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Kontrafunk: Audimax

Kontrafunk: Audimax

Von: Kontrafunk
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Während sich der akademische Diskurs verengt, findet sich hier ein Forum des freien Geistes. Renommierte Kultur- und Sozialwissenschaftler halten Vorträge mit universitärem Anspruch – exklusiv im Kontrafunk. Für alle, die noch konzentriertes Zuhören pflegen.Copyright Kontrafunk Philosophie Sozialwissenschaften
  • Sommerfestival – Audimax: Das Lebenswerk des liberalen Philosophen und Ökonomen Anthony de Jasay
    Aug 12 2026
    Der österreichische Journalist Karl-Peter Schwarz hatte das Privileg, den 2019 verstorbenen großen liberalen Philosophen und Ökonomen Anthony de Jasay noch persönlich kennenlernen zu dürfen. In seinem Beitrag würdigt Schwarz den gebürtigen Ungarn, der heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. De Jasay gehörte keiner intellektuellen Schule an. Er war ein origineller Denker, der radikalste unter den radikalen Individualisten, ein großer Einzelgänger unter den politischen Philosophen des 20. Jahrhunderts. (Wiederholung vom 22. Februar 2026)
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    53 Min.
  • Sommerfestival – Audimax: Die Nibelungen oder die deutsche Faszination am Untergang
    Aug 12 2026
    Die Nibelungensage ist bis heute Bestandteil deutscher Identitäts- und Erinnerungskultur. Ausgangspunkt von Alexander Meschnigs Vortrag ist die Beobachtung, dass das Nibelungenlied bis in die Gegenwart politische Deutungskonflikte auslöst. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie und unter welchen historischen Bedingungen ein literarischer Untergangsmythos im 19. Jahrhundert zum deutschen Nationalepos werden konnte. Der Vortrag beschäftigt sich mit der Transformation des Nibelungenliedes von dessen historischem Kern über die mittelalterliche Erzählung bis hin zu seiner nationalen und ideologischen Vereinnahmung im Kaiserreich und im Nationalsozialismus. (Wiederholung vom 15. Februar 2026)
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    51 Min.
  • Audimax: Michael Esfeld – Das Sklaverei-Dilemma und die Sokrates-Haltung
    Jul 26 2026
    In seiner Vorlesung behandelt Michael Esfeld die Frage, wie Staaten offensichtliches, schweres Unrecht in anderen Staaten behandeln sollen. Sollen sie, wenn sie die Machtmittel dafür zur Verfügung haben, gegen das Unrecht vorgehen? Dies scheint moralisch geboten, doch ist der Weg mit dem republikanischen Rechtsstaat nicht vereinbar, denn er höhlt die Grundlage des Rechtsstaats aus und fügt den eigenen Bürgern Schaden zu. Auch wenn humanitäre Prinzipien in einem fremden Land schwer verletzt werden, ist es deshalb falsch, militärische Mittel zur Behebung des Unrechts einzusetzen. Das Beispiel von Sokrates zeigt einen Ausweg aus diesem Dilemma: Er führt vor, wie man sich selbst weigern kann, Unrecht zu tun, ohne dabei mit Gewalt gegen andere vorzugehen.(Wiederholung vom 1. März 2026)



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    52 Min.
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