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Campus Europa

Campus Europa

Von: Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)
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Über diesen Titel

„Campus Europa“ ist der Podcast des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) zu Themen rund um die Europäischen Hochschulallianzen. Sie gehen zurück auf den französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron. Dieser hatte 2017 in einer Rede an der Sorbonne vorgeschlagen, bis 2024 mindestens 20 Europäische Universitäten zu gründen – Netzwerke von Hochschulen aus mehreren europäischen Ländern, innerhalb derer jeder Studierende im Ausland studieren und mindestens zwei europäische Sprachen erlernen können soll. Diese Hochschulallianzen sollen die Stärken und die Vielfalt europäischer Forschung und Lehre in neuen Strukturen bündeln, um den Herausforderungen zu begegnen, mit denen Europa konfrontiert ist, und ein geeintes und starkes Europa zu unterstützen. Mittlerweile ist Macrons Vision Realität geworden: Seit Juli 2019 gibt es 17 Europäische Hochschulallianzen, und 2020 kamen 24 weitere Allianzen hinzu. Aber wie funktionieren diese Hochschulallianzen, und was sind ihre Schwerpunkte, Visionen und Ziele? Jeden letzten Montag im Monat spricht Bettina Mittelstraß, Gastgeberin der 2. Staffel, hierzu mit verschiedenen Vertreter:innen der Netzwerke und fragt nach den großen Zielen, den damit verbundenen Herausforderungen und der voranschreitenden Zusammenarbeit in den Europäischen Hochschulallianzen.Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) Sozialwissenschaften Wissenschaft
  • Andere Länder, andere Regeln – Hürden und Lösungsansätze der Allianzen
    Mar 28 2022

    Wie sollte die internationale Hochschulkooperation der Zukunft idealerweise verlaufen? Welche Stellschrauben müssen gedreht werden, damit unterschiedliche rechtliche, administrative und technische Rahmenbedingungen die grenzübergreifende Zusammenarbeit in Studium, Forschung und Lehre nicht behindern? Sogenannte „regulatorische Hürden“ spielen auch im Projektalltag der Europäischen Hochschulallianzen eine große Rolle, wie in der Gesprächsrunde dieser letzten „Campus Europa“-Folge mit den Allianzen EURECA-PRO und NeurotechEU deutlich wird.

    Die Gäste haben dabei vor allem das übergeordnete Programmziel im Blick. Dr. Julia Köhler, Referentin für Internationales an der Hochschule Mittweida und gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Carsten Drebenstedt als Vertreterin von EURECA-PRO in der Folge, bringt es auf den Punkt: „Um diese Vision der Europäischen Universität, die Macron auf den Weg gebracht hat, umsetzen zu können, braucht es eine große Flexibilität und Freiheit seitens der EU.“ Und Professor Drebenstedt, Leiter des Arbeitspaketes an der TU Bergakademie Freiberg, weiter: „Wirklich diesen europäischen Raum ohne Barrieren erschließen, für die jungen Menschen, das ist eigentlich das, woran wir arbeiten.“

    Dr. Sarah Monreal, Referentin für NeurotechEU an der Universität Bonn, weist auf einen weiteren Aspekt hin: „Gerade die Europäischen Hochschulen, die befinden sich ja erst am Anfang ihrer institutionellen Entstehungsgeschichte, und die sind deshalb ganz besonders darauf angewiesen, sich eng mit den hochschulpolitischen Instanzen auf Landes- und auf Bundesebene abzustimmen.“

    Mit dieser Episode endet die DAAD-Podcast-Reihe „Campus Europa“. Wir hoffen, spannende Einblicke hinter die Kulissen der Allianzen ermöglicht zu haben und bedanken uns für Ihre Treue. Hören Sie gerne auch in die anderen Folgen von Staffel 1 und 2 herein, wir wünschen viel Freude beim Entdecken!

    EURECA-PRO – European University on Responsible Consumption and Production: https://www.eurecapro.eu/

    EURECA-PRO auf der Webseite der TU Bergakademie Freiberg: https://www.tu-freiberg.de/eureca-pro

    EURECA-PRO auf der Webseite der Hochschule Mittweida: https://www.rektorat.hs-mittweida.de/hochschulentwicklung/europaeische-hochschulallianz-eureca-pro/

    NeurotechEU – The European University of Brain and Technology: https://theneurotech.eu/

    NeurotechEU auf der Webseite der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn: https://www.neurotecheu.uni-bonn.de/de

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    38 Min.
  • Europäische Regionen stärken – Kooperationen für Innovation und Wirtschaft
    Feb 28 2022

