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Die Filmanalyse

Die Filmanalyse

Von: Wolfgang M. Schmitt
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Über diesen Titel

Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse. Wolfgang M. Schmitt jun. beleuchtet aktuelle Großproduktionen (und manchmal auch Klassiker) aus einer etwas anderen Perspektive. Jede Woche eine neue ideologiekritische Analyse!Wolfgang M. Schmitt Kunst
  • Titel: DeepDive 7 (Teaser): Jim Carrey – oder: Wir alle spielen Theater!
    Apr 30 2026

    Im neuen DeepDive der Filmanalyse plus geht es 120 Minuten lang um den großartigen Schauspieler Jim Carrey. In den 90er-Jahren zählte er zu den bestbezahlten Stars in Hollywood. Seine Art zu spielen, fallen, grimassieren und sich zu verbiegen ist unnachahmlich. Er ist der letzte große Slapstick-Komiker der Filmgeschichte. Interessanterweise erzählen alle Jim-Carrey-Filme Geschichten von Ich-Spaltung, Entfremdung, Masken, falschen Identitäten und Statusverlust. In „Ich, beide und sie“, „Der Dummschwätzer“, „Dick und Jane“ oder „Bruce Allmächtig“ und „Der Ja-Sager“ spielt Carrey stets Lohnabhängige, die in einem System gefangen sind. Die Gesellschaft erwartet perfekte Fassaden und kohärentes Rollenspiel. Carrey aber bricht mit seinen Figuren daraus aus. In der „Truman Show“ wird dieses Prinzip auf die Spitze getrieben. Der Soziologe Erving Goffman beschreibt in seinem Buch „Wir alle spielen Theater“, wie soziale Interaktion immer ein Rollenspiel ist und stets gibt es eine Vorder- und Hinterbühne. Jim Carrey lässt diese Ordnung kollabieren und reißt in „Der Mondmann“ schließlich auch die Trennung zwischen Fiktion und Realität ein. Im DeepDive schreiten wir durch die beeindruckende Filmographie von Jim Carrey.


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    15 Min.
  • Ep. 296: Morricone & Leone forever: ES WAR EINMAL IN AMERIKA - Kritik & Analyse
    Apr 28 2026

    Sergio Leone und Ennio Morricone haben gemeinsam Werke für die Ewigkeit geschaffen. „Es war einmal in Amerika“ (#OnceUponATimeInAmerica) von 1984 war ihre letzte Zusammenarbeit und zugleich Leones letzter Film. 250 Minuten erzählt der Film mit Robert De Niro in der Hauptrolle keineswegs ein Märchen, sondern die blutige Geschichte eines Gangster-Clans. 1922, 1932 und 1968 spielt dieser Film, die Zeitebenen verbindet Morricone mit herzzerreißenden Melodien und Leone übertrifft sich noch einmal selbst: Er dekonstruiert nicht bloß den American Dream, sondern auch das Genre #Gangsterfilm so gründlich, dass am Ende wirklich nur noch die Müllabfuhr kommen kann. „Es war einmal in Amerika“ ist ein außergewöhnliches Meisterwerk, das zunächst in Europa hymnische Kritiken erhielt, dann jedoch in den USA floppte, nachdem die Produktionsfirma den Film zurechtgestutzt hatte. #EnnioMorricone, der mehr die Musik für mehr als 500 Filme schrieb, legt mit diesem Soundtrack eine seiner bedeutendsten Arbeiten vor. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Max Horkheimer: „Die Rackets und der Geist“, in: Ders.: Gesammelte Schriften. Bd 12. S. Fischer.


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    22 Min.
  • Ep. 295: Wenn Anwälte Regie führen: MICHAEL – Kritik & Analyse
    Apr 26 2026

    Die Biopic-Produktion überschwemmt das Kino. Während die Superheldenfilme seltener werden, bleibt das Prinzip ähnlich: Geistiges Eigentum (Intellectual Property) wird neu verwertet und auf der großen Leinwand ausgeschlachtet. Es schlägt die Stunde der Lizenzverwalter und Rechtsanwälte. Besonders transparent – und deshalb auch besonders grauenhaft – zeigt dies Antoine Fuquas Film über den King of Pop Michael Jackson. Alle heiklen Themen werden umgangen, Janet Jackson hat sich offenbar gleich ganz aus dem Film herausgeklagt, die Dialoge sind generisch und handzahm, einzig Michaels Konflikt mit seinem Vater Joseph wird thematisiert, um die für Biopics typische Befreiungsgeschichte zu erzählen. Mehr Langeweile war selten. „Michael“ ist ein lächerlicher Film, aber auch ein Lehrstück über den Kapitalismus mit seiner Kulturindustrie. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

    Literatur:

    Karl Marx, Friedrich Engels: Die deutsche Ideologie. MEW 3.


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    24 Min.
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