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Der Soundtrack meines Lebens

Der Soundtrack meines Lebens

Von: VISIONS
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Über diesen Titel

VISIONS-Redakteur Jan Schwarzkamp nimmt den Hörer mit auf eine Reise durch das musikalische Leben seiner Gäste. Die fällt mal nerdig, mal erhellend und immer persönlich aus. Ein Austausch zu Popkultur im Allgemeinen und ein Blick auf das Leben unserer Gäste durch die Linse der Musik im Speziellen.

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VISIONS / VISIONS Verlag GmbH
Musik Sozialwissenschaften
  • Axel Kurth
    Feb 25 2026

    Axel Kurth ist seit 40 Jahren Mastermind hinter der schwäbischen Punkband Wizo.

    Geboren 1969 in Böblingen, wächst er erst im Rheinland auf, um ab der zweiten Klasse dann doch in Sindelfingen zur Schule zu gehen. Den Landkreis Böblingen hat er danach nie mehr so richtig verlassen. Außer halt auf Tour.

    In den 80ern will er eigentlich erst Schlagzeug spielen, aber dann wird es aus Gründen doch die Gitarre. Mit 14 spielt er in den ersten Bands.

    1986 gründet er Wizo. Die spielen melodischen, schnellen Punk, mit deutschen und englischen Texten. Von Anfang an, also ab der ersten Single kümmern sich Wizo via Hulk Räckorz mit Andreas "Fratz" Thum um ihre eigenen Angelegenheiten. Über das Label sind bis heute alle acht Alben, diverse Singles und Compilations der Band veröffentlicht worden. Erst im Dezember ist mit "Rakäthe bringt das Licht" eine neue erschienen.

    Dass das schwäbische Punk-Power-Trio trotz meist deutscher Texte international wettbewerbsfähig ist, stellen auch die Amerikaner irgendwann fest. Wizo veröffentlichen Songs über das kalifornische Punk-Label Fat Wreck Chords und touren 1995 auf der berüchtigten Warped Tour durch die USA. Fat Mike ist Fan und Förderer.

    Doch 2005 lösen sich Wizo auf, und kehren umbesetzt vier Jahre später zurück.

    Axel Kurth ist in der Zwischenzeit jedoch nicht untätig, arbeitet als Gitarrist und Sänger teils anonym für diverse Künstler, für Film, TV und Werbung.

    Kurth ist überzeugter, vehementer Antifaschist und Fan von KI. Er ist mit einer Biologin verheiratet, lebt vegan und trinkt keinen Alkohol, seitdem er 18 ist. Und seinen Iro färbt er sich gerne passend zum Bühnenbild der jeweiligen Tour.

    Über das alles und selbstverständlich viel mehr, sprechen wir in der aktuellen Folge von "Der Soundtrack meines Lebens". Diesmal war nicht der Gast die Person mit der limitierten Zeit, sondern Host Jan Schwarzkamp. Nach zweieinhalb Stunden Gespräch musste der seinen Zug zurück nach Berlin bekommen.

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    2 Std. und 31 Min.
  • Jason Williamson
    Feb 11 2026

    Zu Gast in dieser Episode von „Der Soundtrack meines Lebens“ ist Jason Williamson.

    Der ist zu Ruhm gekommen als Sänger des britischen Duos Sleaford Mods. Wobei es Sänger nicht recht trifft. Williamson liefert eher Spoken-Word-Beiträge, in denen er sich über alles und jeden auskotzt. Und die Menschen lieben das, hängen ihm an den Lippen, wenn er seine Gossen-Poesie über die trockenen, monotonen Electro-Beats seines Kollegen Andrew Fearn kübelt.

    Williamson kommt im November 1970 in Grantham zur Welt. Sein Vater beschreibt ihn als Arschloch und Versager. Zumindest so lange, bis er mit Sleaford Mods erfolgreich wird.

    Zuvor verdingt er sich in Scheißjobs, macht nebenbei Musik. Mit dem Trio Unity Crescent entsteht 2006 immerhin ein Album. Das wird aber nie veröffentlicht.

    Mit seiner "French Crop"-Frisur und den Stirnfalten ist Williamson immer gut zu identifizieren. Er lebt mit seiner Frau Claire und den Kindern in Nottingham. Das Saufen hat er aufgegeben. Dafür ist er zum Läufer geworden und hat zuletzt immer mal kleinere Rollen in Filmen und Serien übernommen.

    Und damit herzlich willkommen zum Podcast „Der Soundtrack meines Lebens“ mit Jason Williamson.

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    1 Std. und 20 Min.
  • Mathias Modica
    Jan 28 2026

    Mathias Modica ist ein Mann von Welt. Er wird 1977 in Rom geboren und verbringt dort die ersten drei Jahre seines Lebens, bevor es für drei Jahre nach Paris geht.

    Pünktlich zur Schulzeit wird die Familie in München sesshaft. Seine Mutter ist Italienerin, sein Vater der Komponist Robert Maximilian Helmschrott.

    Folglich ist Modica immer von Musik umgeben, schon als Fötus im Mutterleib. Modica bekommt die klassische Ausbildung.

    Er ist fünf, als er beginnt, Klavier zu spielen. Später studiert er das Instrument, spielt drei Jahre Saxophon und acht Jahre Schlagzeug.

    Zu Schulzeiten singt er in einer Hardcore-Punk-Band. Sein erstes Konzert spielt er mit 14.

    Mit seinem Vater bereist er immer wieder die Welt, wenn der Konzerte gibt. "Musik ist für mich so wichtig! Wichtiger als alles andere, außer vielleicht die Luft zum Atmen. Und die Liebe", sagt Modica.

    Nach dem abgebrochenen Studium arbeitet er beim Privatradio "Jazz Welle Plus", ab 1996 agiert er auch als Veranstalter in München.

    Zur Jahrtausendwende wird Modica mit Gomma zum Label-Macher für handgemachte Dance-Music. Er selbst tritt mit Munk in Erscheinung, wird zum deutschen Verbündeten von James Murphy und dessen LCD Soundsystem und ist Entdecker von WhoMadeWho.

    Gomma ist zwar Geschichte, dafür hat Modica 2014 das Dance-Label Toy Tonics gegründet. Neben seiner DJ-Crew wirbt Modica dafür weltweit Künstler*innen und Bands an, die via Soul, Funk, Afro, Italo Disco und mehr wieder Farbe, Freude und das Analoge ins House-Geschehen bringen.

    Seine Vorliebe für Jazz, Krautrock, Ambient und Artverwandtes lebt Modica außerdem seit 2018 mit dem Label Kryptox aus. Er veranstaltet europaweit regelmäßig Veranstaltungen und Label-Nights.

    Bei denen tritt er unter seinem DJ-Pseudonym Kapote in Erscheinung. Darunter hat er im März 2025 sein zweites Album "Para Mytho Disco" veröffentlicht.

    Über das und vieles mehr gibt er ausführlich Auskunft. Kein Gast war musikalisch bisher so breit aufgestellt.

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    2 Std. und 9 Min.
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