Die Rückspultaste Titelbild

Die Rückspultaste

Die Rückspultaste

Von: Sebastian Göttling
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Über diesen Titel

Der Retro-Podcast, der sich monatlich einem Thema von gestern, vorgestern oder vorvorgestern widmet. Dazu gehören Popkultur, aber auch Persönliches und Geschichten aus unserer Provinz-Heimatstadt Lüdenscheid. Eine Zeitkapsel für die Ohren und die Suche nach der Antwort auf die Frage, wie wir zu dem wurden, was wir heute sind.Sebastian Göttling Kunst Sozialwissenschaften Welt
  • 121: Wehrdienstverweigerer
    Mar 27 2026

    Stillgestanden! Okay, rühren. Bis 2011 gab es in der Bundesrepublik die Wehrpflicht. (Vielleicht bald wieder.) Und wenn man nicht gerade ausgemustert wurde, dann kam man um den Aufenthalt in der Kaserne nur herum, indem man aus Gewissensgründen den Dienst an der Waffe verweigerte und zum Zivildienstleistenden wurde. Spoiler-Alarm: Keiner der Rückspul-Kollegen war beim Bund, aber einige waren Zivis und leisteten zwischen 1997 und 1999 dreizehn Monate lang soziale Dienste. So berichten heute Simon, Gerrit, Jan & Sebastian davon, wie sie selbst und ihre Familien dem Militär oder dem Friedensdienst gegenüber eingestellt waren. Wie man sich eine Musterung vorzustellen hat. In welche Einrichtungen es sie im Zivildienst verschlug und wie der Alltag aussah – dort in diesem Niemandsland zwischen Schule und Erwachsen.

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  • 120: Feuersteins Nacht 1998
    Feb 27 2026

    Am Morgen des 8. September 1997 war Herbert Feuerstein hundemüde gewesen. Grund war nicht sein Fernsehhund Billy, sondern eine zwölfstündige Livesendung, für die der Westdeutsche Rundfunk Himmel, Hölle, Intendanz & Ü-Wagen in Bewegung gesetzt hatte. Feuerstein war zutiefst unzufrieden aus diesem Experiment herausgegangen, ein an seinem Fernseh-Waterloo gescheiterter Napoleon. (Die Rückspultaste berichtete.) Doch was für ein Unterschied ein Jahr machen kann. Am Abend des 6. September 1998 war Chefhektiker Feuerstein voll des Optimismus wieder am Start in seiner Dachgeschoßwohnung im Kölner Severinsviertel. Zum zweiten Mal zwölf lange Stunden vor sich. Diesmal würde alles (naja, vieles) gelingen und nicht wieder die Hälfte aller geplanten Aktionen ins Wasser fallen. Seine charmante Nachbarin Anke war erneut mit von der Partie, ein Stockwerk weiter oben. Billy sowieso – und diesmal gab es tatkräftige Unterstützung von Götz Alsmann, Gotthilf Fischer, Dolly Buster, Herrn Fuji, Queen Elisabeth II., WDR-Intendant Fritz Pleitgen und vom Kölner Rundfunkorchester. Schalten in ARD-Büros rund um die Welt sollte es geben. Ein Feierabendkölsch mit Willy Millowitsch, Sticheleien mit Eva Herman, Lagerfeuergesang mit Beckmann, Gassigehen mit Ulla Kock am Brink, kretisches Omelett mit Bio, ein sabotierender Harald Schmidt, Fachsimpeln mit Experten von Handleser bis Ernährungsberater – und die Weltpremiere der WDR-Hymne. (Du großer Sender, überstrahlest alle Länder.) Tadderich Simon, Fazitator Christian & Sebastian widmen sich ein weiteres Mal ihrem kreativen Vorbild. Herbert Feuerstein will return.

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  • Simon Fistrich – Meine Jahre als Spiele-Redakteur – Level 3: Die Sache mit dem Hakenkreuz
    Feb 6 2026

    Aller guten Dinge sind drei: Hier ist die nächste Fortsetzung von Simons Reihe, in der er euch in die Tiefen und Untiefen seiner Zeit als Spiele-Redakteur mitnimmt. Wir erinnern uns: In Folge 1 erzählte Simon, wie er nach vielen Irrungen und Wirrungen zu seinem Traum-Job kam. Im zweiten Teil berichtete er von großen Reisen um die Welt, aber auch von schwächelnden Verkaufszahlen und wilden Konzeptänderungen. Heute nimmt er Sebastian ein letztes Mal mit in die heiligen Hallen des CyPress-Verlags – und packt über die letzten Monate der PC PowerPlay aus. Als wären die gedrückte Stimmung und die Veränderungen im Team nicht genug gewesen, passierte dann auch noch ein echtes Unglück: Auf der Heft-DVD landete die falsche Version eines Trailers. Darin zu sehen: ein fettes Hakenkreuz. Warum das ein Problem ist, wie es überhaupt dazu kam und welche irren Konsequenzen diese Geschichte hatte, berichtet Simons heutiger Gast, der ganz nah dran war: sein alter Redaktionsweggefährte, David Bergmann. Wenn euch die Reihe bisher gefallen hat: Simon hat noch viel mehr zu erzählen, denn nach CyPress wechselte er zum Computec-Verlag nach Fürth. Natürlich nur, wenn ihr möchtet – also kommentiert fleißig. In diesem Fall heißt es: Fortsetzung folgt.

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