    Wie profitieren regionale Wirtschaftsräume von den Europäischen Hochschulallianzen? Nicht nur der große Fachkräftemangel ist insbesondere in ländlichen Regionen Europas ein Dauerbrenner-Thema. Mittelständische Unternehmen und Industrien sind zunehmend international orientiert und brauchen daher auch Mitarbeitende, die entsprechende Soft Skills wie interkulturelle Kompetenzen mitbringen. Mehr Innovationsdynamik auch regional, ein Transfer von Wissen in alle geografischen Räume der europäischen Gesellschaften und ein nachhaltiger Strukturwandel sind länderübergreifende wirtschaftspolitische Ziele.

    Die Hochschulallianz ATHENA, zu der die deutsche Universität Siegen gehört, will Gemeinschaften vor Ort stärken und arbeitet daher eng mit wirtschaftlichen Partnern in der jeweiligen Region zusammen. Wie kann das gelingen? Was wird seitens der lokalen Wirtschafts- und Industrievertretungen von ATHENA erwartet und was kann die Allianz anbieten? Welche Chancen für Start-ups und junges Unternehmertum in ländlichen europäischen Wirtschaftsräumen ergeben sich aus dem Zusammenschluss regional verankerter Hochschulen?

    Drei Gäste aus der Region Siegerland sprechen über diese Themen in dieser Folge von Campus Europa – dem DAAD-Podcast der Europäischen Hochschulallianzen. Sie vertreten die Hochschulallianz ATHENA, die Industrie- und Handelskammer Siegen und die zentrale Transferstelle der Universität Siegen, die Kontakte zu regionalen Stakeholdern aufbaut und Entrepreneurship und wissenschaftsbasierte Ausgründungen fördert.

    ATHENA – Advanced Technology Higher Education Network Alliance: https://athena-uni.eu/

    ATHENA auf der Webseite der Universität Siegen: https://www.uni-siegen.de/zew/athena/

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    36 Min.
  • Mehrsprachig und digital – Der inter-universitäre Campus Europäischer Hochschulen
    Jan 31 2022

    Campus-Leben bedeutet in ganz Europa vielsprachige und interkulturelle Begegnungen in Aula, Mensa und Uni-Cafés oder bei Sportveranstaltungen, Festen und vielem mehr. Auch Bürgerinnen und Bürgern nehmen zuweilen daran teil – über öffentliche Vorträge oder universitäre Veranstaltungen ihrer Stadt, deren Gesicht häufig geprägt ist von der lokalen Hochschule.

    Was macht nun einen pan-europäischen, einen inter-europäischen und bürgernahen Campus aus? Wie kann man sich ein Campus-Leben über Ländergrenzen hinweg vorstellen? Die heutigen Gäste von den Allianzen UNIVERSEH und EC2U berichten von digitalen Cafés, die mehrsprachigen Austausch ermöglichen, oder von neuen Foren für die Begegnung von Allianz und Zivilgesellschaft.

    Neben einer digitalen Mobilitätsplattform mit vielen interaktiven und mehrsprachigen Angeboten für Angehörige der Partneruniversitäten geht es auf dem UNIVERSEH-Campus auch darum, „wechselseitige Strukturen der Kommunikation zwischen Bürger:innen, Zivilgesellschaft und Wissenschaftler:innen zu schaffen“, so Nicole Dittrich von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. So eine historisch gewachsene Nähe zu unterschiedlichen Akteuren in den Städten der Partneruniversitäten stößt auf dem EC2U-Campus auf viel gegenseitiges Interesse. Über thematisch an den Interessen der Bürgerinnen und Bürgern ausgerichtete Think Tanks treiben die Allianzpartner ihr Anliegen voran, der Stadtgesellschaft den Mehrwert von Europa und ihres Engagements in Europa immer wieder zu verdeutlichen, erzählt Dr. Claudia Hillinger von EC2U an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Denn: „Man muss jede Generation wieder für Europa gewinnen.“

    Webseite der Europäischen Hochschulallianz European Campus of City-Universities (EC2U): https://ec2u.eu/

    EC2U auf der Webseite der Friedrich-Schiller-Universität Jena: https://www.uni-jena.de/ec2u

    Webseite der Europäischen Hochschulallianz European Space University of Earth and Humanity (UNIVERSEH): https://universeh.eu/

    UNIVERSEH auf der Webseite der Heinrich Heine-Universität Düsseldorf: https://www.hhu.de/internationales/europaeische-hochschulallianz-universeh

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    36 Min.
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