärker nutzt, bekommt etwas, das früher kaum verfügbar war: individuelle Unterstützung, jederzeit, geduldig, schnell und manchmal brutal ehrlich.


    Warum du reinhören solltest

    • ⁠Weil die Folge das stärkste Gegenargument gegen KI ernst nimmt – ohne es einfach wegzuwischen.
    • ⁠Weil klar wird, warum KI in der Schule tatsächlich problematisch sein kann, wenn Aufgaben nur auf Abgabe statt auf Verständnis zielen.
    • ⁠Weil es nicht nur um Hausaufgaben geht, sondern auch um Kanzleien, Softwareteams und die Frage, wie Nachwuchs entsteht, wenn klassische Einstiegsaufgaben automatisiert werden.
    • ⁠Weil KI hier nicht als Denk-Ersatz verstanden wird, sondern als Denk-Verstärker: für Recherche, Kritik, Perspektivwechsel, Lernen und bessere Entscheidungen.
    • Weil am Ende eine unbequeme Gegenthese im Raum steht: Vielleicht macht nicht KI dumm. Vielleicht macht uns dumm, wenn wir sie nicht nutzen.


    Spannende Momente aus der Folge

    • Der Einstieg mit der steilen These: KI macht uns dümmer – und die Frage, ob das überhaupt stimmt
    • Die Beobachtung aus KI-Schulungen: Viele Menschen lehnen KI nicht wegen der Technik ab, sondern weil sie Kontrollverlust spüren.
    • ⁠Das Garagentor-Beispiel: Eine unverständliche Bedienungsanleitung wird durch KI plötzlich brauchbar. Dümmer geworden – oder endlich die eigene Energie sinnvoll eingesetzt?
    • ⁠Der Blick auf Schule: Wenn Kinder jede Aufgabe per KI abkürzen können, wird nicht nur die Hausaufgabe fragwürdig, sondern das ganze Prüfungssystem.
    • ⁠Die Gedicht-Debatte: Muss man sich durch Poesie quälen? Oder könnte KI helfen, Sprache, Kontext und Schönheit überhaupt erst zugänglich zu machen?
    • ⁠Das Anwaltskanzlei-Problem: Wenn KI die klassische Junior-Arbeit übernimmt, woher kommen dann die erfahrenen Profis von morgen?
    • ⁠Die Parallele zur Softwareentwicklung: Keine Junioren, irgendwann keine Senioren. Oder doch ein neues Level, auf dem Nachwuchs von Anfang an anders lernt?
    • ⁠Die Schulkritik, die plötzlich mitten im Raum steht: Wir bewerten Wissen, aber kaum Begeisterung, Resilienz, Empathie oder echtes Leuchten in den Augen.


    Was du aus der Folge mitnimmst


    • KI macht nicht automatisch schlau. Aber sie macht auch nicht automatisch dumm.
    • Dumm wird es dort, wo KI nur als Abkürzung benutzt wird: Aufgabe rein, Antwort raus, kopieren, fertig. Dann verschwindet Lernen tatsächlich.
    • Klug wird es dort, wo KI zum Sparringpartner wird: prüfen, hinterfragen, erklären lassen, Gegenposition einnehmen, Schwachstellen finden, neue Perspektiven öffnen.
    • Schule und Ausbildung müssen sich verändern. Nicht, weil KI alles kaputt macht. Sondern weil KI zeigt, welche Aufgaben nur noch Simulation von Lernen sind.
    • Und vielleicht ist Begeisterung der eigentliche Schlüssel. Menschen lernen, arbeiten und wachsen anders, wenn sie ein echtes Ziel haben und spüren: Das hier bringt mich weiter.


    Kopfhörer auf und rein in die Folge – danach klingt „KI macht dumm“ garantiert nicht mehr so einfach, wie es vorher klang.

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    51 Min.
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