Chile und der neue Rohstoffkrieg
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Über diesen Titel
Wer Lithium sagt, denkt an die grüne Zukunft: E-Autos, Batterien, Klimarettung. Doch in der Atacama-Wüste zeigt sich, was dieser schöne Schein verschweigt: ausgetrocknete Flussbetten, verdorrte Felder, ganze Dörfer, denen das Wasser genommen wird – damit Konzerne den »weißen Schatz« fördern können. In der neuen Folge von Störfrequenz reisen wir mitten hinein in diesen globalen Konflikt.
Es geht nicht nur um Technik und Märkte, sondern um Macht,Abhängigkeiten und alte koloniale Muster in neuem Gewand. Chile, einst Symbol für den Kampf um Ressourcen beim Kupfer, ist heute Dreh- und Angelpunkt der Lithium-Ökonomie. Während die Gewinne in den Norden fließen, bleiben im Süden Staub, Armut und Umweltzerstörung zurück.
Doch die Geschichte geht tiefer: Wie verwandelt sich dieEnergiewende in ein Geschäftsmodell für geopolitische Dominanz? Welche Rolle spielen NATO, Investitionsabkommen und das Vokabular von »Nachhaltigkeit«? Und: Ist der »Rohstoffkrieg« nur die Fortsetzung imperialer Logik unter grünem Vorzeichen?
Redaktion: Holger Elias
